Rabenauer GrundNaherholungsgebiet zwischen Freital-Coßmannsdorf und der Talsperre Malter. Eine Wanderung entlang der Roten Weißeritz ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert, besonders aber an sehr heißen Sommertagen.

Die Erschließung der urwüchsigen Schönheit des engen und kurvenreichen Felsentales geht auf eine Initiative des Rabenauer Müllers C.F.Ehrlich im Jahre 1834 zurück. Heute ist der Wander- und Radweg Teil eines "Energie-Erlebnispfades", zu sehen sind ein kleines Kraftwerk und eine dazugehörige Wassertreppe.
Die hier verlaufende Weißeritztalbahn wurde nach der Flut 2002 noch nicht wieder aufgebaut.

Radeberger Landstraße,  Ausfallstraße durch die
Dresdner Heide nach Radeberg. An ihr liegt die bekannte Ausflugsgaststätte Fischhaus
Radeberger Vorstadt siehe Sondertafel Radeberger Vorstadt
Radebeul,  siehe Sondertafel Radebeul
Radfahren, Radwege, Dresden hat auch für Radfahrer einiges zu bieten. Neben dem bekannten Elberadweg gibt es im nahen Umland 3 Trassen auf abgebauten Kleinbahnstrecken, auf denen man bei teils hervorragender Sicht aufs Elbtal ebenso bequem radeln kann.

Rampische Straße,  galt bis 1945 als eine der schönsten Barockstraßen der Stadt und hatte eine ähnliche Bedeutung wie auf der Neustädter Seite die Große Meißner Straße. Bekannt war der Blick vom Kurländer Palais in Richtung Frauenkirche mit dem stattlichen Eckhaus zur Salzgasse im Vordergrund. Die nach dem Bombenangriff 1945 noch verbliebenen wertvollen Fassaden wurden wie das gesamte Neumarktviertel bis 1956 gesprengt.

Rampische Straße 1
das Haus Rampische Straße / Ecke An der Frauenkirche wurde 1716/17 nach Plänen George Haases für den Büttner Valentin Kolbe mit reichlich Dekor errichet. Im 7-jährigem Krieg ausgebrannt, wurde es anschließend vereinfacht wieder aufgebaut und im 19.Jh. unpassend aufgestockt sowie mit Neorenaissancedekor verziert. 1945 wurde das Haus zerstört und später mit dem gesamten Quartier abgerissen.

Markant ist der prachtvolle Eckerker, an dessen oberem Abschluss sich ein markanter Frauenkopf befindet. Das geborgene Original befand sich seit den 1980er Jahren am Durchgang zur Rähnitzgasse und wurde 2006 in den Nachbau des Hauses eingepasst.

Wiederaufbau Rampische Straße 29

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. () plante ab 2005 den Wiederaufbau des Hauses Rampische Straße Nr. 29, das Grundstück wurde hierzu erworben. Das im Krieg zerstörte und 1956 abgebrochene Haus mit Mansarddach und Schleppgaupen wurde zwischen 1715 und 1720 von George Haase errichtet.
Nach Fertigstellung soll es vorrangig für Wohnzwecke von Studenten der Musikhochschule genutzt werden, im Erdgeschoss sind ein Café und ein Ladenlokal angedacht.

Bis April 2007 wurden die Keller gesichert, die Tonnengewölbe wieder hergestellt und Einbauten des 19./20.Jh. entfernt.
Am 08.12.2007 war Grundsteinlegung und Deckenfest.

2009 wurde die Kulturstiftung Historisches Bürgerhaus Dresden gegründet, die den Aufbau dieses Hauses fortführen wird. Die Stiftungsurkunde wurde am 29.01.2010 von der Landesdirektion Dresden überreicht. Das Haus selbst ist inzwischen bis zur 3. Etage gewachsen.

Rathaus,  historisch gesehen hatte Dresden 3 bedeutende Rathäuser: die beiden 1945 zerstörten Rathäuser der Altstadt (am Altmarkt) und der Neustadt (am Neustädter Markt) sowie das 1905-10 von Karl Roth und Edmund Bräter errichtete
Neue Rathaus, seitdem Sitz der Stadtverwaltung und des Stadtrates. Für dieses wurde ein ganzes Geviert zwischen Kreuzstraße und Ring abgerissen. Das Gebäude hat zwei Schauseiten zur Ringstraße (Rats- und Festsaal, Büros der Fraktionen) und zum Dr.-Külz-Ring (Haupteingang der Verwaltung) und umschließt insgesamt 6 Innenhöfe.

Nach den Zerstörungen 1945 wurde das Neue Rathaus in vereinfachter Form, so auch ohne Dachreiter, wiederaufgebaut.

Aus dem 5-geschossigem Bau ragt der mächtige rund 100 m hohe Rathausturm heraus, auf dem der vergoldete Rathausmann steht.

Der Turm durfte den 100 m hohen Hausmannstum des Schlosses nicht überragen, deshalb hat die Bürgerschaft mit der Figur getrickts und sie je nach Ziel hinzugerechnet oder eben weggelassen. Frühere Angaben nennen mit Figur 103 m, neueste aber nur noch 99,85 m.
In 68 m Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform, deren Balustrade mit 16 Sandsteinfiguren geschmückt ist.

1997 bis 1999 wurde der obere Teil des Rathausturmes saniert und die Aussichtsplattform nach jahrelanger Schließung für Besucher wieder zugängig gemacht, ab Anfang 2004 bis August 2005 aber wegen der Sanierung des unteren Teiles erneut geschlossen.

Nr. Figur Bildhauer
1 Wahrheit Bruno Fischer
2 Gerechtigkeit Bruno Fischer
3 Güte August Schreitmüller
4 Weisheit August Schreitmüller
5 Aufopferung Bruno Fischer
6 Stärke Bruno Fischer
7 Beharrlichkeit August Schreitmüller
8 Mut August Schreitmüller
9 Treue August Schreitmüller
10 Glaube August Schreitmüller
11 Frömmigkeit Arthur Selbmann
12 Barmherzigkeit Arthur Selbmann
13 Hoffnung Peter Pöppelmann
14 Liebe Peter Pöppelmann
15 Klugheit Peter Pöppelmann
16 Wachsamkeit Peter Pöppelmann
Sandsteinfiguren im Uhrzeigersinn ab Tür zur Plattform

Vor dem Festsaalflügel steht inmitten einer Grünanlage das Denkmal der Trümmerfrau, unter diesem Flügel befindet sich der sanierte Ratskeller, ein normalerweise für Reisegruppen besonders geeignetes Restaurant. Der Ratskeller ist zurzeit geschlossen!

Am Eingang thront Bacchus und wartet (momentan vergeblich) auf "Streicheleinheiten" von den Touristen ...

Rathausmann von Richard Guhr geschaffene Figur auf dem Rathausturm. Sie hat eine Höhe von 4,90 m, wiegt 1750 kg und ist mit ca. 100 g Blattgold überzogen.

Für den Rathausmann stand der damals 20-jährige Ringer und Artist Ewald Redam Modell.

Am 20.08.2004 wurde der Rathausmann heruntergehoben, um bis zum Stadtjubiläum 2006 umfassend saniert zu werden.

Knapp 2 Jahre später, am 01.07.2006, wurde die einige Tage vorher zur Besichtigung neben der Trümmerfrau aufgestellte Skulptur wieder auf den Turm gehoben.

Die aktuellen, gegenüber früher teilweise leicht korrigierten, Maße des Rathausmannes :
Volumen3,6037 m³
Oberfläche27,2 m²
Höhe der Figur mit Halbkugel5,63 m
Höhe der Figur ohne Halbkugel5,05 m
Höhe des Füllhorns mit Äpfeln3,46 m
Brustumfang3,41 m
Umfang der Oberschenkel1,82 m
Rechter Arm2,10 m
Rechte Hand0,66 m
Rechter Zeigefinger31 cm
Rechter Mittelfinger36 cm
Rechter Ringfinger32 cm
Rechter kleiner Finger25 cm
Rechter Daumen21 cm
Penislänge14,5 cm
Kupfergewicht380 kg

Angaben nach digitaler Vermessung durch die TU Dresden

Rathäuser der Stadtteile,  die 10 Ortsämter und einige Ortschaften besitzen eigene Rathäuser, die oftmals in den Amtsgebäuden der gleichnamigen früheren Gemeinden untergebracht sind. Besonders schön sind die Rathäuser von Pieschen, Blasewitz, Leuben, Plauen und Cotta.

Rathaus Pieschen (), 1890/91 von Rudolf Schilling und Julius Graebner (Neorenaissance)

Rathaus Blasewitz (), entstand in mehreren Bauetappen ab 1850. Ältester Teil ist das 1851 eingeweihte alte Schulhaus von Gottfried Semper, seit 1876 Gemeindeamt, 1890 von Wägner umgebaut und 1904 von Karl Emil Scherz nochmals erweitert (Historismus-Baumix).

Rathaus Leuben (), 1900/01 von Architekt Gustav Hänichen und Baumeister Otto Beeger (Neorenaissance- und Jugendstil-Elemente)

Rathaus Plauen (), 1893/94 von William Lossow und Ferdinand Herrmann Viehweger (Neorenaissance, Jugendstilelemente)

Rathaus Cotta (), 1898/19002 von Felix Reinhold Voretzsch, Heinz Otto und Bernhard Seitz (Mix aus Neorenaissance mit Neogotik und Jugenstil)

Rathenauplatz,  Platz am Altstädter Brückenkopf der Carolabrücke, nahe der Synagoge.

Er ist einer der Orte mit den häufigsten Umbenennungen:

1898-22Amalienplatz (nach der Gemahlin König Johanns)
1922-33Rathenauplatz (nach dem ermordeten Außenminister)
1933-45Schlageterplatz (nach einem Nazi-Kämpfer)
1945-71Rathenauplatz
1971-90unbenannt
seit 1990wieder Rathenauplatz

Räcknitz siehe Sondertafel Räcknitz
Rähnitz siehe Sondertafel Hellerau mit Rähnitz
Rähnitzgasse, eine der ältesten erhaltenen Gassen der mittelalterlichen Inneren Neustadt. Neben einigen wenigen Häusern aus der Zeit vor dem Stadtbrand 1685 und einigen Gründerzeithäusern vorrangig barocke Bebauung, darunter das wunderbar sanierte "Hotel Bülow" und der zweite Zugang zur Königpassage.

In der Rähnitzgasse befindet sich auch Dresdens ältestes Pub, das "Red Rooster" ().

Rebecca-Brunnen den Brunnen mitten auf dem Platz zwischen Königstraße und Dreikönigskirche schuf Gottfried Knöffler in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, die rund 5,70 m hohe Figur der Wasserträgerin Rebecca entstand vermutlich nach dem I. Weltkrieg durch einen Unbekannten. 1993/94 wurde die Anlage rekonstruiert.

Sonnabends gibt es um den Brunnen einen kleinen Bauernmarkt für Erzeuger. Rings um den Platz findet man etliche Gaststätten

Redlichhaus,  1945 zerstörtes Gebäude am Rathenauplatz zwischen Amalienstraße und Moritzring. Der um 1895 im Neo-Renaissancestil errichtete Kopfbau war gewissermaßen das Gegenstück zum Kaiserpalast am Pirnaischen Platz.
Reformierte Kirche, Ev.-Reformierte Gemeinde,  die Dresdner Gemeinde wurde 1689 von aus Frankreich geflohen Hugenotten gegründet. Erst 1763 erhielt sie ein eigenes Gebäude aus kurfürstlichem Besitz, etwa dort, wo heute der Rathausturm steht. Als das Neue Rathaus geplant wurde, zog die Gemeinde rund 100 m weiter an den heutigen Dr.-Külz-Ring, wo 1882 der Grundstein für die neue 1894 geweihte Kirche gelegt wurde. Architekt des neogotischen Backsteinbaues war Harald Julius von Bosse.

1945 zerstört, wurde sie 1948/56 teilweise wieder aufgebaut und diente bis 1956 als Gotteshaus und Konzertstätte. Schon 1954 mußte sich die Gemeinde wegen der angekündigten Enteignung (sie erfolgte 1962) ein neues Domizil suchen und fand es in der Ruine der ehemaligen Hofgärtnerei am Brühlschen Garten.

Eine etwa kuriose Nutzung hatte das Kirchgebäude von 1961 bis 1963: es war die erste Spielstätte des Kabaretts Herkuleskeule.

Regierungsviertel,   als Regierungsviertel wird der elbnahe Teil der Inneren Neustadt zwischen Augustus- und Albertbrücke bezeichnet, in dem sich die Staatskanzlei und alle Ministerien befinden. Lageplan
Reick siehe Sondertafel Reick
Reitzendorf siehe Sondertafel Ortschaft Schoenfeld-Weissig
Rennbahn,  die in Dresden-Seidnitz gelegene Rennbahn wurde 1890 angelegt.
Renner,  siehe Kaufhaus Renner
Rennersdorf siehe Sondertafel Ortschaft Mobschatz
Residenzkaufhaus,  1912 von Emil Franz Hänsel errichtetes und 1945 zerstörtes großes Warenhaus im Nordabschnitt der Prager Straße, etwa am Standort des heutigen Karstadt-Warenhauses.
Residenzschloss, Stadtschloss

1287 erstmals als Burganlage erwähnt, erfolgten später zahlreiche Umbauten, so 1471-74, 1530-35, 1547-56, 1586-95, 1674-76 und letztmalig 1889-1901.
Seit 1485 ist Dresden ständige Residenz der sächsischer Kurfürsten und Könige, von da an bis 1918 war der Renaissance-Komplex Stadtsitz der Wettiner (Albertinische Linie).

Die gesamte Anlage besteht aus 3 Höfen: dem Großen und dem Kleinen Schlosshof und dem Stallhof. Neben den an den Ecken befindlichen Flankentürmen besitzt das Schloss einen Hauptturm, den 1674-76 auf 100 m erhöhten Hausmannsturm (hervorrangende Sicht auf die Innere Altstadt).

1945 brannte das Stadtschloss aus und wird seit 1985 wieder aufgebaut. Bis auf den Ostflügel sind die Außenarbeiten im Wesentlichen abgeschlossen.

Ziel war, das Schloss in seinen äußeren Konturen bis 2006 wieder herzustellen, dabei soll auch der 1701 vernichtete sog. Riesensaal im Ostflügel neu errichtet werden.

Die von Hans Walter II 1555-58 geschaffene Renaissance-Pforte der alten ev. Schlosskapelle, welche jahrzehntelang bis 2003 neben dem Johanneum stand, wurde restauriert und bis 2009 am früheren Standort wieder eingebaut.

Das vor der Zerstörung im Erdgeschoss des Westflügels befindliche Grüne Gewölbe kehrte 2004 in die Räume des Schlosses zurück, das eigentliche historische Grüne Gewölbe wurde 2006 übergeben. Über den Durchgang zwischen den beiden Schlosshöfen gelangt man zur 2010 fertiggestellten Englischen Treppe und der im gleichen Jahr eröffneten Türckischen Cammer.

Der Einzug weiterer musealer Einrichtungen ist vorgesehen, der kleine Schlosshof wurde 2007/08 als Eingangsfoyer zu den Sammlungen mit einer Glaskuppel von Peter Kulka überdacht.

Rhododendronpark,  Kernstück eines in Wachwitz gelegenen Parkes, der ursprünglich Teil eines von den Wettinern 1824 hier erworbenden 38 ha großen Weinberggeländes war. Der zur Blütezeit äußerst sehenswerte Rhododendrongarten ist aus einer nach 1945 angelegten Zuchtgärtnerei hervorgegangen.
Rietscheldenkmal, 1868–1876 von Johannes Schilling geschaffenes Denkmal auf der Brühlschen Terrasse.
Rochwitz siehe Sondertafel Rochwitz
Rockau siehe Sondertafel Ortschaft Schoenfeld-Weissig
Rosengarten,  schöne Gartenanlage in der Neustadt am Elbufer zwischen Albertbrücke und Löwenstraße, 1935/36 auf dem Gelände eines früheren Sportplatzes angelegt. Der damalige Stadtgartendirektor Balke setzte eine alte Idee August des Starken von einer hochwasserfreien Uferpromenade so um, dass der Rosengarten und die benachbarten Gärten zum Gegenstück der bis an das Ufer bebauten Altstädter Elbseite wurden.

Im Rosengarten befindet sich das gleichnamige italienische Restaurant mit einem allseits beliebten Cafégarten.

Rosinendörfchen,  kleine, am östlichen Ortsrand von Eschdorf gelegene und zu dessen Gemarkung gehörige Siedlung. Sie wurde 1748 erstmals als Vierhäuser und 1753/57 als Rosinendörffel erwähnt.
Rossendorf siehe Sondertafel Ortschaft Schönfeld-Weißig
Roßthal siehe Sondertafel Roßthal
Rudolf-Harbig-Stadion,  bereits 1896 befand sich hier eine Sportstätte, auf deren Gelände 1922/23 die "Kampfbahn der Stadt Dresden" errichtet wurde. Nach ihrem Stifter wurde sie landläufig als Ilgen-Kampfbahn () bezeichnet.
1951 erfolgte die Wiedereinweihung der kriegszerstörten Sportstätte als Rudolf-Harbig-Stadion (), welches von 1971-1990 den Namen Dynamostadion trug. Dieser Name ist umgangssprachlich bis heute in Gebrauch.

Seit 1991 ist die Landeshauptstadt Dresden Eigentümerin.

2006 beschloss der Stadtrat den Bau eines neuen Stadions für 32 400 Zuschauer am gleichen Ort, welches 2009 mit 32.066 Plätzen (davon 19.502 Sitzplätze) fertiggestellt wurde.

Rundkino 1970-72 von Gerhard Landgraf und Waldtraud Heischkel in Form eines 20 m hohen Zylinders erbaut.
Die Fassade ist horizontal dreigeteilt:
Erdgeschoss Glasfront, 1. OG vorgehängte Ornamente aus Stabwerk, 2. OG vertikale weiß emaillierte Metallbänder. Letztere wirken vor dem schieferfarbenen Hintergrund wie Zebrastreifen.

Der große Saal war neben den Filmvorführungen auch für Veranstaltungen wie Jugendweihen geeignet. Nach der Wende wurde das Rundkino zusammen mit dem neu errichteten Kristallpalast Teil des UFA-Kinozentrums und wird seit 1997 auch als Spielstätte des Puppentheaters genutzt.

Seit dem Hochwasser im August 2002 ruhte der Spielbetrieb im Rundkino. Zeitweise gab es seitens der damaligen Betreiber die Idee, ein Varieté oder gar die Staatsoperette hier zu etablieren.

Am 29.03.2007 wurde das Haus als digitales 3D-Großformatkino Cinemagnum neu eröffnet. Nach Sanierung der fünf Kinosäle im Untergeschoss firmiert das Haus seit 06.11.2008 als Neues Rundkino Dresden.

Russisch-Orthodoxe Kirche,  1872-74 von Harald Julius von Bosse und Karl Weißbach errichtet. Sie wurde nahe der früheren Russischen Gesandschaft erbaut und dem "hl. Simeon vom wunderbaren Berge" geweiht. Die im Krieg teilzerstörte Kirche wurde bis 1952 instandgesetzt und in den 1990er Jahren restauriert. Der Volksmund nennt sie auch "Zwiebelkirche".

Sie unterstand bis zum Rechtsstreit mit der sogenannten Auslandskirche dem Moskauer Patriarchat, musste aber gegen den Willen der Gemeindemitglieder an diese übergeben werden.

Russische Gesandtschaft,  1897 von Ludwig Wilhelm Lippold in neobarockem Stil errichtet. Heute wird das Gebäude als Landeskirchenamt der Sächsischen Landeskirche genutzt. Nach Kriegsschäden vereinfacht wieder aufgebaut, erhielt das Gebäude nach der Wende ein modernes Dachgeschoss.