Hacklsches Haus,  1746 errichtetes, früher reich verziertes barockes Wohnhaus der Hofbildhauers Hackl auf der Königstraße. 1823 erwarb es eine Frau Trützschler und ließ das Haus 1824 um ein Stockwerk erhöhen und nebenan das heutige Kulturrathaus errichten. Heute ist das Hacklsches Haus das letzte unsanierte Gebäude auf dieser Prachtstraße.
Häfen,  siehe Alberthafen und Elbe
Hafenmühle,  der 1913 von William Lossow und Max Hans Kühne im Auftrag der Firma Bienert errichtete Gebäudekomplex war seinezeit eines der modernsten und größten Mühlenwerke Deutschlands. Die drei kompakt wirkenden Stahlbetonbauten prägen weithin das Stadtbild der Friedrichstadt und des Hafens. Die Hafenmühle wurde nach der Wende grundlegend saniert, ausgebaut und mit modernster Technik ausgestattet. Sie firmiert heute unter Dresdener Mühlen KG.
Hamburger Straße,  Teil der Ausfallstraße Richtung Autobahnanschlussstelle Altstadt bzw.nach Meißen, früher vorrangig Industriegebiet (Fa. Seidel & Naumann, später Schreibmaschinenwerk), heute Verwaltung (Technisches Rathaus) und nichtindustrielles Gewerbe, das Gebiet bedarf einer städtebaulichen Aufwertung.

Südlich der Straße liegt der Güterbahnhof Friedrichstadt mit den Verladestellen "Rollende Landstraße" (Juni 2004 eingestellt) und "CarGoTram". (siehe auch Sondertafel Bahnhöfe)

Handwerkskammer Dresden der neue Kammersitz im Industriegelände entstand nach Plänen der Planungsring Ressel GmbH in zwei Bauabschnitten: der erste umfasste ab 1999 die Sanierung und den Umbau eines 3-geschossigen Stahlbetonskelettbaues aus den siebziger Jahren, der zweite den 2004 fertigestellten Neubau einer Tiefgarage und eines 4-geschossigen Verwaltungsgebäudes.
Hans-Richter-Siedlung, auch "Großsiedlung Trachau", 
1926 hatte das Hochbauamt Dresden durch Stadtbaurat Wolf einen Entwurf zum Bau einer Wohnsiedlung mit Altersheim im Stadtteil Trachau vorgelegt, der 1927/28 überarbeitet wurde. Zwischen 1928 und 1938 wurde die Siedlung erbaut. Bauherrn bzw. Bauträger waren der ASSV, die GEWOG, die Bauhütte und die GEWOBAG. Als Architekten wurden von der GEWOBAG Hans Richter und das Büro Schilling & Gräbner beauftragt, als dritter Architekt kam 1928 der gebürtige Wiener Hans Waloschek (beauftragt von der GEWOG) dazu.

Die Wohnbauten wurden mit Flachdächern erbaut. Sie sind gleichermaßen von Bauhaus- und von Gartenstadtgedanken inspiriert und werden der "Neuen Sachlichkeit" zugeordnet. Um 1997 erfolgte eine umfassende Sanierung.

Hauptbahnhof (Abkürzung Hbf.),  1892-97 von Ernst Giese,
Paul Weidner und Arwed Rosbach anstelle des Böhmischen Bahnhofes erbaut und wurde am 16.04.1898 seiner Bestimmung übergeben. Die dreischiffige Stahlbogenhalle besitzt 18 Bahnsteige, im Mittelschiff (Spannweite 50 m) ebenerdig als Kopfbahnhof, in den Seitenschiffen (Spannweiten 30 m) als Hochbahnsteige für den Durchgangsverkehr. Vor dem Mittelschiff liegt die Empfangshalle aus Sandstein. An der Nordseite liegt der sog. Königspavillion, der bis vor wenigen Jahren ein kleines Kino beherbergte. Nach den Kriegszer-störungen 1945 vereinfacht aufgebaut, erfolgte 2002-2006 eine umfassende Rekonstruktion u.a. mit neuem Dach nach Ent-würfen des britischen Architekten Sir Norman Foster.

siehe auch Sondertafel Bahnhöfe

Am 10.11.2006 erfolgte die feierliche Eröffnung des sanierten aber noch nicht gänzlich fertiggestellten Bahnhofes im Beisein von Sir Norman Foster. Die Restarbeiten an Süd- und Nordfassade sind auch 2010 noch nicht abgeschlossen.

Hauptstraße,  im wahrsten Sinne des Wortes Hauptachse der (Inneren) Neustadt, die sich vom Neustädter Markt zum Albertplatz erstreckt, wobei sie sich in dieser Richtung etwa um die Hälfte verjüngt. Die Pläne für diese nach dem Brand von 1685 geplante Anlage gehen auf Wolf Caspar von Klengel zurück, der damit eine optische Verlängerung bezweckte und außerdem eine direkte Sichtachse zur Augustusbrücke umgehen wollte. Die meisten Barockhäuser entstanden nach 1740, nur im nordwestlichen Abschnitt überlebte eine geschlossene Hausreihe die Zerstörungen im 2. Weltkrieg und die Abrisswut der darauffolgenden Machthaber. 1979 wurden diese Gebäude erstmalig rekonstruiert, die Einstellung der DDR zur Geschichte und Architektur hatte sich entscheidend verbessert, 2001/02 erfolgte eine erneute Sanierung. Bekanntestes Haus in dieser Reihe ist das Kügelgenhaus, Wohnort der bekannten Malerfamilie. Seit 1981 befindet sich in diesem Haus das Museum für Frühromantik.

Zwei wesentliche, im letzten Krieg zerstörte Bauwerke, existieren nicht mehr: das barocke Neustädter Rathaus, von dem nur die Kellergewölbe erhalten sind und als Gaststätte genutzt werden (zurzeit geschlossen) sowie die katholische Kirche St.Franziskus Xaverius am Nordostende neben der Markthalle.

Schrittweise werden auch die an der Hauptstraße dominierenden WBS-70-Plattenbauten saniert. Durch Aufteilen der Ladenflächen in viele kleinere Geschäfte und durch den Bau des lange versprochenen Parkhauses an der Metzer Straße erhoffen sich die Händler von Markthalle und Hauptstraße eine Attraktivitätssteigerung des gesamten Quartieres.

Im südlichen Abschnitt ist der Abriss eines der WBS-70-Blöcke vorgesehen, an seiner Stelle sollte ein etwas futuristisch wirkender Bau nach einem Entwurf von Daniel Liebeskind errichtet werden.

In der Bevölkerung war dieses u.a. als Kulturkaufhaus und später als sog. "Kinderwelten" angedachte Gebäude äußerst umstritten.

Dieser Bau wird nach Meldungen aus 2009 nicht realisiert! Anfang 2010 tauchten Medienberichte auf, dass der Investor Florana das Grundstück erworben hat und modern bebauen will. Gegen diese Bebauung regt sich bereits Widerstand, obwohl das Aussehen derselben von Investor und [[Stadtverwaltung]] (!) "streng geheim" gehalten werden.

2002 erfolgte die Umgestaltung der Freiflächen des nördlichen Teiles. Hauptattraktion sind hier die neuen Wasserspiele, ein besonders zur Freude der Kinder durchlaufbarer Fontainenwald. In diesem Abschnitt steht auch das Schillerdenkmal. Die Sanierung des mittleren Abschnittes erfolgte 2003, im südlichen Abschnitt wird momentan gearbeitet.

Am 3.10.2002 wurden in den frisch sanierten barocken Bürgerhäusern auf der Hauptstraße 9 bis 19 als weiterer Höhepunkt die Kunsthandwerkerpassagen eröffnet.

Haus der Jugend, ehemals Strehlener Platz, siehe Hotel Astoria
Haus der Presse,  Sitz von Sächsischer Zeitung [] und Dresdner Morgenpost in der Ostra-Allee. 1966 nach Plänen von Wolfgang Hänsch und Peter Löschau u.a. als Verlagsgebäude der SZ und Druckerei des damaligen "VEB Grafischer Großbetrieb Völkerfreundschaft" errichtet. Es war seinerzeit das zweite Hochaus Dresdens und eines der modernsten Gebäude der Stadt.
Nach ersten Planungen der Nachwendezeit sollte es abgerissen werden. Während des Hochwassers 2002 wurden Keller- und Erdgeschossräume schwer beschädigt, rund 1½ Jahre dauerte die Sanierung einschließlich der Außenanlagen sowie der gesamten Gebäudefassade. 4000 m² Fenster- und 6000 m² Außenfläche machen das Haus seit Dezember 2003 wieder zu einem modernen Wahrzeichen der Landeshauptstadt.
Haus der VEM,  1951/52 unter Leitung von Fritz August Franz als erstes Betriebskulturhaus in Sachsen für die Angestellten des Sachsenwerkes in Niedersedlitz errichtet. Bis 1989 Nutzung für Theater- und Tanzveranstaltungen, 1990 Umbau zur Discothek "Sachs", 1995 ausgebrannt. 2004/06 hat die VEM Gruppe das Haus wieder denkmalgerecht hergerichtet und als "Haus der VEM" für unterschiedliche Nutzungen eröffnet.
Hausmannsturm,  siehe Residenzschloss
Hechtstraße,  Haupterschließungsstraße des sogenannten Hechtviertels in der Leipziger Vorstadt mit 3 verschiedenen Gesichtern: Während der untere Tteil eine gut erhaltene typische Gründerzeitstraße ist, liegt der obere Teil zwischen Hechtpark und St.Pauli-Friedhof einerseits und der Siedlung Oberer Hecht anderseits. Lediglich der mittlere Teil am Abzweig Buchenstraße zeigt sich desolat zwischen verfallenen Häusern der frühen Gründerzeit und sanierten Bauten der frühen DDR-Epoche. Nur in diesem Teil gab es größere Kriegszerstörungen, die auch einige Häuser der Johann-Meyer-Schenkung vernichteten.
Hechtviertel,  volkstümlicher Name für den nördlichen Teil der Leipziger Vorstadt.
Heeresbäckerei,  in der früheren Militärstadt (Albertstadt) gelegenes Areal, beherbergt nach vorbildlicher Sanierung einiger Gebäude und Neubebauung ein Einkaufszentrum, Stadtarchiv, Büros und gastronomische Einrichtungen.
Heeresschule,  siehe Offiziersschule des Heeres
Hegereiterbrücke,  die 1782 fertig gestellte Hegereiterbrücke im Plauenschen Grund ist die älteste Steinbogenbrücke Dresdens. Durch aufwändige Sanierung wurde das in den vergangenen Jahren nicht mehr nutzbare Baudenkmal vor dem Verfall gerettet und ist heute Teil des neuen Bienertwanderweges.
Heide,  siehe Dresdner Heide
Heidefriedhof,  in der sog. Jungen Heide gelegener größter städtischer Friedhof, zugleich der größte in Dresden insgesamt. Sehenswert ein Mahnmal und der Ehrenhain für die Opfer der NS-Herrschaft.
Heidemühle,  ehemalige Ausflugsgaststätte inmitten der Dresdner Heide an der Radeberger Straße, ging aus einer im 16. Jh. entstandenen Wassermühle im Prießnitzgrund hervor. 1841 wurden die Gebäude der bis 1945 betriebenen Mühle errichtet. Bereits 1843 eröffnete eine Gaststätte auf dem Grundstück, welche 1880 abbrannte. 1881 wurde sie im Schweizer Stil neu errichtet und diente nun vorrangig als Ausflugslokal.

In der DDR wurde die Heidemühle zum Betriebsferienheim, für dieses wurde ein Bettenhaus und ein kleines Freibad errichtet. Die Gaststätte wurde noch bis 1995 betrieben.

1998 entstand auf der gegenüberliegenden Straßenseite aus dem 1892 errichteten Pferdestall eine kleine rustikale Schänke mit Biergarten.

Heidenschanze,  ins Weißeritztal bei Coschütz ragender Bergvorsprung, 224 m hoch. In etwa 70 m Höhe über dem Tal liegt eine der ältesten befestigten Siedlungen der jüngeren Bronzezeit, später durch Slawen und frühe deutsche Siedler bewohnt. Unterhalb liegt das Portal des neuen A17-Tunnels, der Coschütz unterquert und im Kaitzbachtal wieder ans Tageslicht kommt.
Heilig-Geist-Kirche,  neugotische vierjochige Saalkirche, 1893 nach Plänen des Blasewitzer Architekten Karl Emil Scherz errichtet. Zum roten Klinkerbau gehört ein 75 m hoher Turm. Innenrestaurierungen erfolgten zwischen 1969 und 1972 sowie 2004.
Heinrichstraße,  kleine Straße im Barockviertel Innere Neustadt, ursprünglich eine Pfarrgasse genannte Sackgasse, nach dem Stadtbrand 1685 Durchbruch zum Meißner Tor, nach 1840 Heinrichstraße, 1945-1991 Rosa-Luxemburg-Straße, danach Rückbenennung. Das Umfeld zeichnet sich durch Konzentration von Buchantiquariaten, Antiquitätengeschäften, Galerien und Boutiquen aus.
Heizkraftwerk Mitte,  siehe Kraftwerk-Mitte
Heizkraftwerk Nord,  siehe Industriegelände
HELIOS Klinik,  1991 entstand aus dem ehemaligen NVA-Lazarett in Oberloschwitz die HUMAINE Klinik Dresden GmbH als onkologische Fachklinik. Ende 2006 wurde sie als HELIOS Klinik Dresden-Wachwitz der HELIOS Kliniken GmbH angeschlossen. Zum Leistungsspektrum gehört neben der Diagnostik, Therapie und Nachsorge solider Tumoren und maligner Lymphome auch die Palliativmedizin.

Die Klinik wurde 2009 geschlossen, Personal und Einrichtung werden vom Krankenhaus Friedrichstadt übernommen und dort eingegliedert.

Helfenberg siehe Sondertafel Ortschaft Schoenfeld-Weissig
Heller,  sandige und wenig bewaldete Terrasse zwischen dem eigentlichen Weichbild Dresdens und seinen nördlich vom Heller gelegenen Vororten Klotzsche, Rähnitz, Hellerau usw. Die sog. Hellerterrasse blieb wegen der jahrzehntelangen militärischen Nutzung unbebaut. Heute liegen hier ein Betonwerk und der große Neubaukomplex des Dresdner Druck- und Verlagshauses.
Hellerau siehe Sondertafel Hellerau
Hellerberge,  praktisch unbewohnte Gemarkung im Ortsamtsgebiet Klotzsche, geographisch etwa identisch mit dem Heller [siehe auch "statistischer Stadtteil" Hellerberge]
Hellerberge siehe Sondertafel Hellerberge
Hellerschänke,  das Gasthaus wurde 1688 unter dem Namen "Zum grünen Baum" eröffnet und 1704 durch den neuen Besitzer Oberjägermeisters Wolf Dietrich von Erdmannsdorf erweitert. Nach 1716 wurde der Gasthof "Hellerschänke" bzw. "Zum letzten Heller" genannt, wovon später der Name Hellerberge für das gesamte Gebiet ableitet wurde. Im 19. Jh. diente das Haus zeitweise militärischen Zwecken und wurde erst 1872 wieder als Gaststätte eröffnet.

Die Hellerschänke war vor 1945 eines der beliebtesten Ausflugsziele im Dresdner Norden. Anziehungspunkt war nicht nur der große schattige Gästegarten für bis zu 5000 Gäste, sondern auch der angeschlossene Weinkeller. 1956 wurde das Gasthaus wegen Baufälligkeit geschlossen und 1969 abgerissen, einige Nebengebäude wurden noch von der Hellerauer LPG genutzt.

Erhalten blieb das vermutlich von Permoser stammende farbige Eingangsportal aus dem Jahre 1688, welches sich seit 1973 an der Rückseite der Sekundogenitur befindet.

Herkuleskeule,  siehe Kabarett "Herkuleskeule"
Hermann-Seidel-Park,  1875 wurde von Hermann Seidel in einem Kiefernwald der damals selbstständigen Gemeinde Striesen eine Rhododendrenzucht angelegt. Nach Umzug der Gärtnerei im Jahr 1894 nach Laubegast überließ er seinem Heimatort das Gelände zur Anlage eines Volksparkes.

1920 wurde der Park mit Wegen angelegt. In der 1991 sanierten Anlage befindet sich der Märchenbrunnen "Brüderchen und Schwesterchen".

Herz-Jesu-Kirche die katholische Kirche wurde 1903-05 von August Mencken in neogotischen Formen an der Borsbergstraße in Striesen errichtet.
Himmelfahrtskirche,  die erste Erwähnung der "Kirchfahrt Leuben" erfolgte im Jahre 1495. Von der 1512 neu gebauten Kirche findet man heute nur noch den sogenannten "Alten Turm" (somit eines der ältesten in Dresden erhaltenen Gebäude!) hinter der heutigen Himmelfahrtskirche. 1899/1901 erfolgte der Neubau des heutigen Kirchgebäudes.

Zur Kirchgemeinde Dresden-Leuben
gehört außer der Himmelfahrtskirche in Leuben auch die Christophoruskirche in Laubegast.

Hochhaus am Albertplatz,  der markante Stahlskelettbau wurde 1929 von Hermann Paulick geschaffen und gilt als erster Hochhausbau der Stadt. 1945 überstand es dank seiner stabilen Bauweise die Bombenangriffe. Bauherr war die Sächsische Staatsbank, nach dem 2. Weltkrieg fanden die Dresdner Verkehrsbetriebe hier ihr Domizil. Seit deren Wegzug 1997 steht der Bau leer.

Nach Pressemeldungen Mitte 04/2006 sollte das Hochhaus 2006/07 zu einem Nobelhotel mit 240 Zimmern umgebaut werden, rund ein Jahr später wurde der Ausbau zum Studentenwohnheim gemeldet, bis Ende 2009 hat sich allerdings nichts getan.

Hochhäuser,  mit "Hochhäusern" allgemein und erst recht mit anspruchsvollen ist Dresden nicht gerade reichlich gesegent, was auch mit der Mentalität der Dresdner zu tun hat.

Kommentar
Alles, was aus "barocker" oder sonstiger Blockrandbebauung herausschaut oder gar den Hausmannsturm des 1918 abgedankten Königs überragt, ist für viele - aber nicht alle - Dresdner äußerst suspekt.

Außer dem sog. Hochaus am Albertplatz, einem Bau der ehemaligen Pädagogischen Hochschule an der Albertstraße (um 1970) und dem SZ-Hochhaus - alle drei gerade mal um die 12 Stockwerke - gibt es nur linkselbig weitere aus DDR-Zeiten, ausnahmslos vom gleichen 15- bis 17-stöckigen Grundtyp.

Neben der angedachten Torsituation durch 4 derartige Bauten am Wiener Platz stehen solche entlang der Grunaer Straße und der Stübelallee, weiterhin meist als 2er- oder 3er-Gruppen in Gorbitz, Johannstadt, Gruna, Leuben, Großschachwitz, an Parkstraße und Bergstraße sowie als 5er- bzw. 6er-Gruppe am Zelleschen Weg und in Zschertnitz. Nach der Wende entstand noch der Turm des WTC, der aber nicht seine geplante Höhe haben durfte und somit etwas unproportioniert und gestutzt wirkt.

Hochschulen,  siehe Sondertafel Hochschulen
Hochschule für Bildende Künste,  siehe Kunstakademie
Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber"
1856 eröffnet, gehört sie zu den ältesten Bildungseinrichtungen ihrer Art in Deutschland.

1937 wird das privat geführte Konservatorium städtisch und firmiert unter "Konservatorium der Landeshauptstadt Dresden - Akademie für Musik und Theater". 1945 zerstört, wird bereits im gleichen Jahr der Unterricht in einer Villa wieder aufgenommen. Der seit 1952 staatlichen Hochschule für Musik wird 1959 Name "Carl Maria von Weber" verliehen.

Hinter dem Hauptgebäude am Wettiner Platz, einem früheren Gymnasium, entsteht bis 2008 ein Neubau mit Probensaal, einer Probebühne und der Hochschulbibliothek. Damit soll die bisher an verschiedenen Standorten stattfindende Ausbildung konzentriert werden. Realisiert wird der Entwurf des Büros Brenner&Partner Stuttgart, dem ersten Preisträgers des Architektenwettbewerbes.

Hochschule für Technik und Wirtschaft (FH),  neben der TU bedeutendste Hochschule in Dresden, ist aus der früheren Hochschule für Verkehrswesen (1952-1992) hervorgegangen. Das Hauptgebäude am Friedrich-List-Platz wurde 1954-60 von Richard Paulick und Friedrich Wilhelm Wurm errichtet und zeigt typische Stilelemente der Stalin-Ära. Die Sockelgeschosse sind mit Sandstein, die Obergeschosse mit Keramikplatten verkleidet. Daran schließt sich das fast neobarock wirkende Seminargebäude an. Dahinter befinden sich das jüngst fertiggestellte Laborgebäude und die im Bau befindliche neue Hochschulbibliothek.

Neben dem Campus am Hauptbahnhof gehört noch ein kleinerer Campus des Fachbereiches Landbau/Landespflege in Pillnitz zur HTW.

2004/06 wurde an der Andreas-Schubert-Straße der Neubau der Bibliothek nach Plänen der ReimarHerbst.Architekten errichtet. Das Konzept der Fassade folgt der Form des Bücherregals und der darin stehenden Bücher. Zwischen Hörsaalgebäude, Erweiterungsbau und Bibliothek entstand eine so genannte Piazza. Der "Bibliotheksplatz" bildet den Übergang vom Straßenraum zwischen den Gebäuden hindurch zu den beiden Höfen. Der Haupteingang in die Bibliothek erfolgt über Freitreppen von diesem Platz aus, der ein neuer, attraktiver Treffpunkt für Studenten, Mitarbeiter der Hochschule und externe Nutzer werden soll.

Hochwasser,  In der Vergangenheit wurde Dresden einige Mal von verheerenden Überschwemmungen durch die Elbe heimgesucht. In den letzten 200 Jahren waren dies die Fluten von 1845 (mit dem nach 2002 höchsten Stand), 1890 und 1954. Daneben gab es nicht minder schreckliche Hochwasser der Weißeritz, der Müglitz und anderer Nebenflüsse.
DatumWassertiefe [m]
17.08.20029,40
31.03.18458,77
01.03.17848,57
16.08.15018,57
07.02.16558,38
06.09.18908,37
03.02.18628,24
24.02.17998,24
02.03.18307,96
17.03.19407,78
20.02.18767,76
11.04.19007,73
17.01.19207,72
30.06.16987,65
03.01.16517,55
01.05.15317,53
04.04.20067,49
Die größten Hochwasser am Pegel Dresden seit dem 16.Jh.
[Quelle: SZ 01./02.04.2006 und
Landesamt f.Umwelt u.Geologie]
Hochwasser 2002,  ein verheerendes Hochwasser der Weißeritz verwüstet in der Nacht vom 12. zum 13.08.2002 große Teile der Stadtteile Plauen, Löbtau und Friedrichstadt sowie den Hauptbahnhof und die südliche Prager Straße.

Wenige Tage später, am 17.08.2002, erreicht die Elbe mit 9,40 m einen seit Jahrhunderten nicht dagewesenen Höchststand und überflutet weite Teile der elbnahen Stadtteile, u.a. Schloss Pillnitz, Loschwitz, Laubegast, Kleinzschachwitz, erneut die Friedrichstadt, Pieschen, Übigau, Mickten und Cossebaude.

Viele kulturhistorische Gebäude in der Innenstadt erleiden vor allem durch Flutung der Keller große Schäden, so die Semperoper, die Gemäldergalerie, das Schauspielhaus, der Landtag und die beiden historischen Hotelgebäude Taschenbergpalais und Bellevue. Dutzende Gaststätten und Geschäfte der Altstadt sowie mehrer Tiefgaragen werden vollständig überflutet, in den Wohngebieten Tausende Wohnungen, Läden, Büros und Handwerksbetriebe.

Hochwasser 2006,  bei einem erneuten Hochwasser erreichte die Elbe einen Pegelstand von 2,49 m, betroffen waren 2006 vor allem die folgenden Stadtteile: Gohlis, Laubegast und Zschieren. Das Zentrum blieb weitestgehend verschont, sieht man von der bei jedem Hochwasser notwendigen Sperrung des tiefliegenden Terrassenufers ab.
Hof der Tiere Äußere Neustadt, Görlitzer Straße, Erweiterung des Kunsthofes, mehrere Tierplastiken an Hausfassaden und in der Freifläche des insgesamt sehenswerten Hofes, beherbergt zusammen mit seinem berühmteren Nachbarn etliche kleinere Handels-, Gastronomie- und Handwerksbetriebe.
Hofewiese,  früheres Ausflugslokal inmitten der Dresdner Heide auf einer 1547 erstmals als Langebrucker Wiese erwähnten rund 2 km langen Lichtung gleichen Namens.

Der Landgasthof Hofewiese entstand um 1877 als beliebtes Ausflugsziel. Bis 1960 war die Gaststätte im Privatbesitz, danach in Regie der HO (staatliche Handelsorganisation). 1985 erfolgte die Schließung, das Gebäude verfällt.

Hoffnungskirche,  wurde 1915 als selbstständige Kirchgemeinde aus der Friedenskirche gebildet. Ursprünglich war der Bau einer Kirche und eines Gemeindehauses geplant, verwirklicht wurde 1935/36 jedoch nur das Gemeindehaus mit einem freistehenden Glockenturm nach einem Entwurf von Rudolf Kolbe. Es dient seither als Kirchgebäude der Hoffnungskirchgemeinde. Heute bilden Friedens- und Hoffnungskirche wieder eine gemeinsame Gemeinde.
Hofgärtnerei,  einziges aus der Bebauungsepoche des Grafen Brühl auf der gleichnamigen Terrasse erhaltenes Bauwerk, schlichter barocker Winkelbau, nach Kriegszerstörungen 1955/56 als Reformierte Kirche (Ersatz für deren altes Grundstück am Dr.-Külz-Ring) und Altersheim wiederaufgebaut. Auch nach der jüngsten Sanierung wird es noch als Gemeindehaus und Altenheim genutzt. Das Haus beherbergt außerdem ein Café.
Hofkirche,  ehemalige Kirche des sächsischen, wegen des Erwerbs der polnischen Königskrone zum Katholizismus übergetretenen Herrscherhauses, heute Kathedrale St.Trinitatis. Sie wurde 1739-51 von Gaetano Chiaveri und anderen Baumeistern im Stil des italienischen Spätbarock errichtet. Das Bauwerk ist mit 4800 m² Grundfläche die größte Kirche Sachsens. Das Mittelschiff ist 53 m lang und 18 m hoch. Der 86 m hohe Turm ist eines die Stadtsilhouette prägendes Element. 1945 teilzerstört, wurde sie relativ schnell in ihren Grundzügen wiederaufgebaut und seitdem ständig ergänzt (so die insgesamt 59 Balustradenfiguren) und saniert.

An die italienischen Bauleute erinnert heute das gegenüber liegende Restaurant "Italienisches Dörfchen".

Die Kathedrale ist Heimstatt der Dresdner Kapellknaben (), Aufgabe des Chores ist die musikalische Gestaltung der Heiligen Messen an der Dresdner Hofkirche. Hörproben Kapellknaben

Hofmühle,  nach dem früheren Besitzer auch als Bienertmühle bekannt, ist eng mit der Entwicklung der Industrie in Plauen und im gesamten Plauenscher Grund verbunden.
In der Mitte des 19.Jh. als großindustrielle Mühle vom Müller Traugott Bienert aus Eschdorf gepachtet und später erworben, brachte sie wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung in das an der Weißeritz liegende Quartier.

An die Vergangenheit des heute stillgelegten Industrie-Ensembles erinnert das "Museum Hofmühle Dresden".

Hohenhaus [Stadt Radebeul] (auch Bischofsberg genannt), 
im 14. Jh. als Weingut der Meißner Bischöfe entstanden, die Gebäude im 17. Jahrhundert. Hohenhaus ist seit 1832 im Besitz der Familie Thienemann, 1881-84 hielt sich Gerhart Hauptmann hier mehrfach auf.

Nach 1885 erfolgte durch Walther Stechow ein Umbau im Stile der Neorenaissance, später war es die Wirkungsstätte des Naturwissenschaftlers Prof. Dr. Eberhard Stechow.

Von 1960-2003 befand sich hier die Puppentheatersammlung, welche man heute im Museum für Volkskunst im Dresdner Jägerhof bewundern kann.

Zu besonderen Anlässen wie Museumstag kann die sehenswerte Innenausstattung des heutigen Privathauses besichtigt werden.

Höhenpromenade,  Mittelachse des "Neubaugebietes Gorbitz", der größten Plattensiedlung aus der DDR-Ära und gegen Ende der 80er Jahre errichtet. Die Achse ist einer Schnellbahntrasse und den Fußgängern vorbehalten, teilweise interessante Sicht auf das Stadtzentrum. An beiden Enden befinden sich heute moderne Einkaufszentren: Gorbitz-Hof und Sachsen-Forum.
Hoher Stein Aussichtspunkt (190 m) über dem Plauenschen Grund im Stadtteil Plauen, Brandungsklippe des Kreidemeeres mit fossilen Ablagerungen, durch Steinbrüche teilweise fast senkrechte Felswände. Seit 1864 gab es hier einen Aussichtsturm, der in der DDR- sowie ersten Nachwendezeit zunehmend verfiel und deshalb die letzten Jahre nicht mehr begehbar war. 2003 wurde der 9,50 m hohe Turm umfassend saniert und am 19.12.2003 feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Auch die unterhalb vom Turm liegende sog. Kleine Bastei mit Blick in den Grund wurde denkmal- und naturschutzgerecht erneuert.

Unmittelbar neben dem Turm befinden sich in einem modernen Haus für altergerechtes Wohnen ein Restaurant (bereits ab 1862 gab es hier mit Unterbrechung eine Schankwirtschaft), sowie in der Nähe eine in den 1960er Jahren errichtete Schulsternwarte.

Hosterwitz siehe Sondertafel Hosterwitz
Hotel Astoria,  um 1930 im Bauhausstil als Haus der Jugend nach Plänen von Stadtbaurat Paul Wolf am Strehlener Platz errichtet, nach 1945 aufgestockt und zum vornehmen Hotel (später Interhotel) umgebaut.

Nach der Wende abgerissen, um einem nie realisierten größeren Hotel Platz zu machen, wurde der Platz 2006 mit einem nichtssagenden Lidl-Markt bebaut.

Hotel Bellevue,  Hotel an der Großen Meißner Straße, 1982/85 nach einem Projekt von Kajima Corp. Tokio erbaut. Dabei wurde als heutiger Mittelbau die 1723 oder 1724 wahrscheinlich ursprünglich von George Bähr errichtete sog. Regierung einbezogen . Diese wurde 1734 von Andreas Adam unter der Oberleitung Pöppelmanns verändert , andere Quellen weisen den elbseitigen Teil Pöppelmann selbst, den straßenseitigen aber Johann Georg Gebhardt zu .

Die Regierung, auch Kanzlei- oder Kollegienhaus genannt, ist das letzte erhaltene Gebäude einer der schönsten barocken Häuserzeilen Dresdens, welche nach den Kriegszerstörungen 1950 gesprengt wurde. Bürgerproteste verhinderten den Abriss zugunsten des Hotels und erreichten die Einbeziehung in den nun an die Traufhöhe und Dachform angepassten Neubau. Elbseitig liegt ein schöner Garten mit dem letzten erhaltenen klassizistischem Gartenhaus. Über die davorliegenden Elbwiesen kann man den berühmten Canalettoblick auf die Altstadt genießen.

Seit April 2004 hat man diesen Blick vom neuen Biergarten "Elbsegler".

Bis 1945 stand gegenüber am dem Altstädter Ufer ein gleichnamiges, nicht weniger vornehmes Hotel mit 160 Zimmern mit 200 Betten und einer "prächtigen Elbterrasse".

Hotel de Saxe,  1786 mit 3 Obergeschossen, Mezzanin und Mansarddach errichtet, im Inneren befand sich Dresdens vornehmster Konzertsaal. 1888 wurde das Hotel abgebrochen und durch ein für den Neumarkt unpassendes neobarockes Postgebäude ersetzt, welches 1945 zerstört wurde.

Die Baywobau errichtete nach historischem Vorbild ein in Stahlbeton ausgeführtes Vier-Sterne-Hotel, in welches das Haus der früheren Salomonisapotheke einbezogen wurde.

Am 24.06.2005 war Richtfest des Steigenberger-Hotels, eröffnet wurde es am 03.04.2006. Damit kehrte das Hotel de Saxe 117 Jahre nach seinem Abriss ins Stadtbild zurück.

Hotel Hilton,  1987-89 von Walter Lewin mit NCC Schweden als Interhotel "Dresdner Hof" errichtet, knüpft es mit Grundriss, Dachform- und fenstern, Geschosshöhen, Sandsteinverkleidung usw. an Dresdner Traditionen an und zeigt zu Ende der DDR-Zeit ein gewisses Gefühl für historische Stadtstrukturen.
Hotel Kempinski Taschenbergpalais,  siehe Taschenbergpalais
Hotel Maritim,  siehe Erlweinspeicher
Hotel Stadt Berlin, Neumarkt 1,  neue Bebauung 1769/70 von C.H.Eigenwillig, einem Vertreter des akademischen Klassizismus, als dessen reifstes Werk das Gebäude gilt. Mit Neumarkt 2 und 3 würdevoller großstädtischer Auftakt für Neumarkt und Frauenkirche. Das Gebäude zählte zu den guten Dresdner Hotels (dort residierten u.a. Chopin und Dostojewski). 1813 um ein Nachbarhaus von vier Achsen in der Architektur Eigenwilliges erweitert. Das Gebäude weist zwar keinerlei Ornamentik auf. Eigenwillig verstand es aber, mit der Art der Lisenen- und Risalitausbildung in glatt durchgehender Linienführung den Schwung von der Augustusstraße zum Neumarkt auf ideale Weise auszuführen. 1945 zerstört und später abgerissen, wurde es 2005/06 mit historischer Fassade neu errichtet und Ende 2006 im Rahmen des Quartiers an der Frauenkirche als QF Hotel Dresden eröffnet.
Hotel Stadt Rom,  das seit 1832 ein Hotel mit dem Namen "Zur Stadt Rom" beherbergende Gebäude wurde um 1740 von einem unbekannten Baumeister errichtet. Das Haus mit vier Vollgeschossen und Mezzanin stand mit drei Seiten am Neumarkt, der Moritzstraße und der Kleinen Kirchgasse frei. Sein großzügiger Grundriss und seine elegante Fassade glichen eher dem Typus eines Palais als dem eines Bürgerhauses.

Am dreiachsigen Mittelrisalit waren die Spiegelfelder mit feinem Rokokodekor belegt, die geschwungenen Eckerker zählten zu den schönsten Dresdens. Es wurde nach Zerstörungen 1760 und 1849 vereinfacht mit Satteldach wieder hergestellt.

1945 wurde das Gebäude zerstört, die Ruine wenig später abgerissen. Wegen der zu nahen Nachkriegsbebauung an der Wilsdruffer Straße schien ein Wiederaufbau lange Zeit unmöglich, nach neueren Plänen sollte das Grundstück deshalb zunächst mit einer Baumgruppe bepflanzt werden.
Inzwischen gibt es Pläne, das Haus um einige Achsen verkürzt aufzubauen.

Humaine-Klinik,  siehe HELIOS-Klinik
Hygiene-Museum,  siehe Deutsches Hygiene-Museum