Stadtteil in der Gemarkung und im  Ortsamt Neustadt, entspricht dem "statistischen Stadtteil" 14 Leipziger Vorstadt. Der nördliche Teil wurde bzw. wird auch "Oppelstadt" oder "Hechtviertel" genannt.

Geschichte
Die ältesten Teile der Leipziger Vorstadt entwickelten sich aus bzw. um die Siedlung Stadt Neudorf, die heute selbst benachbartem Ortsamt Pieschen gehört. Geprägt wurde die nue Vorstadt durch die Bahnhöfe und Anlagen der Eisenbahnen nach Leipzig bzw. Schlesien sowie die Steingutfabrik Villeroy & Boch. Die ebenfalls neu ab Mitte des 19. Jh. entstandenen Siedlungen zwischen Großenhainer und Königsbrücker Straße wurden zunächst zur Albertstadt gerechnet. Ausgangspunkt der Bebauung war hier der "Neue Anbau auf den von Oppelschen Feldern" (nach dem damaligen Polizeipräsidenten benannt), später im Volksmund auch Oppelstadt oder heute Hechtviertel genannt. Um 1910 war es der dicht besiedeltste Stadtteil Dresdens. Im nördlichen Teil des Hechtviertels entstanden nach dem ersten Weltkrieg moderne Genossenschaftswohnungen.

1945 gab es etliche Schäden, so wurde die St.Pauli-Kirche zerstört, der Verfall in DDR-zeiten war aber ebenso gravierend. Inzwischen wurde das Hechtviertel Sanierungsgebiet und viele Gebäude inzwischen erneuert. Einige Straßen erreichen durch (oft wechselnde) Gaststätten das Flair der Äußeren Neustadt.

ÖPNV einst & jetzt
Die Leipziger Vorstadt wird durch 3 radial (Linien 3,4,9) und eine tangential verlaufende Straßenbahnlinie (Linie 13) sowie eine Buslinie (Linie 91) recht gut erschlossen.

Bebauung & Wohnen
Der Stadtteil ist überwiegend durch Blockrandbebauung der Gründerzeit und der nachfolgenden Jahre, im nördlichen Hechtviertel auch durch Genossenschaftswohnblöcke geprägt. Bemerkenswert ist auch die "Hansa-Bebauung" zwischen Großenhainer und Hansastraße, einzelne Kriegslücken im Hechtviertel wurden mit Wohnzeilen der 1960er Jahre geschlossen. Das Areal zwischen Elbe und Großenhainer Straße ist überwiegend durch aufgelassene Gewerbegrundstücke geprägt.

Gesundheitswesen & Seniorenheime

Kirchen & Religionsgemeinschaften
Genau an der Grenze zu Pieschen liegt die sehenswerte St.Petrikirche.

Kultur & Freizeit
Erwähnenswert sind die gelegentlichen Veranstaltungen in der Ruine der St.-Pauli-Kirche sowie die Veranstaltungen der Unterhaltungsbranche im Alten Schlachthof an der Leipziger Straße.

Einkaufen & Einkehren
Im Quartier Fritz-Reuter-Straße, Hechtstraße und Rudolf-Leonhard-Straße gibt es ein recht belebtes Einkaufsviertel mit kleineren Läden, Hotels und Kneipen.

Lernen & Bilden

Das nächste Gymnasien befindet sich in der benachbarten Äußeren Neustadt.

Arbeiten
Arbeitsstätten gibt es in den Bereichen Handel, Gastronomie, Büros und Handwerk.


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