Jägerhof,  1568-1617 auf dem Gelände des 1404 gegründeten und wieder 1546 abgetragenen Augustinerklosters errichtet. Von der ursprüngliche Vierflügelanlage im Renaissancestil blieb nur der Westflügel erhalten, in dem sich seit 1913 das Museum für Volkskunst befindet (siehe auch Sondertafel Museen).

Seit Mai 2005 ist auch die Puppentheatersammlung im Jägerhof zu sehen.

Jagdschloss Graupa,  ehemals kurfürstliches Jagdschloss mit sehenswerten Park in Graupa, heute Ortsteil von Pirna. Es ging aus dem Rittergut Raupenberg in Großgraupa hervor, welches mit dem Übergang in den Besitz der Wettiner 1755 zum barocken Jagdschloss für Friedrich August II. umgebaut wurde. Die Jagdrechte besaßen die Kurfüsten bereits seit 1602.

Heute befindet sich im Schloss ein Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa.

Jakobikirche 1898/1901 nach Plänen von Jürgen Kröger als neoromanischer Zentralbau mit Turm über der Gebäudemitte für die 1884 von der Annenkirchgemeinde abgespaltene Jakobigemeinde errichtet.

Das imposante Bauwerk am Wettiner Platz mit 1.300 Plätzen und einer Gesamthöhe von 78,5 m wurde 1945 zerstört und 1953 abgerissen, der Ort ist bis heute unbebaut.

Die neue Freiflächengestaltung des Wettiner Platzes wurde 2011 realisiert, sie fungiert als "Foyer" zum künftigen Kulturzentrum Kraftwerk Mitte.

Japanisches Palais,  1727-37 von Matthäus Pöppelmann errichtete 4-Flügelanlage mit orientalischen Anklängen. Der Vorgängerbau von 1715, nach dem darin residierenden holländischen Gesandten Holländisches Palais genannt, wurde teilweise in den Neubau einbezogen (Treppe im Südflügel, Seitenflügel abgerissen und versetzt). Ab 1782 öffentliche Nutzung für Bibliotheken und Sammlungen, 1836 Umgestaltung der Antikensäle durch Semper. 1945 zerstört, dient es seit dem 1946 begonnenen Wiederaufbau als Landesmuseum für Vorgeschichte und als Museum für Völkerkunde, daneben finden wechselnde Sonderausstellungen statt.
Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH ,  Familienunternehmen in sechster Gereration, seit 1897 auf der Großenhainer Straße.
1808 gegründeten die Brüder Gotthelf Friedrich, Johann Gotthold und Carl Gottlieb Jehmlich im erzgebirgischen Cämmerswalde die Orgelbautradition der Familie Jehmlich. 1826 übersiedelte Johann Gotthold nach Dresden. 1836 wurde er zum Königlich Sächsischen Hoforgelbauer ernannt und übernahm in der Folgezeit u. a. die Pflege und Reparatur der großen Silbermann-Orgeln in Dresden und Freiberg.

1972 verstaatlicht, erfolgte 1990 die Reprivatisierung des bis heute existierenden Traditionsunternehmens.

Neben Neubauten liegt heute traditionsgemäß eine wesentliche Aufgabe der Firma in der Pflege und Restaurierung wertvoller historischer Orgeln.

Johann-Meyer-Häuser einstöckige, meist als Doppelhäuser errichtete, freistehende Gebäude am Beginn des Stadtviertels Oberer Hecht.

Sie entstanden 1873-76 nach Plänen von Carl Lisske als Kleinwohnungen für die unteren Bevölkerungsschichten. Die sparsam mit Rosetten verzierten Häuser sind mit einem umlaufenden Gesims gegliedert.

Obwohl anschließend zunächst der Massenwohungsbau mit seinen dunklen Hinterhöfen folgte, kann man diese Gebäude mit ihrem kleinen Gartenbereich als Vorläufer der späteren Gartenstadtbewegung betrachten. Ein Teil der Johann-Meyer-Häuser wurde 1945 zerstört.

Johanneum (Stallhof),  1586-91 von Paul Buchner und Hans Irmisch als Stallgebäude des kurfürstlichen Hofes errichtet, einige Portale dieses Renaissancebaues blieben erhalten.
1729-31 Umbau für die Königlichen Kunstsammlungen, 1744-46 und 1872-76 weitere Umbauten, 1945 zerstört. Seit dem Wiederaufbau ab 1955 befindet sich im Gebäude das Verkehrsmuseum.

Links neben der Hauptfront stand bis Ende 2003 frei eines der bedeutendsten Portale der deutschen Renaissance, es stammt von einer früheren Schloßkapelle und wurde 1555-58 von Hans Walter II geschaffen. Das Portal wird derzeit restauriert und anschließend wieder am früheren Standort im Schloss eingebaut.

Johannisfriedhof,  einer der größten Friedhöfe Dresdens, 1881 als neuer Friedhof der Kreuz-, Frauen- und Johanniskirche angelegt und später erheblich erweitert. Hier ruhen u.a. bedeutende frühere Oberbürgermeister, Architekten, Künstler und weitere Persönlichkeiten.

Auf dem benachbartem Urnenhain befindet sich das 1911 erbaute Krematorium.

Johanniskirche 1874-78 von Gotthilf Ludwig Möckel im neugotischen Stil an der Striesener Straße errichtet. Der einschiffige Bau mit Querschiff und an dieses südlich angesetztem Turm wurde 1945 zerstört, der noch intakte Kirchturm 1954 (andere Quelle: 1952) gesprengt.
Johannstadt siehe Sondertafel Johannstadt
JohannStadthalle,  2008 gegründete Kulturinstitution in der Johannstadt. Sie bietet einem breitem Publikum im Stadtteil und über diesen hinaus eine Vielzahl an Veranstaltungen.

Im Rahmen von generationsübergreifenden Kulturveranstaltungen, Filmreihen, Workshops, Debatten und Ausstellungen soll ein öffentliches Nachdenken über die Fragen unserer Zeit angeregt werden.

In der JohannStadthalle befindet sich eine interessante Ausstellung zum Bauen und Wohnen nach 1945 insbesondere in der Johannstadt.

Johannstädter Kulturtreff,  ist ein Verein mit dem Ziel, Kunst und Kultur im Stadtteil Johannstadt zu fördern. Er betreibt das Kultur-, Vereins- und Bürgerhaus Johannstädter Kulturtreff e.V., welches seinen Besuchern Kurse, Zirkel und Treffs für Menschen jeden Alters in den Bereichen Kunst, Handwerk, Musik und Sport bietet.
Johannstraße,  siehe Wilsdruffer Straße
Joseph-Herrmann-Denkmal,  das im Volksmund Senfbüchse genannte Denkmal auf der Friedrich-Wieck-Straße in Lochwitz erinnert an einen Lebensretter.

1799 rettete Dominik Joseph Herrmann in Kaditz zwei Schiffer, die im Eisgang der Elbe von Prossen bei Schandau in ihrem Kahn mitgerissen worden waren. Sein Sohn Joseph Herrmann schuf 1868/69 in Rom ein Relief aus weißem Marmor zum Andenken an diese Tat und ließ in Loschwitz einen kleinen Rundbau zu dessen Aufnahme errichten.

Junge Garde,  siehe Freilichtbühne Junge Garde
Junge Heide,  kleineres Heidegebiet im Nordwesten der Stadt, von der Dresdner Heide durch den meist unbewaldeten Heller bzw. die Hellerberge abgetrennt. Inmitten dieses Waldstückes befindet sich der Heidefriedhof ().
Juwel an der Frauenkirche,  Eigenbezeichnung für das von der Baywobau direkt am Neumarkt errichtete Teilstück vom
Quartier III.
Jüdenhof,  bereits 1416 erwähnter an den Neumarkt grenzender kleiner Platz, den die Nationalsozialisten wegen seines Namens diesem angliederten. 1991 erhielt er wieder seinen ange-stammten Namen.
Am Platz befinden sich das Johanneum mit dem Verkehrs-museum und der Türkenbrunnen. Am Jüdenhof stand auch das 1945 zerstörte barocke Dinglingerhaus, das als einer der sog. Leitbauten zum Wiederaufbau vorgesehen ist.