Dampfschifffahrt, Sächsische Dampfschiffahrts GmbH & Co. Conti Elbschiffahrts KG,  älteste und größte Raddampferflotte der Welt, geht auf das Jahr 1836 zurück, als 12 Dresdner Bürger das Privileg zur Dampfschifffahrt im Königreich Sachsen erhielten und kurz danach die Elbdampfschiffahrts-Gesellschaft gründeten.

Seit 1910 hat die Flotte ihren Liegeplatz am Terrassenufer (), 1911 zählte sie bereits 33 Dampfschiffe. In der DDR-Zeit fuhren die 10 verbliebenen Dampfer zuletzt unter der Flagge der Weißen Flotte Dresden, nach der Wende kaufte die neugegründete Sächsische Dampfschiffahrt die Schiffe und ließ 1993/94 acht Raddampfer detailgetreu und historisch rekonstruieren. 1999 wurde die "Krippen" als 9. Dampfer zurückgekauft und im Sommer 2000 auf der Laubegaster Werft überholt. [Chronik]

Angeboten werden neben Linien- und Rundfahrten auf der Elbe auch Jazz-, Dixieland- und Sommernachtsfahrten. [Verkehr]
Gleichermaßen bei Touristen und Dresdnern beliebt sind die jährlichen Dampferparaden am 1. Mai und die Dampfschifffeste (bis 2004) bzw. Flottenparade im August.

DDR-Museum Dresden,  siehe Zeitreise DDR
Denkmäler,  siehe Sondertafel Denkmäler
Denkmal der Roten Armee,  1945 von Ernst Rost geschaffenes Ehrenmal für die im 2. Weltkrieg gefallenen sowjetischen Soldaten. Es stand bis 1994 am Albertplatz anstelle des Brunnens "Stürmische Wogen", seither kann das Denkmal an der Stauffenbergallee ganz in der Nähe des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr (siehe Museen) besichtigt werden.
Denkmal Friedrich August I.,  das 1843 von Ernst Rietschel geschaffene Denkmal des sächsischen Königs Friedrich August I. stand bis 1929 im Zwinger. Seither stand es, von der Straße betrachtet, rechts neben dem Japanischen Palais.

Nach einer grundhaften Sanierung wurde es am 29.05.2008 am neuen Standort auf dem Schloßplatz aufgestellt.

Denkmal Friedrich August II.,  das 1866 von Ernst Julius Hähnel für den Neumarkt geschaffene und 1867 dort aufgestellte Bronzedenkmal zeigt den botanisch und wissenschaftlich gebildeten Monarchen Friedrich August II. in Feldherrenpose. An den Seiten des Granitsockels sitzen vier Frauenfiguren, die folgende Tugenden darstellen: Frömmigkeit, Weisheit, Gerechtigkeit und Stärke.

Das Denkmal wurde 2003 wegen des Tiefgaragenbaus abgetragen und 03/2006 runderneuert wieder aufgestellt.

Deutschen Werkstätten Hellerau,  traditionsreicher Möbel-hersteller in Hellerau. Als erstes Unternehmen mit industrieller Möbelherstellung Deutschlands wurde es durch seine modernen Reformmöbel in schlichter handwerklicher Fertigung bekannt.

Ausgehend von einer von Karl Schmidt 1898 in Laubegast gründeten Tischlerwerkstatt entstanden 1907 im Zusammenschluss mit den Münchner Werkstätten für Wohnungseinrichtung die Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst. 1909 wurde der Betrieb ins heutige Hellerau verlegt, wo im gleichen Jahr der Bau der Deutschen Werkstätten begann.

In der DDR wurden vorrangig in industrieller Großfertigung Inneneinrichtungen für Hotels, Hochschulen und Theater hergestellt. Aber auch die sogenannten "Hellerauer Möbel" zur Wohnungseinrichtung waren sehr begehrt.

Nach 1990 erfolgten u.a. Anfertigungen für das neue Landtagsgebäude und die Synagoge. 2006 verließ die Firma ihren traditionellen Standort in der "Schraubzwinge" und zog über Straße in neue Fertigungs-und Verwaltungsgebäude.

Deutsches Hygiene-Museum,  1928-30 durch Wilhelm Kreis errichtet, erste Pläne zu einem derartigen Museum gab es bereit 1911 von Karl August Lingner anläßlich der I. Internationalen Hygieneausstellung. Eine der besten architektonischen Leistungen der 1920er Jahre, seine monumentale Wirkung stammt von dem kubischen Mittelbau mit einer großen Fensterfront und 4 davorstehenden Pfeilern zur Schauseite. Neben der Stamm- gibt es regelmäßig interessante Wechselausstellungen.

Am 31.03.2004 wurde der erste Teil der neuen ständigen Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums eröffnet. Auf rund 1.500 mē konzipierte ein Team um den Berliner Ausstellungsmacher Bodo Michael Baumunk eine interdisziplinäre Wissenschaftsausstellung zum Thema "Der Mensch".

Die offizielle Wiedereröffnung des gesamten Museums erfolgte nach Abschluss der von dem Architekten Peter Kulka geleiteten Sanierungsarbeiten im Frühjahr 2005. Damit ist die ständige Ausstellung "Staunen - Lernen - Ausprobieren" wieder komplett zu besichtigen.

Diakonissenhauskirche Neubau einer kleinen Anstaltskirche zwischen 1928 und 1929. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche durch Oswin Hempel neu errichtet und 1962 geweiht.
Die Innenmalerei stammt von Paul Sinkwitz.
Diakonissenkrankenhaus,  die Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Dresden e.V. wurde 1844 an der Böhmischen Straße in der Dresdner Neustadt gegründet. In den nächsten Jahrzehnten entwickelte sich ein ganzer Gebäudekomplex am heutigen Hauptstandort zwischen Bautzner Straße und Holzhofgasse. 1893 wurde das Diakonissenkrankenhaus an seinem jetzigen Standort eröffnet, 1929 das neue Kirchengebäude am eingeweiht.

Im 2. Weltkrieg wurde das Krankenhaus zu 75 % zerstört.
Der Wiederaufbau, maßgeblich dem Versöhnungsdienst der Kathedrale von Coventry zu verdanken, erfolgte in drei Etappen 1967, 1980 und 1991.

Dinglingerhaus
1. Wohnhaus des Goldschmiedes Georg Christian Dinglinger am Jüdenhof. Das vor 1716 errichtete Barockgebäude wird entweder George Bähr oder Matthäus Daniel Pöppelmann zugeschrieben und war deren bedeutendster Wohnbau.
Das 1945 zerstörte Haus ist als einer der sogenannten Leitbauten zum Wiederaufbau vorgesehen.

2. Wohnhaus vom Hofgoldschmied Johann Melchior Dinglinger in der heute nicht mehr existierenden Frauenstraße (westlich des Neumarktes). Der Brunnen dieses ebenfalls 1945 zerstörten Hauses befindet sich heute an der Rückseite des Gewandhauses [2.]. Dixielandparade, Dixieland-Parade

Dippoldiswalder Platz,  historischer Platz an der südwestlichen Ecke der mittelalterlichen Stadt, trägt seit 1830 diesen Namen. Der vor der Bastion Merkur entstandene Platz war Schnittstelle zur Seevorstadt.

Bis zur Zerstörung befanden sich hier einige bekannte Gaststätten und Hotels, so das Trompeterschlösschen. 1945 vollkommen zerstört, wurde die Platzbezeichung Ende der 1950er Jahre aufgehoben. Seit 1991 trägt der heute noch weitgehend ungefasste Platz wieder diesen Namen. Zwischen Margon-Haus und einem Ärztehaus beginnt der breite Verkehrszug Budapester Straße.

Dixielandfestival,  eine der großen jährlichen Veranstaltungen in Dresden. Neben vielen Konzerten u.a. im Kulturpalast haben vor allem die Freiluftkonzerte auf der Prager Straße und der abschließend traditionelle Dixielandumzug von Striesen über das Terrassenufer zum Theaterplatz Volksfestcharakter. 2008 endete der Umzug erstmalig am Volksfestgelände an der Pieschener Allee ().
Dobritz siehe Sondertafel Dobritz
Dölzschen siehe Sondertafel Dölzschen
Dohnaer Straße,  Teil der Ausfallsradiale (B172) nach Südosten Richtung Pirna und Sächsischer Schweiz, nach 1990 bis Prohlis vierspurig ausgebaut, Konzentration von Tankstellen, Autohäusern, Baumärkten und anderen Einkaufsstätten wie Kaufpark Nickern und Leubnitzer Treff.
Donaths Neue Welt,  1873 erwarben die Brüder Hermann und Rinaldo Donath den Alten Gasthof und entwickelten ihn zu "Donaths Neuer Welt". Bekannt wurde das Etablissement u.a. durch seine große Alpenkulisse mit Alpenglühn und Alpengewitter. Seit 1956 Lagerhaus und nach der Wende ungenutzt, verfiel der Komplex zusehens. Am 20.08.2004 wurde das Fachwerkgebäude durch Brandstiftung fast vollständig vernichtet.
Dorfkerne,  siehe Sondertafel Historische Dorfkerne
Dorfkirchen,  siehe Sondertafel Kirchen
Dr.-Külz-Ring,  Teil des Ringes um den Altstadtkern im Verlauf der ehemaligen Festungsanlagen, Übergang von Innerer Altstadt zum Einkaufsboulevard Prager Straße, welche die sogenannte Seevorstadt in die heutigen Wohnquartiere Seevorstadt-Ost und -West trennt. Am Altstadt-Ring entstand beim Wiederaufbau nach 1945 ein ansprechender Mix aus DDR- und Nachwende- Architektur, maßstabbildend war dabei das 1910 erbaute Neue Rathaus.
Dreikönigskirche,  wichtigste Kirche der Neustadt, der bereits 1403 erwähnte erste gotische Vorgängerbau lag am Neustädter Markt. Er wurde nach dem Stadtbrand von 1685 ab 1688 durch eine dreischiffige Kirche ersetzt, die wegen der ungünstigen Lage bereits 1731 an den heutigen Platz verlegt werden musste. Der nun dritte barocke Bau wurde 1732-39 errichtet und stammt von Matthäus Daniel Pöppelmann und George Bähr. 1854-59 wurde das Sattel- durch ein Walmdach ersetzt und der heutige markante Turm hinzugefügt. 1945 schwer zerstört, wurde das Äußere bis 1990 originalgetreu wieder errichtet, das Kirchenschiff durch Einbau eines Gemeindezentrums halbiert und der Altar kriegsbeschädigt belassen. Im Gemeindezentrum tagte nach 1990 der erste Sächsische Landtag seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Der Turm wurde 1993-97 renoviert.
Dresden International School (DIS),  die 1996 gegründete Schule ist ein eingetragener Verein und bietet der stetig wachsenden internationalen Gemeinschaft in der Region eine international vergleichbare Schulalternative. Sie ist zu einem der wichtigsten Standortfaktoren der Region geworden. Ihre Schulgebäude befanden sich bis 2007 im noblen Stadtteil Blasewitz in der Goetheallee 18 () und in der Villa St.Petersburg ().

Dort zu eng geworden, übernahm die Internationale Schule das 2002 geschlossene Annengymnasium, ein DDR-Bau hinterm Postplatz. Bis 2007 sanierte sie das Gebäude und ergänzte es durch zwei Neubauten. Anstelle der abgerissenen Turnhalle entstanden ein weiteres Unterrichtsgebäude sowie eine moderne Turnhalle, auf deren Dach sich ein Spielfeld befindet.
Waren es im Eröffnungsjahr 13 Kinder, sind es derzeit 530, die Schule und Vorschule besuchen. Der Neubau kann bis zu 650 Kinder aufnehmen.

Dresdner Heide größtes Naherholungsgebiet der Dresdner, zusammenhängendes Waldgebiet im Nordosten der Stadt.

Die Heide wurde 1950 zu Dresden eingemeindet und gehört heute zum Ortsamtsgebiet Loschwitz.

Das Waldgebiet umfasst ein Fläche von rund 50 kmē und wird lediglich von der Radeberger Straße und von zwei von dieser abgehenden Straßen nach Langebrück durchzogen. Von Dresden kommend am ersten Abzweig liegt die Heidemühle, eine der früher sehr beliebten Ausflugsgaststätten, an der Straße nach Langebrück befindet sich die Hofewiese, zurzeit ebenfalls geschlossen. Lediglich das Fischhaus am Anfang der Radeberger Straße lädt derzeit zur Einkehr in Haus und Garten ein, sieht man von einigen anderen Gaststätten am Rande der Heide in den angrenzenden Ortsteilen ab.

siehe auch Sondertafel Unbewohnte Stadtgebiete

Dynamostadion,  siehe Rudolf-Harbig-Stadion