| Variete-Theater, siehe Sondertafel Theater |
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Verkehrsmuseum Dresden,
1952 in Zusammenhang mit der Einrichtung der Hochschule für Verkehrswesen als eine der ersten Kultureinrichtungen nach dem 2. Weltkrieg auf dem Gebiet der DDR gegründet und seit 1956 schrittweise im Johanneum eröffnet.
In seinem Ursprung und in seiner Tradition geht es aber auf 1877, den Sammlungsbeginn des späteren Sächsischen Eisenbahnmuseums im Bahnhof Dresden-Neustadt zurück. Dessen nach 1945 nur noch zum Teil vorhandenen Bestände wurden als erste Exponate in das künftige Verkehrsmuseum übernommen. 1990 wurde die Einrichtung Landesmuseum des Freistaates Sachsen. Heute zeigt das Verkehrsmuseum Ausstellungen zu den Verkehrszweigen Eisenbahn, Kraftfahrzeuge und Fahrräder, städtischer Nahverkehr, Schifffahrt sowie Luftverkehr. |
| Versöhnungskirche 1905-09 in Striesen von Gustav Rumpel und Arthur Krutzsch errichtete neoromanische Kirche mit Jugendstileinflüssen. Von Georg Wrba stammt die große Christusfigur auf dem Altar. |
| Victoriahaus, vor seiner Zerstörung markantes Eckhaus Prager/Waisenhausstraße im Neo-Renaissancestil. Entfernt erinnert in seinen Grundformen der gegenüberliegende moderne Neubau an der Ecke Dr.-Külz-Ring/Seestraße an das Victoriahaus. |
| Vieh- und Schlachthof, 1906/13 entstand nach Plänen von Stadtbaurat Hans Erlwein im Ostragehege der Dresdner Vieh- und Schlachthof. Mit seinen etwa 30 Gebäuden war er ein bedeutendes Bauwerk der Jugendstil-Industriearchitektur und damals einer der modernsten Schlachthöfe Deutschlands. In der DDR lief der Betrieb unter "VE Dresdner Fleischkombinat", heute befindet sich in einem Teil der sanierten Gebäude die Messe Dresden. |
| Vier Tageszeiten,
1868 vollendete Skulpturengruppe von Johannes Schilling am westlichen Aufgang zur Brühlschen Terrasse, der 1868 fertig gestellten Freitreppe. Für dieses Werk bekam Schilling auf der Wiener Kunstausstellung 1869 den ersten Preis. Vom Schloßplatz blickend sieht man, im Uhrzeigersinn links oben beginnend, die allegorischen Skulpturen "Morgen", "Mittag", "Nacht" und "Abend". Seit 1908 ersetzen Bronzeabgüsse die ursprünglich in Sandstein geschaffenen Figuren. |
| Villa, ein- bis zweigeschossiges "Landhaus", freistehend und von einem Garten umgeben. Sie wurde zunächst überwiegend als Einfamilien-, später auch Zweifamilienwohnhaus errichtet. Aus diesen eigentlichen Villen entwickelte sich in Dresden die Mietsetagenvillen, auch Stadtvillen, Kaffeemühlen- oder Würfelhäuser genannt [siehe auch Villenviertel]. |
| Villa, Königliche, siehe Schloss Wachwitz |
| Villa Augustin, in der am Albertplatz gelegenen Villa hielt sich Erich Kästner öfters bei seinem dort wohnenden Onkel Augustin auf. Seit 1999 befindet sich im Erdgeschoss das Erich-Kästner-Museum. |
| Villa Bergbahnstraße 2b,
1995 von Walter Kaplan (Kaplan, Matzke, Schöler + Partner) als eigenes Wohnhaus an Stelle eines Vorgängerbaus aus den 1920er Jahren errichtet. Die "Vorderseite" des am Elbhang in Oberloschwitz mit Blickrichtung Innenstadt liegenden Gebäudes zeigt verständlicherweise nicht zur Straße, sondern zum Elbtal. |
| Villa Comeniusstraße 32,
1906 vom Dresdner Architekten Prof. Tscharmann mit bemerkens-werter Innenarchitektur erbaut: Holzdecken mit Intarsienarbeiten, kunstgeschmiedete Treppengeländer. Bekannt wurde die in Johannstadt gelegene Villa als Wohnsitz des NS-Gauleiters von Sachsen, Mutschmann, daher der landläufige Name "Mutschmann-Villa". |
| Villa Emmaus, Tolkewitzer Str. 73, 1860 von Christian Friedrich Arnold unter Stilanleihe bei sächsischen Landsitzen errichtet, wobei der Grundriss dem der Villa Rosa folgt. |
| Villa Eschebach, 1901 am Albertplatz errichtete Villa, 1945 zerstört und 1995-97 umfassend für die Volksbank saniert. Platzabgewandt befindet sich die sehenswerte Schalterhalle, die an eine Orangerie erinnert. |
| Villa Freisleben,
Loschwitzer Straße 19, 1916 als eine der schönsten Jugendstil-Villen direkt am Waldpark erbaut und 1991-1993 liebevoll restauriert. Das heutige Apart-Hotel ist eine der ersten Adressen für "Wohnen auf Zeit" in Dresden. |
| Villa Grützner, ursprünglich schlichte klassizistische Villa um 1835, nach dem Kauf durch den Industriellen Emil Grützner 1887/88 Umbau in den repräsentativen Formen der Gründerzeit. Das in DDR-Zeiten verfallene Anwesen wurde 1994 durch das (inzwischen wieder ausgezogene) Bankhaus Löbbecke aufwendig saniert. Mit der erneuten Restaurierung der Grützner-Villa im Herbst 2003 wurde ein Kleinod der fast vollständig zerstörten Dresdner Bürgerstadt wieder für repräsentative gewerbliche Zwecke und für Veranstaltungen nutzbar. |
| Villa Ilgen, Loschwitzer Straße 37, 1891 nach verschiedenen Quellen von Martin Pietzsch oder Richard Uebe im neoklassizistischen Stil errichtet. Die eingeschossige Villa, die an einen griechischen Tempel errinnert, wurde 1904 vom Unternehmer Ilgen gekauft. Sie wurde 1995/96 vorbildlich restauriert. |
| Villa Marie, bekanntes Restaurant in der gleichnamigen Villa neben dem Blauem Wunder. Haus und Garten strahlen ein südländisch-italienisches Flair aus. |
| Villa Rosa,
1839 von Gottfried Semper für der Bankier Martin Wilhelm Oppenheim auf dem damaligen Grundstück Holzhofgasse 20 erbaut. Die unter Anlehnung an den Frührenaissancetypus italienischer Villen errichtete Villa wurde 1945 vollkommen zerstört. Auf dem Grundstück befindet sich heute unter der Adresse Löwenstraße 2 die 4. Grundschule "Am Rosengarten".
Für den gleichen Auftraggeber errichtete Semper 1845-48 auch das Palais Oppenheim an der Bürgerwiese 5-7, welches 1945 ebenfalls zerstört und später abgerissen wurde. |
| Villa Rothermund,
repräsentative Villa mit Turm, Gartenanlage und Brunnen in Blasewitz, Mendelssohnallee 34. Sie entstand 1876/1895 nach Plänen von Karl Emil Scherz für Adolf Rothermundt, einem Industriellen.
Eine Gemäldesammlung von Adolf Menzel bis Claude Monet zog Kunstinteressente an, es fanden regelmäßig Konzerte statt. Seit 1937 in städtischem Besitz, zog 1945 das Städtische Konservatorium ein. 1965 begann hier die musikalische Früherziehung, heute wird das Haus vom Sächsischen Landesgymnasium für Musik Dresden genutzt. |
| Villa St.Petersburg, 1872 an der Loschwitzer Straße 21 von einem nicht mehr bekannten Baumeister für den Bauherren R.H.C. Lüdicke errichtete Villa. Heute nutzt die Dresden International School das Gebäude neben Ihrem Sitz in der Goetheallee. |
| Villa San Remo, 1897-98 von F. Berghold auf der Bergbahnstraße 12 in Oberloschwitz erbaute Villa. Auffallend an der überwiegend in Neorenaissanceformen errichteten Villa ist der markante Turm, um den sich hier nicht näher aufgeführte Legenden zu den Ereignissen am 13.02.1945 ranken. |
| Villa Sorgenfrei [Stadt Radebeul, Stadtteil Oberlößnitz],
1783/89 von Johann August Giesel für den Freiherren Friedrich von Gregory im Dresdner Zopfstil errichtet, ist es das letzte erhaltene Bauwerk dieser Stilepoche. Der Gebäudekomplex besteht aus einem U-förmigen Herrenhaus mit einem sehr schönen Turmaufbau, dem Gartensaal und 2 weiteren Wohngebäuden. Heute befindet sich im Herrenhaus ein kleines aber feines Hotel, im Gartenhaus ein Gourmet-Restaurant. |
| Villa Stockhausen, siehe Lingnerschloss |
| Villa Thormeyer,
1826 von Gottlob Friedrich Thormeyer im Stil des Klassizismus errichtete Villa auf dem Gelände der ehemaligen Neustädter Festungswerke. Links und rechts des Haupthauses befanden sich ein Kutscherhaus und die Remise. Die Bauwerke überstanden den 2. Weltkrieg unbeschadet, verfielen aber zusehens bis kurz nach der Jahrtausendwende.
2005/06 erfolgte eine aufwändige denkmalgerechte Sanierung des gesamten Grundstückes. Zwischen dem sanierten Haupthaus und den beiden neu errichteten Seitengebäuden wurden moderne Verbindungsbauten mit Glaswänden eingefügt. |
| Villa Weigang,
1894/95 nach Plänen des Architekten Max Georg Poscharsky in Blasewitz an der Ecke Goetheallee / Käthe-Kollwitz-Ufer errichtete Villa, deren Stilelemente teilweise der deutsche Renaissance entnommen wurden. Die vollständig restaurierte Innenausstattung hingegen ist Jugenstil. Der Bau zeugt von der hohen Qualität der damaligen Handwerkskunst. Das Gebäude wird heute als (einziges) Standesamt der Stadt Dresden genutzt. |
| Villa Westendstraße 21, die markante Jugendstilvilla wurde 1904 von Ferdinand Wilhelm und Conrad Albert O. Fichtner in Plauen nahe dem Fichtepark errichtet. Das Haus wurde 1992 liebevoll saniert. |
| Villen, weitere Einzelobjekte siehe |
| Villenviertel,
typische Villenviertel der "Dresdner Schule" (Semper, Nicolai u.a.) waren bis zu ihrer Zerstörung das Englische Viertel in der heutigen Seevorstadt (östlich der Mary-Wigman-Straße zwischen Bahndamm und Bürgerwiese mit nahtlosem Übergang zum Villenviertel Strehlen) sowie das Schweizer Viertel. Eine einzige Villa des Englischen Viertels (Tiergartenstraße 8) hat den Angriff 1945 überlebt, während das Schweizer Viertel noch teilweise erhalten ist, heute aber durchsetzt mit Nachkriegswohnblocks der 1960er Jahre.
Die vom Zentrum weiter entfernt liegenden Villenviertel blieben hingegen weistestgehend unzerstört. Solche Villenviertel, die teilweise den ganzen Stadtteil prägen, sind Blasewitz, Weißer Hirsch, Preußisches Viertel, teilweise Loschwitz, Gruna, Strehlen und Plauen. |
| Vogelwiese, traditionelles Dresdner Volksfest, ist aus dem rund 400 Jahre altem Armbrustschießen hervorgegangen. Vom letzten Viertel des 19.Jh. bis zum 2. Weltkrieg fand die Vogelwiese auf den Elbwiesen am heutigen Käthe-Kollwitz-Ufer, von 1953 bis 1991 am Straßburger Platz und danach wieder auf den Elbwiesen statt. Wegen des zu erwartenden Baus (?) der Waldschlößchenbrücke wird sie seit 2004 an der Pieschener Allee nahe der Marienbrücke veranstaltet. |
| Volkshaus, Gewerkschaftshaus am Schützenplatz, vor 1945 Gewerkschafs- und SPD-Haus, während der DDR Sitz des FDGB, heute wieder Dresdner Volkshaus und Sitz des DGB. Ende 2006 wurde das Volkshaus gegen den Willen der Gewerk-schaftsmitglieder von einer Immobiliengesellschaft des DGB an die private Investmentgesellschaft Cerberus verkauft. |
| Volksparks,
mindestens 4 Parkanlagen in den Vorstädten tragen den Namen Volkspark: Volkspark Briesnitz Volkspark Leutewitz Volkspark Räcknitz (mit Wasserwerk) Volkspark Striesen Hermann-Seidel-Park In DDR-Zeiten trug auch der Große Garten diese "Gattungsbezeichnung". |
| Völkerfreundschaft, 1986 von Wolf-Eike Kuntsche geschaffene Plastik auf der Prager Straße. Die seit Mitte der 1990er Jahre eingelagerte Skulptur wurde 2004 im Zuge der Neugestaltung der Freiflächen saniert und wieder aufgestellt. |