Gagfah,  siehe Woba
Galerie Alte Meister,  siehe Gemäldegalerie
Galerie Neue Meister,  die Sammlung Neue Meister wurde 1931 aus der Gemäldegalerie abgetrennt und ist seit 1965 im Albertinum untergebracht. Es werden Gemälde aus der Zeit des Klassizismus und der Romantik, des Jugendstiles, des "sozialistischen Realismus" bis hin zu Werken der Gegenwart gezeigt.

Ab dem 03.01.2006 bleibt das Albertinum aufgrund umfassender Sanierungsarbeiten und des Neubaus eines Depot- und Werkstattgebäudes geschlossen. Wiedereröffnung 2010

Galopprennbahn Seidnitz,  siehe Rennbahn
Gänsediebbrunnen,  1880 von Robert Diez, stand ursprünglich am 1945 völlig zerstörtem Ferdinandplatz und wurde 1961 in der seinerzeit neu errichteten Weißen Gasse wieder aufgestellt.
Garnisonskirche 1893-1900 von William Lossow und Ernst Viehweger als Simultankirche für evanglische und katholische Gottesdienste der Garnison errichtet. Sie hatte seinerzeit ca. 400 Plätzen im linken kath. und ca. 2000 Plätzen im rechten ev. Teil.

Sie war Eigentum des Landes Sachsen, nach dessen Auflösung im DDR-Besitz und nach der Wiedervereinigung zunächst Eigentum des Bundes.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde der kath. Teil in St. Martin umbenannt, und die umliegenden Gemeinden nutzten die Garnisonskirche, da deren Kirchen oftmals zerstört waren. Der rechte Teil diente jahrelang als Büchermagazin der Landesbibliothek und Depot der Phonothek.

Ab 1999 wurde die Garnisonskirche durch einen Privatinvestor liebevoll saniert. Evangelische und Katholiken teilen sich heute den kleineren linken Teil, den rechten nutzte 2004/2005 vorüber-gehend die Puppentheatersammlung (jetzt im Jägerhof).

Gasanstalt Reick,  die ersten beiden Gasbehälter der Städtischen Gasanstalt in Reick wurden von 1887 bis 1891 durch Theodor Friedrich errichtet. 1907/08 entwarf Hans Erlwein den großen Gasbehälter, einem Zylinder mit 60 m Durchmesser. 1973 wurde die Gaserzeugung eingestellt, 1974 einer der beiden kleinen Behälter abgetragen. Nach der Wende gab es hochfliegende Pläne, ein Musicaltheater (für das Musical "Sissi") in die Umhüllung hineinzubauen.

Am 09.12.2006 eröffnete die Asisi Factory im verbliebenen kleinen Speicher ihr Panoramaprojekt «1756 Dresden», für den so genutzten Speicher wurde der Begriff Panometer geprägt.
Gezeigt wird das barocke Dresden im Jahre 1756 vom Turm der Hofkirche aus.

Gemäldegalerie,  das auch Sempergalerie genannte Gebäude entstand 1847-55, wurde von Gottfried Semper begonnen und wegen dessen Teilnahme an der Revolution 1848/49 und seiner anschließenden Flucht von Krüger und Haenel fortgesetzt. Mit der Fertigstellung des sich im Stil an die italienische Hochrenaissance anlehnenden Bauwerkes wurde der bis dahin zur Elbe offene Zwingerhof geschlossen.

Nach den schweren Zerstörungen im letzten Weltkrieg wurde das Gebäude 1955/60 wieder aufgebaut und 1988/92 umfassend saniert. Im östlichen Teil des Erdgeschosses ist die Rüstkammer untergebracht, im übrigen Gebäude die Sammlung Gemäldegalerie Alte Meister.

Gemäldegalerie Alte Meister,  im Gebäude der Gemäldegalerie am Theaterplatz befinden sich die Sammlungen bis etwa 1800. Die bekanntesten Gemälde sind die "Sixtinische Madonna" von Raffael, die "Schlummernde Venus" von Giorgione und der "Zinsgroschen" von Tizian, aber auch die berühmten Dresdner Stadtansichten von Bernardo Belotto, genannt Canaletto.

Die Sammlungen umfassen italienische, niederländische, französische, spanische, flämische, englische und deutsche Werke.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden alle Gemälde ausgelagert und blieben unversehrt. Nach Kriegsende kamen die Bilder in die ehemalige Sowjetunion, wurden aber 1957/58 zusammen mit Kunstschätzen anderer in der damaligen DDR gelegenen Museen zurückgegeben.

Gemeindehaus der Mormonen,  das im Stil klassischer Villenbebauung 1988 von Dieter Hantzsche ausgeführte Gemeindehaus der Mormonen ordnet sich unauffällig in die offenene Bebauungsweise der im 20. Jh. errichteten Villen am südwestlichen Rand des Großen Gartens ein.

Trotzdem behauptet das Gebäude ein ganz eigenes Selbstbewußtsein in einem wohl ausgewogenem Gleichgewicht zwischen modernem schmucklosen Aufbau und maßvollen Erinnerungen klassischer Gestaltungselemente.

Gemeindewappen,  siehe Sonderseite der jeweiligen Nachbargemeinde bzw. Nachbarstadt oder deren Homepage.
Die Wappen der nach Dresden eingemeindeten Orte werden schrittweise zu einem späteren Zeitpunkt eingefügt. Eine große Anzahl dieser Gemeindesiegel finden Sie bereits auf der Webseite Dörfer in Dresden ().

Das aktuelle Stadtwappen von Dresden siehe dort.

Georg-Arnhold-Bad,  innerstädtisches Hallen- und Freibad neben dem "Dynamostadion", nach der Wende grundlegend erneuert, große Liegewiese, mehrere Becken, Riesenrutsche.
Georg-Treu-Platz,  kleiner Platz zwischen Kunstakademie und Albertinum, Aufgang über repräsentative Treppenanlage zur Brühlschen Terrasse.
Georgenbau, Georgentor der heutige Bau entstand erst 1889/1901 nach Entwürfen von Gustav Fröhlich und Gustav Dunger im Zusammenhang mit dem Umbau des Schlosses. Nach Wiederaufbau und Sanierung finden hier Sonderausstellungen statt, der Zugang zum Hausmannsturm erfolgt derzeit über dieses Gebäude.
Georgplatz,  zu 4 Teilkreuzungen aufgeweiteter Verkehrsknoten im Zuge der Nord-Süd-Verbindung St.Petersburger Straße mit der nach Südosten abzweigenden Bürgerwiese und den westlich abgehenden Richtungsfahrbahnen von Waisenhausstraße und Dr.-Külz-Ring.

Im Mittelalter befand sich an dieser Stelle der Judenteich, welcher Mitte des 16.Jh. auch Rohrteich genannt wurde. 1764 wurde hier ein Waisenhaus erbaut, 1777/80 eine dazugehörige Kirche. Der Platz des 1849 zugeschütteten Teiches erhielt 1861 den Namen Dohnaischer Platz. 1866 wurde hier die neue Kreuzschule eingeweiht, 1871 das Körnerdenkmal errichtet sowie der Platz selbst zu Ehren des späteren Königs in Georgplatz umbenannt.

Seit den Kriegszerstörungen errinnert nur noch das Körner-denkmal an den Platz, der 1971 eingezogen und der damaligen Leningrader Straße zugeschlagen wurde. Die Wiederbenennung erfolgte 1990.

Georgsbrunnen auch Drachentöterbrunnen genannt. Der 1898 von Artur Volkmann geschaffene Brunnen im Kleinen Schlosshof des Residenzschlosses zeigt den Heiligen Georg im Kampf mit einem Drachen.
Gericht,  Dresden besitzt mehrere historisch und architektonisch interessante Gerichtsgebäude, so das alte Landgericht am Münchner Platz (mit einer Gedenkstätte für die Opfer der Diktaturen) und das jetzige Landgericht (das frühere Amtsgericht) an der Sachsenallee.
Germaniadenkmal,  ehemaliges Denkmal auf dem Altmarkt.
Es wurde 1880 zur Erinnerung an den Sieg im Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 und an die in diesem Krieg gefallenen Dresdner von Robert Henze errichtet. Dargestellt war die Figur Germania, umringt von den vier weiblichen Allegorien Frieden, Wehrkraft, Wissenschaft und Religion.

Den Kopf des Denkmals entdeckte man 1991 in einem Garten in Blasewitz,
er befindet sich heute im Stadtmuseum.

Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. (GHND) ,  tritt für die weitestgehende Wiederherstellung des 1945 zerstörten Neumarktes mit seinen kunst- und kulturgeschichtlich wertvollen Bauten ein. Um die 2005 fertiggestellte Frauenkirche soll der sie umgebende Platz in seinem historischen Bild und als harmonische, städtebauliche Einheit wiederhergestellt werden.

2009 erweiterte die Gesellschaft ihr Sachziel über das Neumarktgebiet hinaus und tritt seither für die "Bewahrung und den Wiederaufbau der das Stadtbild prägenden historischen Zeugnisse der Architektur und des Städtebaus in der Dresdner inneren Altstadt und inneren Neustadt ein."

Gewandhaus1. das alte Gewandhaus am Neumarkt wurde 1591/92 von Paul Buchner errichtet. Das Gebäude im Renaissancestil beherbergte Verkaufsstände für Fleischer, Schuh- und Tuchmacher sowie einen großen Saal, wurde aber bereits 1791 aufgrund des schlechten Zustandes abgerissen. Wegen des somit größer gewordenen Platzes vor der neuen Frauenkirche wurde das Grundstück bis 1945 bewusst nicht wieder neu bebaut.

Reichlich 200 Jahre später will die Stadt das ihr gehörende Areal entsprechend eines Stadtratsbeschlusses wieder bebauen, wahrscheinlicher Investor des gesamten Quartiers VI ist Prisco mit seinen Partnern. Es ist allerdings nicht vorgesehen, das alte Gewandhaus wieder zu errichten, sondern die Fläche zeitgemäß zu bebauen. Gegen diese Pläne läuft die GHND Sturm. Sie tritt für die Bebauung des Neumarktes entsprechend des Zustandes 1945 und nicht beliebiger früherer Zeitschichten oder Baufluchten ein ().
Sieger des Wettbewerbes für den an dieser Stelle als Kunsthalle geplanten Neubau wurden die Stuttgarter Architekten Cheret und Bozic.

2. 1768-70 von Johann Friedrich Knöbel an der heutigen Ringstraße als erster bedeutender Neubau nach dem Siebenjährigen Krieg im Barockstil erbaut. Im Erdgeschoss befanden sich ursprünglich ebenfalls Fleischbänke. Beim Wiederaufbau nach den Zerstörungen 1945 wurde die Rückseite mit einem modernen Gebäudeteil geschlossen, an dieser Seite wurde auch der ehemals am 1945 zerstörten Dinglingerhaus [2.] befindliche Hofbrunnen eingebaut. Seit 1997 wird das Gebäude als 5-Sterne-Hotel genutzt.

Gewandhausstraße kleine Einkaufsgasse zwischen Gewandhaus und Wilsdruffer Straße, in DDR-Zeiten vorrangig mit Lebensmittelspezialgeschäften, die zum Teil noch heute erhalten sind und zum relativ preiswerten Mittagstisch einladen.
Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee,  kommunales Gewerbegebiet auf ehemals konterminiertem Gelände (Wismut, Reifenwerk), nach Sanierung völliger Neuzuschnitt für mittlere Betriebe (kein Handel), gut erschlossen und im ersten Bauabschnitt weitgehend besiedelt (u.a. Software, Genussmittel, Bauhandwerk). In Kürze gibt es einen Autobahnanschluss der neuen A17 (Dresden-Prag) direkt vor der "Haustür".

Jüngste bedeutende Neuansiedlung ist die des schwedischen Unternehmens GP Plastindustri GmbH, welches Kunststoffverschlüsse für TetraPak herstellen wird.

Gewerbepark NickernGewerbegebiet (ca. 20 ha) südlich der B172: Autohäuser, Baumärkte, Kfz-Zulassungsstelle der Stadt Dresden, Dekra, Einkaufszentrum "Kaufpark Nickern" u.a.
Gewerkschaftshaus siehe Volkshaus
Gittersee siehe Sondertafel Gittersee
Gläserne Manufaktur,  das von Gunter Henn entworfene und am 11.12.2001 eingeweihte VW-Werk am Straßburger Platz wurde eigens zur Montage von Nobelkarossen errichtet. Es zeichnet sich durch eine interessante moderne Architektur aus, sieht man einmal von der etwas langweiligen Fassade an der Stübelallee ab.

Hervorzuheben sind die großzügige Freiflächengestaltung im Übergangsbereich zum Großen Garten (unter Einbeziehung der Anfangsstation der Parkeisenbahn) sowie der Gleisanschluss für die erste moderne Güterstraßenbahn (der das Werk mit der Verladestation am Bahnhof Friedrichstadt verbindet).

Globalfoundries,  siehe AMD
Glockenspiele
1. im Zwinger. 1933 wurde am Sophientor ein Porzellanglockenspiel platziert, das erstmals 1930 bei der Internationalen Hygiene-Ausstellung in Dresden der Presse präsentiert worden war. Seitdem trägt der Pavillon auch den Namen Glockenspielpavillon. Heute spielt das Glockenspiel jeweils zu jeder viertel, halben, dreiviertel und vollen Stunde die Stundenschlagmelodien von Professor Günter Schwarze.

2. am Neustädter Elbufer beim Garten des Japanischen Palais. Der kleine 1938 von Paul Wolf entworfene Pavillon wurde 1945 zerstört, 1990 nachgebaut und hierbei auf das Dach ein Glockenspiel gesetzt.

Gönnsdorf siehe Sondertafel Ortschaft Schönfeld-Weißig
Görlitzer Straße,  eine der Hauptachsen der Äußeren Neustadt, gute Straßenbahnanbindung. An der Straße befindet sich der Abenteuerspielplatz Panama ( ) sowie eine hohe Konzentration von Kneipen aller Art.
Goethe-Institut,  gemeinnütziger Verein mit der Aufgabe, Kenntnisse über die deutsche Kultur und Sprache in der Welt zu verbreiten. Eines der 13 deutschen Institute hat in der Dresdner Albertstadt seinen Sitz.

Das Gebäude wurde 1910 als Soldatenheim nach Plänen der Baumeister Hartung und Dutzmann in der von Hans Erlwein beeinflussten Architektursprache errichtet und fungierte bis 1945 entsprechend seiner Bestimmung. Nach dem Krieg war es zunächst provisorischer Sitz des Landtages und diente danach bis zur Wende als Haus der NVA.

Gohlis,  die beiden Gemarkungen Ober- und Niedergohlis gehören heute zur Ortschaft Cossebaude (Näheres siehe dort).
Gohlis siehe Sondertafel Ortschaft Cossebaude
Gohliser Windmühle,  um 1828/32 entstanden, ist sie bis heute ein Wahrzeichen des Ortsteiles Gohlis der Ortschaft Cossebaude. 1867 kam sie an neue Besitzer, die neben der Mühle eine Gaststätte einrichteten. 1914 wurde der Mahlbetrieb eingestellt, Windmühle, Gaststätte und Elbfähre blieben aber bis 1945 ein beliebtes Ausflugsziel. Nach 1945 verfielen Mühlen- und Gaststättengebäude, so dass letzteres in den 70er Jahren abgerissen werden musste. In der Mühle selbst bestand von 1955 bis 1961 ein kleines Museum. Die unter Denkmalschutz stehende Windmühle wurde 1983 rekonstruiert und einige Jahre als Jugendclub genutzt. Danach verfiel sie jedoch erneut.

Nach zweijähriger Sanierung wurde die Gohliser Windmühle am 09.09.2007 als technisches Museum und Gaststätte eröffnet. Neben der Mühle existiert ein bei den Nutzern des Elbradweges seit Jahren beliebter Biergarten.

Goldener Reiter,  Reiterdenkmal August des Starken auf dem Neustädter Markt, das nach Entwürfen von Jean Joseph Vinache vom Kanonenschmied Ludwig Wiedemann in Kupfer getriebene Monument steht seit 1736 an diesem Platz. Ross und Reiter wurden 2001/02 einer umfangreichen Sanierung vor den Toren Dresdens unterzogen, die letzte Etappe der Rekonstruktion, das Aufbringen der Vergoldung, fand hinter einer Verhüllung vor Ort statt.
Goldener Ring,  Neumarkt 3, der ursprünglich hochbarocke Bau wurde nach 1740 errichtet und nach den Zerstörungen 1760 vereinfacht mit Lisenen und Spiegeln wieder hergestellt.
Im 17. und 18.Jh. war das Haus die größte und vornehmste Beherbergungsstätte der Stadt.

Durch Fassadenveränderung im Sinne der Neorenaissance mit Gurtgesimsen und Pilastern gelang am Neumarkt ein glücklicher Eingriff des 19. Jh.s im Zusammenhang mit dem gegenüberliegenden Haus Neumarkt 4. 1945 zerstört und später abgerissen, wurde es 2005/06 mit historischer Fassade neu errichtet. Im Erdgeschoss befindet sich ein italienisches Restaurant.

Goldener Stiefel,  seit 1815 in Torna ansässige Traditions-gaststätte, zunächst in Alttorna 5 (). Das heutige Gebäude entstand 1876/77 am Paffenberg. Das beliebte Ausflugslokal mit Terrasse und großem Biergarten wurde 1992/93 und 2009 saniert.
Gomlitz siehe Sondertafel Ortschaft Weixdorf
Gompitz siehe Sondertafel Ortschaft Gompitz
Gorbitz siehe Sondertafel Gorbitz
Gorbitz-CenterEinkaufszentrum im oberen Teil von (Neu-)Gorbitz, eines der ersten Shopping-Center nach der Wiedervereinigung.
Gostritz siehe Sondertafel Gostritz
Großenhainer Straße,  Ausfallstraße Richtung Moritzburg, kleinere belebte Stadtteilzentren um den Trachenberger Platz (Kneipen, Mälzerei ..) und am Wildem Mann.
Großer Garten,  die 147,2 ha große grüne Lunge Dresdens umfasst einschließlich des Geländes der Gläsernen Manufaktur sowie des Botanischen und des Zoologischer Gartens ein Rechteck von 2 x 1 km. Die Straßen und Wege nehmen eine Länge von 42,6 km ein.

1676 wurde mit der Anlage der Gartenanlage begonnen. Im Schnittpunkt der Haupt- und der Querallee, die die Mittelpunkte der Seiten verbinden, liegt das 1678-83 von Johann Georg Starcke errichtete barocke Palais im Großen Garten. Das Lustschloss diente bis zur Zerstörung am 13. Februar 1945 als Altertumsmuseum. Um das Palais gruppierten sich ursprünglich 8 sog. Kavaliershäuschen, 5 davon sind heute noch erhalten. Im benachbarten Palaisteich befindet sich eine riesige Fontaine.

Die umgebende Parkanlage wurde zunächst im französischen, dann im englischen Stil gestaltet. Die jährlich neu gestalteten Blumenrabatten am Palais, aber auch der nahe Dahliengarten im Spätsommer, sind äußerst sehenswerte Anlagen.

Im Großen Garten liegen u.a. zwei bekannte Ausflugsgaststätten (Carolaschlößchen und Torwirtschaft), ein Puppentheater sowie die Freilichtbühne "Junge Garde".

Große Meißner Straße,  seit dem 15.Jh. verschiedene Namens-formen wie Meißnische Gasse oder Große Meißner Gasse, seit 1864 Große Meißner Straße. Sie war bis 1945 eine der schönsten barocken Straßenzüge Dresdens. Die beim Bombenangriff zerstörten, aber aufbaufähigen Bürgerhäuser wurden um 1950 mit Ausnahme der Nr. 15 gesprengt. Diese, die sog. Regierung, wurde 1982/85 in das Hotels Bellevue einbezogen.

Die in den 1970er Jahren verlegte und verbreiterte Straße war seither bis zur Wende Teil der Köpckestraße.

Großes Haus,  siehe Schauspielhaus
Großluga siehe Sondertafel Großluga
Großzschachwitz siehe Sondertafel Großzschachwitz
Gruna siehe Sondertafel Gruna
Grundstraße,  verkehrsreiche Ausfallsstraße im Dresdner Osten vom Körnerplatz in Loschwitz nach Bühlau zur Bautzner Landstraße (B6). Bekannte historische Gaststätte "Zur Eule" etwa auf halber Länge. Jahrelang Dauerbaustelle wegen des darunter kanalisierten Loschwitzbaches.
Gründer- und Gewerbezentrum sowie -Gewerbehof
das moderne Gebäude des "Gründer- und Gewerbezentrums Löbtauer Straße" befindet sich im Stadtteil Löbtau und wurde 1998/99 auf einer ehemaligen Industriebranche errichtet. In den 1930er Jahren war hier eine Schokoladen-, von 1945 bis 1992 eine Motorenfabrik.

Der "Gründer- und Gewerbehof Großenhainer Straße"
[Pieschen] entstand 2002/03 durch Revitalisierung eines früheren Industriegebäudes. Der zuletzt brach liegende Komplex wurde 1938-1940 für die Rüstungsindustrie errichtet und nach 1945 über 50 Jahre als Druck- und Verlagshaus genutzt.

Die beiden Zentren zur regionalen Wirtschaftsförderung der klein- und mittelständischen Unternehmen werden von der
DGH Dresdner Gewerbehofgesellschaft mbH betrieben.

Grünes Gewölbe,  bedeutendste Schatzkammer Europas, u.a. Arbeiten vom Hofgoldschmied Dinglinger (darunter sein berühmter Hofstaat von Delhi), bis zu dessen Zerstörung 1945 im Residenzschloss, bis 2004 im Albertinum.

Rückkehr ins Schloss
Das Grünes Gewölbe wurde am 08.09.2004 in den Räumen des Schlosses wiedereröffnet, das eigentliche historische Grüne Gewölbe am 15.09.2006 feierlich übergeben.

Grützner-Villa,  siehe Villa Grützner
Güterbahnhof Friedrichstadt,  größter Rangierbahnhof Dresdens mit großem Ablaufberg, rückgängige Bedeutung. Am Rande liegt auch die neue Verladestation von der Deutschen Bahn zur VW-Güterstraßenbahn.

(siehe auch Sondertafel Bahnhöfe)

Güterstraßenbahn,  Dresden hatte bereits mehrfach in seiner Verkehrsgeschichte Güterstraßenbahnen, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll.
(siehe Dresdner Nahverkehr, zur CarGo-Tram navigieren)

Seit Aufnahme der Produktion der Gläsernen Manufaktur von VW im Jahr 2001 befördert eine moderne VW-Güterstraßenbahn alle Teile außer Karossen zwischen dem Güterbahnhof Friedrichstadt und der Manufaktur. Im Regelfall verkehren die Züge über die Wilsdruffer Straße, sie können aber auch über den Stadtring umgeleitet werden.
Die 5-teiligen Zweirichtungswagen haben eine Länge von 59,40 m und ein Transportvolumen von 214 m³, das maximale Gesamtgewicht beträgt 150 t.

Güterverkehrszentrum (GVZ),  nach nur einjähriger Bauzeit wurde am 02.11.2005 der neue Umschlagbahnhof für den kombinierten Verkehr auf dem Geländes des Güterbahnhofes Friedrichstadt eingeweiht. Mit Inbetriebnahme des Terminals wird die den Anforderungen an moderne Leistungsstandards nicht mehr gewachsene Umschlaganlage in Dresden-Neustadt geschlossen.