Magazin (Einrichtungshaus),  1995/96 nach Plänen der abacus-Architekten Hanns W. Leithold,
Marcus Mannhardt und Birgit Prelle in der Grünen Straße errichtet.
Es gilt als eines der wenigen einfühlsamen und zugleich eigenständig-zeitgemäßen Beispiele der Nachwende-Architektur in Dresden.
Magdeburger Straße,  Teil der westlichen Ausfallstraße (B6) zwischen Ostragehege und der Rückseite der Bebauung Friedrichstraße (Friedhöfe, Gärten).
Malschendorf siehe Sondertafel Ortschaft Schoenfeld-Weissig
Marcolini-Palais,  siehe Krankenhaus Friedrichstadt
Marcolinis Vorwerk,  1856 in der heutigen Form errichtet, der Name geht auf Graf Camillo Marcolini, Direktor der Akademie und Porzellanmanufaktur zurück, der 1785 das Gelände vor dem Bautzner Tor erwarb. Zweigeschossiger Villenbau, parkartiger Garten zur Elbe, Beispiel der sog. Semper-Nicolai-Schule*). Heute beherbergt das Gebäude das vornehme Restaurant "Marcolini".
Margon-Arena,  siehe Mehrzweckhalle Bodenbacher Straße
Margon-Haus,  1967 für den Wirtschaftsrat des Bezirkes Dresden erbaut, wurde das Gebäude nach der Wende zeitweise als Wirtschaftsministerium und heute als Behördenhaus genutzt. Eine aus den fünfziger Jahren stammende und heute unter Denkmalschutz stehende Reklame für "Margonwasser", sie befand sich ursprünglich am Hotel "Excelsior" in der Nähe des Hauptbahnhofes, wurde am Giebel des Hauses angebracht. Sie wirbt seit der 2002 abgeschlossenen Sanierung des Hauses einschließlich dieser Reklame wieder rundum erneuert mit ihrem Spruch "Trink Margonwasser - prickelnd frisch".
Maria am Wasser,  für die Elbschiffer errichtete Kirche in Hosterwitz, 1406 erstmals erwähnt. 1497 erfolgte der Neubau in spätgotischen Formen, er wurde 1704 vergrößert und im Barockstil umgebaut. Der Turm stammt laut Wetterfahne aus der Zeit um 1741.
Marie-Gey-Brunnen,  siehe Brunnenfigur Aphrodite
Marienallee,  eine die Stauffenbergallee kreuzende Straße in der Albertstadt. Am nicht durchführenden nördlichen Teil liegen u.a. das frühere Gebäude der Sächsischen Landesbibliothek und die Offizierschule des Heeres.

Vorbei an den historischen Miltärgebäuden gelangt man direkt zu den Wanderwegen der Dresdner Heide.

Marienbrücke,  älteste erhaltene und durchgehend genutze Elbbrücke der Stadt. Sie wurde 1852 als kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke von Karl Theodor Kunz und Johann Gottlieb Lohse errichtet, die Sandsteinbrücke hat 13 Pfeiler und ist 433 m lang. In den 1990er Jahren wurde sie auf der flußabwärts gelegenen Seite verbreitert, 50 m weiter befindet sich hier die zweite Marienbrücke, eine reine Eisenbahnbrücke, welche die beiden großen Bahnhöfe der Stadt verbindet. Das 1898-1901 von Hans Manfred Krüger errichtete Bauwerk wurde 2001-2004 grundlegend erneuert. Perspektivisch ist flussabwärts noch eine dritte Marienbrücke vorgesehen, die Teil einer Südwest-Umfahrung des Stadtzentrums werden soll. Sie soll allerdings erst nach dem vorher zu errichteten "Dauerbrenner" Waldschlößchenbrücke in Angriff genommen werden.
Marienmühle,  1532 erstmals als "Obermühle" erwähnt Ausflugsgaststätte im Seifersdorfer Tal. Um 1850 wurde eine Wassermühle erbaut, deren Hauptgebäude 1898 ausbrannte, später Wiederaufbau und Verfall.

1991/93 erfolgte die Restaurierung und Neueröffnung der beliebten Ausflugsgaststätte, Ende 2004 die Schließung und erneute Ausschreibung durch die Gemeinde. Die Marienmühle hat inzwischen wieder geöffnet.

Marienstraße,  Teil des Altstadtringes, zusammen mit der innen liegenenden Wallstraße die westliche Begrenzung der mittelalterlichen Stadt. Zwischen beiden Straßen lagen die Festungsanlagen (Wassergraben, Stadtmauer).
Marina Garden,  Bauprojekt westlich der Hafencity im engeren, im weiteren Sinn ein Teil desselben. Geplant ist die Errichtung eines Wohnhausensembles an der Elbe mit 244 Ein- bis Fünf-Raumwohnungen und einer Tiefgarage. Das Vorhaben wird durch elegant gestaltete und klassizistisch anmutende großstädtische Baukörper geprägt, welche sich um einen großzügigen Innenhof gruppieren.

Der neue rot-rot-grüne Stadtrat will das Projekt Marina Garden verhindern und stattdessen den Flutschutz sichern. Dies ginge nach Meinung der anderen Fraktionen und der Investoren allerdings auch mit dem Projekt.

Seit 03/2016 läuft wegen Schadensersatzansprüche seitens der seitens des Investors ein Prozess am Landgericht. Unabhängig davon wird das Projekt Marina Garden durch den Investor nicht mehr verfolgt, da das Vertrauen in die Stadtverwaltung nicht mehr gegeben sei.

Maritim-Hotel,  siehe Erlweinspeicher
Markthalle Weißeritzstraße eine der Ende des 19. Jahrhundets errichteten Markthallen zur Ablösung der Wochenmärkte. In der Weißeritzstraße wurde bis nach der Wende mit Gemüse und anderen Frischwaren gehandelt, bis dieses Geschäft von modernen Großhandelszentren am Stadtrand übernommen wurde.

Heute befindet sich hier das Möbel- und Einrichtungshaus "POCO-Domäne".

Markthallen,  ab 1893 erfolgte die Einstellung der Wochenmärkte1) zugunsten neu errichteter Markthallen: Neustädter Markthalle, Markthalle Weißeritzstraße und eine 1945 zerstörte am Postplatz zwischen Wall- und Marienstraße.

1) Heutzutage werden allerdings wieder Wochenmärkte durchgeführt.

Markuskirche die im Stil der Neogotik errichtete Markuskirche wurde 1888 geweiht. Sie gehört heute zur Ev.-Luth. Laurentiuskirchgemeinde Dresden-Trachau.

Die Markusgemeinde wurde bereits 1884 gegründet, vorher gehörte sie zur Kaditzer Kirche. In diesem Jahr wurde auch der Markusfriedhof angelegt

Marsdorf,  siehe Sondertafel Ortschaft Weixdorf
Martin-Luther-Denkmal,  siehe Lutherdenkmal
Martin-Luther-Kirche,  bedeutenste ev. Kirche der Äußeren Neustadt, 1883-87 von Ernst Giese und Bernhard Paul Weidner domähnlich und mit neugotischen Elementen errichtet. Bei den seltenen Turmbesteigungen (nur für Schwindelfreie!) hat man einen traumhaften Ausblick auf die sich verändernde Dachlandschaft der Neustadt.
Martin-Luther-Platz,  rechteckicker Stadtplatz der Äußeren Neustadt mit geschlossener Gründerzeitbebauung, in dessen Mitte die gleichnamige Kirche steht. Nach der Wende wurden die Freiflächen um die Kirche neugestaltet, u.a. ein Spielplatz mit einer vom Wasser getragenen Kugel im dortigen Brunnen.

Nordöstlich des Platzes liegt der Alte Jüdische Friedhof.

Mathematisch-Physikalischer Salon,  Sammlung historischer Uhren, Globen und Instrumente, die seit 1728 im Zwinger beheimatet ist.

Unterm Zwingerwall bekommt der Mathematisch-Physikalische Salon derzeit einen Anbau für Technik, Notdepot und Werkstatt sowie etwa 1100 m² zusätzliche Ausstellungsfläche.

Matthäuskirche,  1728/30 von Daniel Pöppelmann errichtete evangelische Barockkirche (). Auf dem dazugehörigen Inneren Matthäusfriedhof () liegt auch der Erbauer der Kirche.

Der 1875 angelegte Äußere Matthäusfriedhof () an der Bremer Straße wird seit ca. 1985 nicht mehr als Friedhof genutzt.

Mälzerei,  aus einem alten Fabrikgebäude durch schrittweisen Umbau entstandenes Warenhaus mit vielen Einzelgeschäften. Zusammen mit Neu- und sanierten Fabrikbauten (u.a. verschiedene Verwaltungen) und den Läden am Trachenberger Platz ist hier ein recht belebtes Stadtteilzentrum entstanden, gut erschlossen durch Straßen- und S-Bahnbahn (Hp. Pieschen).

Nach Insolvenz und Betreiberwechsel scheint die Zukunft des sich nun Kaufhaus nennenden Einkaufzentrums gesichert.

Max Bergmann Center of Biomaterials (MBC),  2002 vom Architekturbüro Brenner & Partner Stuttgart an der Budapester Straße erbaut. Der architektonisch anspruchsvolle Bau passt sich sehr gut zwischen das sanierte Laborgebäude und die benachbarten Bürobauten ein.
Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik
das kurz MPI CBG genannte moderne Institutskomplex wurde 1999/2001 nach Entwürfen der finnischen Stararchitekten Mikko Heikkinen und Markku Komonen unter Beteiligung des Münchner Architekturunternehmens HENN errichtet.

Das mit dunkelblauen Metall verkleidete Hauptgebäude besitzt an beiden Längsseiten ein grünes Metallraster als Sonnenschutz, je nach Standort erscheint das Bauwerk in blau oder grün. Neben diesem Instituts- und Laborgebäude gibt es ein Versuchtstier- und ein Gästehaus.

Medizinische Fakultät,  siehe Universitätsklinikum
Medizinisch-Theoretisches Zentrum,  siehe Uniklinikum
Mehrzweckhalle Bodenbacher Straße,  1997/98 nach Plänen des Architekten Witter errichtete Sport- und Mehrzweckhalle für ca. 3000 Zuschauer. Dieser erste Neubau seiner Art nach der Wende wird für sportliche Großveranstaltungen, aber auch für Konzerte genutzt. Seit 2007 trägt sie den Namen Margon-Arena.
Meinholdsches Turmhaus [Stadt Radebeul] Teil des heutigen Weinguts Aust
auf dem historischen Meinholds Weinberg im Radebeuler Stadtteil Oberlößnitz.

Um 1650 entstand ein zweigeschossiges Winzerhaus mit Weinkeller und Pressraum, der heutige Südflügel, etwa 1720 wurde der Nordflügel errichtet, ebenfalls mit Weinkeller. Auf der Gebäudeecke entstand der achteckige Eckturm. Die zunächst darauf befindliche dreigliedrigen Laterne ging bei einem Blitzschlag verloren.

Benannt ist das Haus nach Carl Christian Meinhold, der es 1792 erwarb. Von den Erben Meinholds ging das Gelände 1978 an des Zwingerbaumeister Ulrich Aust über. Seit den 1990er Jahren betreibt einer seiner Söhne dort erneut ein Weingut, das Weingut Karl Friedrich Aust.

Meißen,  siehe Sondertafel Meißen
Meißner Landstraße,  Teil der linkselbig gelegenen westlichen Ausfallstraße Richtung Meißen (B6), Zufahrt zur Autobahn-anschlussstelle Dresden-Altstadt der A4, kurz zuvor linkerhand Blick auf die auf einem Hügel liegende Kirche von Briesnitz.
Meiss'nisch Kanzlei Buchstabenstein,  unterhalb von Stankt Afra zu Meißen befindet sich am Grundstück Freiheit Nr. 10 ein merkwürdiger Stein mit ineinander verschlungener Großbuchstaben. Vermutlich beziehen sich die Buchstaben A. B. C. & E. auf den Kreisbeamten Christoph Beyer & dessen Ehefrau Anna Elisabeth, die das Grundstück hinter der Mauer 1690 erworben hatten.

Man fand wohl erst später heraus, dass sich mit etwas Geduld und Fantasie aus dem Liniengewirr sämtliche Großbuchstaben des Alphabetes heraus deuten lassen.

Eine Replik dieses Steines wurde u.a. an der Fassade des Hotel de Saxe am Dresdner Neumarkt angebracht.

Merbitz,  siehe Sondertafel Ortschaft Mobschatz
Messe Dresden,  moderner Ausstellungskomplex nach Plänen des Büros KMSP Generalplanungs-GmbH im Ostragehege.

Dresdens Ausstellungs- und Messsegelände befand sich traditionell am heutigen Straßburger Platz. Dort entstand 1896 am damaligen Stübelplatz der Dresdner Ausstellungspalast, der Dresden zur ersten Ausstellungsstadt Deutschlands machte. Hier schrieben Internationale Hygiene-, Bau-, Kunst- oder Garten-Ausstellungen europäische Ausstellungsgeschichte und lockten jährlich mehrere Millionen Besucher nach Dresden. Anstelle des 1945 zerstörten Ausstellungspalastes errichtete man 1969 einfache Messehallen, die u.a. für Weihnachtsausstellungen und sehenswerte Blumenschauen genutzt wurden.

1999 wurde im Ostragehege auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes und unter Verwendung alter Gebäudeteile die sogenannte Neue Messe eröffnet, welche inzwischen unter Messe Dresden GmbH firmiert. Eingeschlossen ist eine großzügige Freiflächengestaltung mit Wasserbecken und Parkplätzen. Für die ÖPNV-Anbindung wurde zunächst eigens eine Buslinie M, später die Buslinie 75 eingerichtet, seit Mai 2011 verkehrt die neugebaute Straßenbahnlinie 10 regulär vom Hauptbahnhof zum Messegelände. Die Messehallen sind auch für Großveranstaltungen aller Art geeignet.

Meußlitz,  siehe Sondertafel Meußlitz
Mickten,  siehe Sondertafel Mickten
Migration, Migranten, Migrationshintergrund, Ausländer 
Militärakademie der NVA,  zum Gebäude siehe Luftgaukommando
Militärgericht,  das U-förmige Gebäude wurde 1901/02 in der Albertstadt im neoklassizistischen Stil errichtet. Der Neubau für das ehemalige Sächsische Militärgericht war notwendig geworden, da nach 1900 im Deutschen Reich Militärgerichte ebenfalls in öffentlicher Sitzung abgehalten werden mussten.

Das Gebäude diente bis 1919 als Sitz des Oberkriegsgerichts, danach als Wirtschafts- und Rechnungsamt, Heeresfachschule und ab 1933 wieder als Militärgericht. 1946/47 war es Sitz des sächsischen Justizministeriums, 1948-1991 wurdes es durch die sowjetischen Streitkräfte genutzt.

Nach der denkmalgerechten Sanierung 1996-98 wird es von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) als einer von vier Standorten genutzt. Das frühere Arrestgebäude wurde dabei abgetrennt und wird für Wohnzwecke saniert.

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr,  ist im Hauptgebäude des 1873-76 errichteten Arsenals der Dresdner Garnision untergebracht. Schon 1897 wurden Teile der Arsenalsammlung in einer Ausstellung präsentiert. Ab 1914 nannte sich die Einrichtung Sächsisches Armeemuseum, ab 1938 Deutsches Heeresmuseum (ab 1942: Armeemuseum).

Von 1946 bis 1965 fanden in dem nun Stadthalle genannten Gebäude Veranstaltungen (Weihnachtsausstellungen u.a.) statt. 1972 eröffnete hier das Armeemuseum der DDR und zeigte seine Sammlungen zur deutschen Militärgeschichte. 1990 wurde es von der Bundeswehr übernommen.

In den vergangenen Jahren wurde das Gebäude nach Plänen von Daniel Libeskind umgebaut. Dabei wurde die Hauptfassade durch einen in der Bevölkerung umstrittenen gläsernen Pfeil durchbrochen, der den Gesamteindruck des den Krieg äußerlich unversehrt überstandenen Gebäudes wesentlich verändert.

Ministerialgebäude,  alle Ministerien () befinden sich in der Inneren Neustadt im sog. Regierungsviertel um den Carolaplatz. Beachtenswert sind vor allem die mächtigen Gebäude der Staatskanzlei und des Finanzministeriums.
Mobschatz,  siehe Sondertafel Ortschaft Mobschatz
Mockritz,  siehe Sondertafel Mockritz
Moreaudenkmal,  zu Ehren des hier 1813 schwer verwundeten französischen Generals Victor Moreau, der an Seite der Verbündeten (Rußland, Preußen und Österreich) gegen Napoleon kämpfte. Er verstarb wenige Tage später in Böhmen. Das Denkmal wurde 1814 von Gottlieb Friedrich Thormeyer errichtet.

Nicht weit entfernt befindet sich die bis in die 1970er Jahre bei Studenten beliebte Ausflugsgaststätte Moreauschänke, die viele Jahren dem Verfall preisgegeben war und ab 2002 bis etwa 2006 (leider nicht mehr als Gaststätte) saniert wurde.

Moritzburg,  siehe Sondertafel Gemeinde Moritzburg
und Schloss Moritzburg
Moritzmonument,  an der nordöstlichen Außenecke der Brühlschen Terrasse befindet sich seit 1896 das älteste Monument Dresdens, das von Hans Walter II. um 1555 geschaffene Moritzmonument. Das Denkmal stellt dar, wie Moritz, der 1553 in der Schlacht bei Sievershausen (nahe Lehrte) fiel, seinem Bruder und Nachfolger das Kurschwert übergibt.
Moritzstraße,  im 16.Jh. angelegte und heute überbaute Straße, welche vom Neumarkt in südöstlicher Richtung zum Maximilianring (heutige Ringstraße) verlief. Ihre geradlinige Verlängerung war die jetzige Lingnerallee. An der Moritzstraße lagen bekannte Barockbauten wie Hotel de Saxe, Hotel Stadt Rom und British Hotel. Sie kreuzte die erst Ende des 19.Jh. angelegte König-Johann-Straße (heute Wilsdruffer Straße) etwa dort, wo sich lange Zeit das Restaurant "Szeged" befand. Die an den neuen Ecken seinerzeit entstandenen Gründerbauten unterbrachen das barocke Gesamtbild.

Bei einer angedachten Wiederherstellung müsste der gerade erst sanierte WOBA-Block mit dem ehem. "Szeged" weichen.

Mosaikbrunnen,  im Großen Garten. Der vollständig mit kleinen Mosaiksteinchen verkleidete Brunnen wurde 1926 von Hans Poelzig entwurfen.
Mozartdenkmal,  die 1907 aufgestellte Skulptur des Berliner Bildhauers Hermann Hosaeus zeigt die drei um den Namen "Mozart" tanzende weiblichen Gestalten Heiterkeit, Ernst und Anmut. Sie wurde 1991 nach umfangreicher Sanierung mit neuer Vergoldung in der Bürgerwiese wiederaufgestellt. Das Denkmal wird gelegentlich auch als Mozartbrunnen bezeichnet.
Möllers Sanatorium,  um 1904 eröffnete der Arzt Möller auf der Malerstraße in Oberloschwitz seine erste Kureinrichtung, in der er u.a. die damals bekannte Schrothkur anwandte. Wachsende Patientenzahl führte wenige Jahre später zum damals sehr modernen eingerichteten Gebäude auf der Alpenstraße.
Nach Zukauf weiterer Villen stand den Patienten nun ein riesiges Areal im Karee Alpen-, Tiedge-, heutige Sierks- und Ulrichstraße mit parkähnlichen Anlagen zur Verfügung.
Im 2. Weltkrieg diente das Sanatorium als Reservelazarett, nach Kriegsende wurde es Stadtkrankenhaus Loschwitz und gehörte von 1972 bis 1993 zum Stadtkrankenhaus Neustadt.

Das bemerkenswerte Gebäude wurde inzwischen zum Wohnhaus umgestaltet, der Park mit seinen vielen Bäumen blieb dabei erhalten.

Museen,  siehe Übersicht Museen sowie Einträge zu den Einzelobjekten
Museum Ludwig Salvator

ehemaliges Museum in Neugruna (heute Teil von Blasewitz), benannt nach dem Erzherzog von Österreich und Prinz der Toskana. Es wurde 1877-1879 von Ernst Giese als Entomologisches Museum für Ludwig Wilhelm Schaufuß im Stil der Florentiner Renaissance erbaut.

Museum der Dresdner Romantik,
siehe Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik
Museum für Völkerkunde,  ist eine Einrichtung der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen im Japanischem Palais. Es beherbergt umfangreiche Sammlungen mit mehr als 90.000 Sachzeugen aus allen Regionen der Welt. Etwa 70.000 Bilddokumente ergänzen die ethnographischen und anthropologischen Bestände.

Das Dresdner Völkerkundemuseum gehört zu den ältesten und bedeutendsten seiner Art in Europa. Seine historischen Wurzeln reichen in die 1560 vom sächsischen Kurfürsten August gegründete "Kunstkammer" zurück.

Musikfestspiele,  eines der wichtigen Dresdner Festivals von internationalem Rang. Sie wurden 1978 per Dekret durch das Zentralkomitees der SED und den Ministerrat der DDR ins Leben gerufen und finden seither jährlich unter einem bestimmten Thema statt. Seit 1994 ziehen sie je Festival etwa 100.000 Musikfreunde an.

Außer an den in dieser Liste genannten Spielstätten in Dresden gibt es 2012 auch Veranstaltungen in Terezin (Theresienstadt) in Tschechien.

Musikgymnasium,  siehe Villa Rothermund
Mühlen,  siehe folgende Einzelobjekte
Müllerbursche,  von Robert Henze geschaffene Figur auf dem 1902 im Jugendstil errichteten Müllerbrunnen in Dresden-Plauen.
Münchner Platz,  bekannt durch die hier befindliche gleichnamige Gedenkstätte für die Opfer der Diktaturen im ehemaligen Landgericht, heute Teil der TU. Auf der Südseite befindet sich ein Gedenkstein für den ermordeten chilenischen Präsidenten Salvador Allende, an der Nordseite finden regelmäßig mittwochs gut besuchte Wochenmärkte statt.
Münchner Straße,  breite alleeartige Straße durch die Südvorstadt und durch Plauen, durch Kriegslücken nur noch teilweise mit den prächtigen Stadthäusern um 1900 besetzt, im Plauener Teil (meist Genossenschafts-)Wohnungsbau der 1930er bis 50er Jahre.
Münzgasse,  kleine belebte Gasse zwischen der Brühlschen Terrasse und der Frauenkirche, war bis vor wenigen Jahren die einzige richtige Kneipenmeile in der Altstadt (u.a. deutsch, spanisch, australisch, Bars, Cafés), hat neuerdings Konkurrenz durch die Weiße Gasse.

Münzgasse 1930, 1945, 1991 und 2004

sowie Münzgasseneindrücke heute

Münzkabinett,  Sammlung historischer Münzen im Schloss.