Industriegelände,  teilweise brach liegendes Gewerbegebiet im nördlichen Teil der Albertstadt, heute zunehmend für Clubs, Diskotheken und andere Veranstaltungen genutzt. Besonders auf der unter Insidern immer noch Straße E genannten Meile (offiziell heißt sie inzwischen Werner-Hartman-Straße ) reihen sich diverse Clubs aneinander.

Seit 1999 wird das Industriegelände durch die Stadt schrittweise saniert, um an diesem traditionellen Gewerbestandort Arbeitsplätze für produzierendes Gewerbe zu erhalten und zu schaffen. An diesem Planungsziel ist auch die bisherige Förderpolitik ausgerichtet, weshalb die Stadtverwaltung die langsame Wandlung zum alternativen Kulturstandort mit gemischten Gefühlen betrachten muss. Die Geschäftsbereiche Kultur und Wirtschaft haben sich Anfang 2005 darauf geeinigt, "mit diesem Pfund mehr zu wuchern".

Der Bauinteressierte findet hier aber auch Dutzende Beispiele aus rund 100 Jahren teils anspruchsvoller Industriearchitektur, darunter etliche Backsteingebäude. Besonders bemerkenswert ist das 1918 errichtete Heizkraftwerk Nord der DREWAG.

Architektonischer Höhepunkt des Viertels ist das neue Hauptgebäude der Handwerkskammer.

Industrie- und Handelskammer,  die neue Hauptgeschäftsstelle der IHK Dresden am Rande von Prohlis (Langer Weg 4) wurde 2002 nach Entwürfen des Planungsbüros Baucon Bauplanung GmbH Dresden fertig gestellt.
Infineon Technologies Dresden,  eine der bedeutendsten Großansiedlungen in Dresden nach der Wende.
Das in Klotzsche gelegene hochmoderne Halbleiterwerk dient der Fertigung von Speicherchips, Logikbausteinen auf der Basis von 200-mm und 300-mm-Siliziumscheiben (Wafer) sowie der Forschung und Entwicklungstätigkeit. Baubeginn für das 200-mm-Werk war Juni 1994, Produktionsbeginn Oktober 1995. Im Mai 2000 erfolgte der Baustart für das 300-mm-Werk, welches Dezember 2001 die Produktion aufnahm.

Infineon beschäftigt in Dresden ca. 2000 Mitarbeiter, 80 Prozent von ihnen kommen aus der Region, 60% arbeiten im Schichtbetrieb.

Im Januar 2004 waren es noch ca. 5400 Mitarbeiter aus 31 Nationen.

Infineon hat seinen Geschäftsbereich Speicherprodukte zum 01.05.2006 unter dem Namen Qimonda AG in ein neues Unternehmen ausgegliedert. Es gehört zunächst vollständig zu Infineon, wollte aber später an die Börse gehen.
Dresden behält auch künftig die Funktion als unternehmensweit führendes F&E-Zentrum.

Qimondan musste 2008 Insolvenz anmelden und wurde im gleichen Jahr "abgewickelt", alle Anlagen danach "verscherbelt".

Innenstadt,  im engsten Sinn ist die historische Innere Altstdt,
im weitesten das gesamte Gebiet innerhalb des 26er Ringes gemeint. Eine dazwischen liegende gängige Auslegung umfasst die Innere Neustadt, die Innere Altstdt sowie das Gebiet um die Prager Straße.
Innere Altstadt siehe Sondertafel Innere Altstadt
Innere Neustadt siehe Sondertafel Innere Neustadt
Innerer Katholischer Friedhof siehe Alter Katholischer Friedhof
Innerer Neustädter Friedhof
Intecta,  ehemaliges Möbelkaufhaus, siehe Kaufhaus Knoop
International School,  siehe Dresden International School
Internationale Hygiene-Ausstellung,  Gesundheitsausstellung nach einer Idee und maßgeblich auf Betreiben des Odol-Fabrikanten Karl August Lingner. Mit 5,2 Mio. Besuchern war sie die bisher am besten besuchte Ausstellung in Dresden. Sie fand vom 06.05.1911 bis zum 31.10.1911 statt.

Für die bauliche Planung waren die Architekten Lossow und
Kühne verantwortlich. Weitere beteiligte Architekten waren
Martin Dülfer, Georg Heinsius von Mayenburg und
Herrmann Viehweger.

Der Chinesische Pavillon im Stadtteil Weißer Hirsch war ursprünglich der offizielle Pavillon Chinas zur Hygiene-Ausstellung. Er wurde 1912 dorthin versetzt.

Internationales Kongresszentrum,  offizielle Bezeichnung Internationales Congress Center Dresden (ICCD).
Das neue Bauwerk liegt hinter dem neuen Landtagsgebäude und dem sogenannten Erlweinspeicher.

Aus einem 1998 durchgeführten Realisierungswettbewerb zum Kongresszentrum "Neue Terrasse" ging der 1. Preis an das Architekturbüro Storch, Ehlers und Partner. Der Bau aus Stahl und Glas nahe der Elbe und der historischen Innenstadt fügt sich hervorragend in das Stadtbild ein und verbessert die Infrastruktur der Landeshauptstadt.

Das Kongresszentrum verfügt über einen Großen Saal mit 1324 Plätzen, 5 weitere Säle zwischen 337 und 613 Plätzen sowie insgesamt 7 Seminarräume zwischen 33 und 118 Plätzen. Durch Zuschalten der Säle 1 bis 5 kann der Große Saal auf insgesamt 4147 Plätze erweitert werden.

2001 erfolgte der erste Spatenstich, der fertige Komplex wurde am 26.05.2004 mit einem Festakt offiziell eröffnet. Betreiber und Pächter ist die Maritim-Gruppe.

Italienisches Dörfchen,  1911-13 von Hans Erlwein errichtete Gaststätte. Der Name errinnert an die Häuschen der am Bau der Hofkirche beteiligten italienischen Künstler und Arbeiter. Bereits vorher gab es hier eine bekannte aber wesentlich volkstümlichere Gaststätte: Helbig'sches Restaurant.

Das 1945 ausgebrannte Gebäude wurde 1957 wiederaufgebaut. Nach 1977 diente es vorwiegend der Bauarbeiterversorgung von Schloss und Semperoper und verfiel zunehmend. 1992/94 wurde das kurz "ID" genannte Haus umfassend saniert und 1994 in altem Glanz wiedereröffnet. Zum "ID" gehört noch das gegenüber liegende kleine mediterrane Restaurant "Basteischlösschen". Auch das Opernrestaurant hinter der Semperoper gehörte bis zu seiner Schließung dazu.