Variete-Theater,  siehe Sondertafel Theater
Verkehrsbetriebe,  siehe Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB)
Verkehrsmuseum Dresden,  1952 in Zusammenhang mit der Einrichtung der Hochschule für Verkehrswesen als eine der ersten Kultureinrichtungen nach dem 2. Weltkrieg auf dem Gebiet der DDR gegründet und seit 1956 schrittweise im Johanneum eröffnet.

In seinem Ursprung und in seiner Tradition geht es aber auf 1877, den Sammlungsbeginn des späteren Sächsischen Eisenbahnmuseums im Bahnhof Dresden-Neustadt zurück. Dessen nach 1945 nur noch zum Teil vorhandenen Bestände wurden als erste Exponate in das künftige Verkehrsmuseum übernommen. 1990 wurde die Einrichtung Landesmuseum des Freistaates Sachsen.

Heute zeigt das Verkehrsmuseum Ausstellungen zu den Verkehrszweigen Eisenbahn, Kraftfahrzeuge und Fahrräder, städtischer Nahverkehr, Schifffahrt sowie Luftverkehr.

Verkehrsverbund Oberelbe (VVO),  ist ein Verkehrsverbund des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) im Großraum Dresden. Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe (Z-VOE) wurde 1994, der heutige VVO 1998 mit der Einführung eines einheitlichen Flächentarifsystems in den Verkehrsmitteln der Partnerunternehmen.

Der Verkehrsverbund umfasst neben der Landeshauptstadt Dresden die Kreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Meißen sowie den westlichen Teil des Kreises Bautzen
(Altkreis Kamenz und ehemals kreisfreie Stadt Hoyerswerda).

Das Verbundgebiet ist in 21 Tarifzonen eingeteilt, die größte erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet von Dresden und ist als einzige teurer als alle anderen.

Neben der Dresdner Verkehrsbetriebe AG gehören die DB Regio Südost (u.a. mit der S-Bahn Dresden) sowie verschiedene Regionalbusunternehmen zum Verbund. Im Bereich des VVO befinden sich einige touristisch interessante Verkehrsmittel wie zwei mit Dampf betriebenen Schamlspurbahnen (750 mm) Lößnitztalbahn und Weißeritztalbahn, eine elektrisch betriebene Überland-straßenbahn (Kirnitzschtalbahn, 1000 mm), die beiden Bergbahnen in Dresden (Standseilbahn und Schwebebahn) sowie einen Aufzug in Bad Schandau.

Versöhnungskirche 1905-09 in Striesen von Gustav Rumpel und Arthur Krutzsch errichtete neoromanische Kirche mit Jugendstileinflüssen. Von Georg Wrba stammt die große Christusfigur auf dem Altar.

Die ebenfalls 1909 vollendete Orgel stammt von der Dresdner Orgelbaufirma Julius Jahn & Sohn. Sie wurde 1939 nach den Grundsätzen des neobarocken Orgelbaus umgebaut und 2008/2009 - weitestgehend wieder dem Original von Johannes Jahn angenähert - saniert.

Victoriahaus, auch Viktoriahaus ein 1891 bis 1892 im Auftrag von Heinrich Mau nach Plänen von
William Lossow und Herrmann Viehweger erbautes Geschäftshaus. Das im Stil der Neorenaissance ausgeführte markante Gebäude stand vor seiner Zerstörung am Eingang zur Prager Straße zwischen Waisenhausstraße und Friedrichs-Ring.

Entfernt erinnert in seinen Grundformen der gegenüberliegende moderne Neubau an der Ecke Dr.-Külz-Ring / Seestraße an das Victoriahaus.

Vieh- und Schlachthof,  1905/10 entstand nach Plänen von Stadtbaurat Hans Erlwein der Städtische Vieh- und Schlachthof im Ostragehege. Mit seinen insgesamt 68 Gebäuden war er ein bedeutendes Bauwerk im Stil der Reformbaukunst und der Jugendstil-Industriearchitektur sowie damals einer der modernsten Schlachthöfe Deutschlands. In der DDR lief der Betrieb unter VE Dresdner Fleischkombinat,
1995 wurde der Schlachtbetrieb stillgelegt.

Heute befindet sich in einem Teil der sanierten Gebäude die Messe Dresden, auch das Sportgymansium liegt auf dem ehemaligen Schlachthofgelände. In den teils noch desolaten Hallen westlich der Messe findet jährlich die OSTRLE, eine Ausstellung für zeitgenössische Kunst, statt.

Viehweidengemeinde,  eine der vier historischen Vorstadtgemeinden in der heutigen Wilsdruffer Vorstadt. Sie lag im wesentlichen nördlich der Schweriner Straße, umfasste aber auch das Gebiet des ehemaligen Kraftwerkes Mitte und des Wettiner Platzes.

Sie ist die einzige der historischen Vorstädte, von der kleine Reste die Umgestaltungen vor allem in der Gründerzeit wie auch die Zerstörung 1945 überdauerten. Dazu gehören das Schießhaus (heute Gaststätte mit Biergarten) und das Umweltzentrum, ebenfalls mit Gaststätte. Der Schützenplatz mit seiner Grünanlage nannte sich noch um 1833 Viehweide.

1835 wurde die Viehweidengemeinde mit drei anderen Gemeinden zur Wilsdruffer Vorstadt zusammengefasst.

Vier Tageszeiten 1868 vollendete Skulpturengruppe von Johannes Schilling am westlichen Aufgang zur Brühlschen Terrasse, der 1814 begonnenen Freitreppe.
Für dieses Werk bekam Schilling auf der Wiener Kunstausstellung 1869 den ersten Preis.

Vom Schloßplatz blickend sieht man, im Uhrzeigersinn links oben beginnend, die allegorischen Skulpturen Morgen, Mittag, Nacht und Abend. Seit 1908 ersetzen Bronzeabgüsse die ursprünglich in Sandstein geschaffenen Figuren.

Villa,  ein- bis zweigeschossiges "Landhaus", freistehend und von einem Garten umgeben. Sie wurde zunächst überwiegend als Einfamilien-, später auch Zweifamilienwohnhaus errichtet. Aus diesen eigentlichen Villen entwickelte sich in Dresden die Mietsetagenvillen, auch Stadtvillen, Kaffeemühlen- oder Würfelhäuser genannt [siehe auch Villenviertel].

Anmerkung: Die nachfolgend aufgeführten Villen stellen nur eine kleine Auswahl aus verschiedenen Epochen und Stilen dar!

Villa, Königliche,  siehe Schloss Wachwitz
Villa Augustin,  in der am Albertplatz gelegenen Villa hielt sich Erich Kästner öfters bei seinem dort wohnenden Onkel Augustin auf. Seit 1999 befindet sich im Erdgeschoss das Erich-Kästner-Museum ().
Villa Baumgarten,  im 18. Jh. errichtete klassizistische Villa am Albertplatz. Das original erhaltene Gebäude war seit der Wende ungenutzt und verfiel zusehend, ehe es 2011/12 im Erscheinungsbild vom letzten Umbau um 1910 saniert wurde. Heute befindet sich ein nobler Schönheitssalon im Haus.
Villa Bergbahnstraße 2b 1995 von Walter Kaplan
(Kaplan, Matzke, Schöler + Partner) als eigenes Wohnhaus an Stelle eines Vorgängerbaus aus den 1920er Jahren errichtet. Die "Vorderseite" des am Elbhang in Oberloschwitz mit Blickrichtung Innenstadt liegenden Gebäudes zeigt verständlicherweise nicht zur Straße, sondern zum Elbtal.
Villa Comeniusstraße 32 1906 vom Dresdner Architekten
Prof. Tscharmann mit bemerkens-werter Innenarchitektur erbaut: Holzdecken mit Intarsienarbeiten, kunstgeschmiedete Treppengeländer. Bekannt wurde die in Johannstadt gelegene Villa als Wohnsitz des NS-Gauleiters von Sachsen, Martin Mutschmann, daher der landläufige Name "Mutschmann-Villa".
Villa Emmaus,  Tolkewitzer Str. 73, 1860 von Christian Friedrich Arnold unter Stilanleihe bei sächsischen Landsitzen errichtet, wobei der Grundriss dem der Villa Rosa folgt.
Villa Eschebach,  1901 am Albertplatz errichtete Villa, 1945 zerstört und 1995-97 umfassend für die Volksbank saniert. Platzabgewandt befindet sich die sehenswerte Schalterhalle, die an eine Orangerie erinnert.
Villa Freisleben,  Loschwitzer Straße 19, 1916 als eine der schönsten Jugendstil-Villen direkt am Waldpark erbaut und 1991-1993 liebevoll restauriert.
Das heutige Apart-Hotel ist eine der ersten Adressen für
"Wohnen auf Zeit" in Dresden.
Villa Grützner,  ursprünglich schlichte klassizistische Villa um 1835, nach dem Kauf durch den Industriellen Emil Grützner 1887/88 Umbau in den repräsentativen Formen der Gründerzeit. Das in DDR-Zeiten verfallene Anwesen wurde 1994 durch das (inzwischen wieder ausgezogene) Bankhaus Löbbecke aufwendig saniert. Mit der erneuten Restaurierung der Grützner-Villa im Herbst 2003 wurde ein Kleinod der fast vollständig zerstörten Dresdner Bürgerstadt wieder für repräsentative gewerbliche Zwecke und für Veranstaltungen nutzbar.
Villa Haniel,  repräsentative Villa im Schweizer Viertel der Südvorstadt. Sie wurde 1868 nach einem Entwurf von Edmund Hanefeldt im Geist der Semper-Nicolai-Schule*) errichtet und gehört zu den wenigen in Dresden erhaltenen Villen dieser Art. Die klassizistisch gegliederte Fassade ist im Stil der Neorenaissance ausgeführt. 1901 erfolgte eine neobarocke Umgestaltung des Inneren, die bis heute hervorragend erhalten blieb.
Villa Ilgen,  Loschwitzer Straße 37, 1891 nach verschiedenen Quellen von Martin Pietzsch oder Richard Uebe im neoklassizistischen Stil errichtet. Die eingeschossige Villa, die an einen griechischen Tempel errinnert, wurde 1904 vom Unternehmer Ilgen gekauft. Sie wurde 1995/96 vorbildlich restauriert.
Villa Lingner,  siehe Lingnervilla
Villa Marie,  bekanntes Restaurant in der gleichnamigen Villa neben dem Blauem Wunder. Haus und Garten strahlen ein südländisch-italienisches Flair aus.
Villa Möckel neogotische Villa im Schweizer Viertel der Südvorstadt. Sie wurde 1877/78 von Gotthilf Ludwig Möckel für die eigene Nutzung entworfen und gehört zu den ältesten erhaltenen Villen Dresdens. Die Fassade des Eckhauses mit zwei kurzen Seitenflügeln besteht aus gelben Klinkern und wird durch Sandsteinelemente gegliedert.
Villa Rosa,  1839 von Gottfried Semper für der Bankier Martin Wilhelm Oppenheim auf dem damaligen Grundstück Holzhofgasse 20 erbaut. Die unter Anlehnung an den Frührenaissancetypus italienischer Villen errichtete Villa wurde 1945 vollkommen zerstört.

Auf dem Grundstück befindet sich heute unter der Adresse Löwenstraße 2 die 4. Grundschule "Am Rosengarten".

Für den gleichen Auftraggeber errichtete Semper 1845-48 auch das Palais Oppenheim an der Bürgerwiese 5-7, welches 1945 ebenfalls zerstört und später abgerissen wurde.

Villa Rothermundt,  repräsentative Villa mit Turm, Gartenanlage und Brunnen in Blasewitz, Mendelssohnallee 34. Sie entstand 1876/1895 nach Plänen von Karl Emil Scherz für Adolf Rothermundt, einem Industriellen. Eine Gemäldesammlung von Adolf Menzel bis Claude Monet zog Kunstinteressente an,
es fanden regelmäßig Konzerte statt.

Seit 1937 in städtischem Besitz, zog 1945 das Städtische Konservatorium ein. 1965 begann hier die musikalische Früherziehung, heute wird das Haus vom Sächsischen Landesgymnasium für Musik Dresden ( ) genutzt.

Villa Rübsamen,  denkmalgeschützte vornehme Villa im Schweizer Viertel der Südvorstadt. Sie wurde 1875 im Geist der Semper-Nicolai-Schule*) errichtet und 1880 erweitert.

Seit den 1930er Jahren bis 1987 befand sich hier eine von
Wilhelm Rübsamen gegründete und 1959 bis 1987 von seiner Tochter Ursula Rübsamen weitergeführte Frauenklinik und Entbindungsanstalt.

Villa San Remo 1897-98 von F. Berghold auf der Bergbahnstraße 12 in Oberloschwitz erbaute Villa. Auffallend an der überwiegend in Neorenaissanceformen errichteten Villa ist der markante Turm, um den sich hier nicht näher aufgeführte Legenden zu den Ereignissen am 13.02.1945 ranken.
Villa Sorgenfrei [Stadt Radebeul, Stadtteil Oberlößnitz],  1783/89 von Johann August Giesel für den Freiherren Friedrich von Gregory im Dresdner Zopfstil errichtet, ist es das letzte erhaltene Bauwerk dieser Stilepoche.
Der Gebäudekomplex besteht aus einem U-förmigen Herrenhaus mit einem sehr schönen Turmaufbau, dem Gartensaal und 2 weiteren Wohngebäuden.

Heute befindet sich im Herrenhaus ein kleines aber feines Hotel, im Gartenhaus ein Gourmet-Restaurant.

Villa Souray,  siehe Schloss Eckberg
Villa St.Petersburg,  1872 an der Loschwitzer Straße 21 von einem nicht mehr bekannten Baumeister für den Bauherren
Robert Henry Lüdicke errichtete Villa.

Nach der 1995 erfolgten Sanierung wurde das Gebäude vorübergehend von der Dresden International School genutzt, seit 2008 ist hier das Institut für Bildung und Beratung (IBB, ) mit einer privaten Ganztagsschule beheimatet.

Villa Stockhausen,  siehe Lingnerschloss
Villa Teresa [Stadt Coswig],

1873 für den Torgauer Diakon Gustav Theodor Kessler erbaut. Nach 1875 mehrfacher Besitzerwechsel, ehe der Musiker
Eugen d´Albert die Villa 1891 erwirbt und mit seiner Ehefrau, der Pianistin Teresa Carreño bis 1896 bewohnt. 1896 erwirbt sie der Schweizer Paul Julius Matter, auf ihn geht das Japanische Teehaus zurück. 1961 geht es durch Vermächtnis seiner Witwe an die Stadt Coswig über, die es 1968 zu einem Sechsfamilienwohnhaus umbaut.

2000-2002 Sanierung und Wiedereröffnung als Veranstaltungsort und Gedenkstätte für die beiden Musiker.

Villa Thormeyer 1826 von Gottlob Friedrich Thormeyer im Stil des Klassizismus errichtete Villa auf dem Gelände der ehemaligen Neustädter Festungswerke. Links und rechts des Haupthauses befanden sich ein Kutscherhaus und die Remise. Die Bauwerke überstanden den 2. Weltkrieg unbeschadet, verfielen aber zusehens bis kurz nach der Jahrtausendwende.

2005/06 erfolgte eine aufwändige denkmalgerechte Sanierung des gesamten Grundstückes. Zwischen dem sanierten Haupthaus und den beiden neu errichteten Seitengebäuden wurden moderne Verbindungsbauten mit Glaswänden eingefügt.

Villa Vogesenweg 4, auch Villa Poscharsky genannt,  ein 1894 nach einem Entwurf von
Max Georg Poscharsky im Stil der Neorenaissance errichtetes Landhaus.

Das Haus in der Nähe des Blasewitzer Waldparkes zeichnet sich durch unregelmäßige Fenster und Dachformen, Fachwerk sowie einen schönen Sandsteinerker aus.

Villa Weigang, 1894/95 nach Plänen des Architekten Max Georg Poscharsky in Blasewitz an der Ecke Goetheallee / Käthe-Kollwitz-Ufer errichtete Villa, deren Stilelemente teilweise der deutsche Renaissance entnommen wurden. Die vollständig restaurierte Innenausstattung hingegen ist Jugenstil. Der Bau zeugt von der hohen Qualität der damaligen Handwerkskunst.
Das Gebäude wird heute als (einziges) Standesamt der Stadt Dresden genutzt.
Villa Westendstraße 21,  die markante Jugendstilvilla wurde 1904 von Ferdinand Wilhelm und Conrad Albert O. Fichtner in Plauen nahe dem Fichtepark errichtet. Das Haus wurde 1992 liebevoll saniert.
Villen, weitere Einzelobjekte siehe
Villenviertel,  typische Villenviertel der "Dresdner Schule"
(Semper, Nicolai u.a.) waren bis zu ihrer Zerstörung das Englische Viertel in der heutigen Seevorstadt (östlich der Mary-Wigman-Straße zwischen Bahndamm und Bürgerwiese mit nahtlosem Übergang zum Villenviertel Strehlen) sowie das Schweizer Viertel. Eine einzige Villa des Englischen Viertels (Tiergartenstraße 8) hat den Angriff 1945 überlebt, während das Schweizer Viertel noch teilweise erhalten ist, heute aber durchsetzt mit Nachkriegswohnblocks der 1960er Jahre. Die vom Zentrum weiter entfernt liegenden Villenviertel blieben hingegen weistestgehend unzerstört. Solche Villenviertel, die teilweise den ganzen Stadtteil prägen, sind Blasewitz, Weißer Hirsch, Preußisches Viertel, teilweise Loschwitz, Gruna, Strehlen und Plauen.

Typische Würfelhausviertel hingegen sind u.a. Striesen, Löbtau und Cotta.

Vogelwiese,  traditionelles Dresdner Volksfest, ist aus dem rund 400 Jahre altem Armbrustschießen hervorgegangen. Vom letzten Viertel des 19.Jh. bis zum 2. Weltkrieg fand die Vogelwiese auf den Elbwiesen am heutigen Käthe-Kollwitz-Ufer, von 1953 bis 1991 am Straßburger Platz und danach wieder auf den Elbwiesen statt. Wegen des zu Baus der Waldschlößchenbrücke wird sie seit 2004 an der Pieschener Allee nahe der Marienbrücke veranstaltet.
Volksfestgelände,  das heutige Volksfestgelände für Frühjahrs- und Herbsfest, Vogelwiese ("Rummel"), diverse Zirkus- und Musikveranstaltungen befindet sich seit 2004 wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke an der Pieschener Allee am Rande der Friedrichstadt. Nach der Wende befand sich das Gelände am Elbufer in Johannstadt (1992-2003), dem traditionsreichen Standort der Vogelwiese von 1874-1939. Während der DDR und kurz danach (1953-1991) wurden "Rummel", Frühjahrs- und Herbstfest am heutigen Straßburger Platz veranstaltet.
Volkshaus,  Gewerkschaftshaus am Schützenplatz, vor 1945 Gewerkschafs- und SPD-Haus, während der DDR Sitz des FDGB, heute wieder Dresdner Volkshaus und Sitz des DGB. Ende 2006 wurde das Volkshaus gegen den Willen der Gewerk-schaftsmitglieder von einer Immobiliengesellschaft des DGB an die private Investmentgesellschaft Cerberus verkauft.
Volkshochschule,  traditionsreichste und bekannteste öffentliche Weiterbildungseinrichtung der Stadt Dresden mit dem Auftrag, Bildung für alle anzubieten.

1919 als städtischer "Verein Volkshochschule" Dresden gegründet, übernimmt die Volkshochschule Dresden 1926 die Volkskunstschule Watin als eigenständige Abteilung. Nach einem Konkursverfahren schließt die Dresdner Volkshochschule 1933 als letzte mit demokratischer Tradition in Deutschland.

Im Mai 1945 will eine Gruppe "Dresdner Volkshochschule 1945" neu gegründen, Oktober 1945 beschließt der Rat der Stadt die Gründung der Volkshochschule Dresden als städtische Einrichtung, Victor Klemperer wird wissenschaftlicher Leiter.

Nach wechselnden Schulorten (sowie mehrfach verändertem Bildungsauftrag) erfolgt 1993 der Umzug nach Seidnitz, die Außenstelle Gorbitz wird 1996 eröffnet.

Volksparks,  mindestens 4 Parkanlagen in den Vorstädten tragen den Namen Volkspark:

In DDR-Zeiten trug auch der Große Garten diese "Gattungsbezeichnung".

Volkspark Briesnitz,  die auch Bürstinghauspark genannte Parkanlage geht auf Oberst Joachim von Römer zurück, der sich 1768 bei Briesnitz ein Sommerhaus errichten ließ. 1875 fielen Teile des Parks dem Bau der Eisenbahn zum Opfer, der Rest der seit 1921 städtischen Anlage wurde durch den Neubau der Meißner Landstraße in zwei Teile zerschnitten.
Volkspark Leutewitz,  1911 auf Initiative der ortsansässigen Bürgerschaft entstandene Parkanlagen in Leutewitz. 2010 wurde der Park u.a. durch die Pflanzung von 400 Wildstauden aufgewertet.
Volkspark Räcknitz,  die an der Straße Räcknitzhöhe gelegene Anlage wurde 1898 aus Mitteln der König-Albert-Jubiläums-stiftung angelegt. Die Parkanlage dient dem Schutz des 1897 hier erbauten Wasserhochbehälters des Wasserwerkes Tolkewitz. Der Volkspark Räcknitz ist bis heute Erholungsgebiet für die angrenzenden Plattensiedlungen Räcknitzhöhe und Zschertnitz.
Volkspark Striesen,  siehe Hermann-Seidel-Park
Völkerfreundschaft 1986 von Wolf-Eike Kuntsche geschaffene Plastik auf der Prager Straße. Die seit Mitte der 1990er Jahre eingelagerte Skulptur wurde 2004 im Zuge der Neugestaltung der Freiflächen saniert und wieder aufgestellt.