Oberbürgermeister(in) siehe Sondertafel Oberbürgermeister
Oberer Hecht,  wird der in den 1920er-Jahren errichtete neuere Teil des Hechtviertels bezeichnet. Er besteht im wesentlichen aus einer 1924-29 nach Plänen von Otto Schubert errichteten Siedlung des Kleinwohnungsbau- und Heimstättenvereins, heute zur Sächssichen Wohnugsgenossenschaft gehörig. Von der südlich des St.Pauli-Friedhofes und einer Parkanlage verlaufenden hechtstraße führt die Bärwalder Straße ins Wohngebiet hinein. Diese beiden Achsen und der Niederauer Platz werden durch geschlossene Bauweise mit typisierten 2- bis 4-Raum-Wohnungen begrenzt. Betonte Treppenhäuser, segmentbogenüberbaute Loggien, Erker und Tordurchfahrten vermitteln eine gediegene Atmosphäre. Der parkähnliche Wohnhof zwischen Hecht- und Niederauer dürfte der größte der Stadt sein.
Obergohlis siehe Sondertafel Ortschaft Cossebaude
Oberlandesgericht,  heutiges OLG siehe Ständehaus
O.D.C., Otto-Dix-CenterEinkaufszentrum in Strehlen, nahe der Gemarkungsgrenze zu Reick: großer Lebensmittelmarkt, ein bedeutender Elektronikanbieter, Möbel und diverse kleine Geschäfte.
Offizierschule des Heeres (OSH) (Heeresschule),  die Heeresschule in der Albertstadt wurde 1998 nach dreijähriger Bauzeit eröffnet und ist die zentrale Ausbildungsstätte für die Offiziere des Heeres. Drei ehemalige Anlagen der mehr als 100-jährigen Kaserenenstadt wurden in die architektonisch gelungene Heeresschule einbezogen: die Kadettenanstalt, die Friedrich-August-Kaserne sowie das Garnisonslazarett.

Bis zur Wende war in einem Teil der Gebäude der Führungsstab der 7. Panzer-Division der NVA stationiert.

Oberpoyritz siehe Sondertafel Oberpoyritz
Oberwartha siehe Sondertafel Ortschaft Oberwartha
Omsewitz siehe Sondertafel Omsewitz
Operette,  siehe Staatsoperette
Orangerie,  zwei Gebäude sind bzw. waren unter dieser Bezeichnung bekannt:

1. die ehemalige Orangerie "An der Herzogin Garten" (), 1841 von Otto von Wolframsdorf erbaut und heute nur noch in Teilen als Ruine (Straßenfront zur Ostra-Allee) erkennbar sowie

2. die Orangerie im Schlosspark zu Pillnitz ().

Orpheum,  1873 als klassischer Ballsaal errichtet, beherbergte das Orpheum fast 60 Jahre lang die Freude an der Schönheit und Grazie des Tanzes der gehobenen Gesellschaft in der Elbmetropole. In den Jahren 1932 bis 1996 war hier die Klavierbau-Manufaktur "Thierbach Pianos" beheimatet, 1996 bis 1998 wurde der neoklassizistische Veranstaltungssaal liebevoll rekonstruiert.
Ortsämter,  siehe Sondertafel Ortsämter und Ortschaften
Ortschaften,  siehe Sondertafel Ortsämter und Ortschaften
Oschatzer Straße,  zusammen mit der Bürgerstraße örtliches Einkaufszentrum im Stadtteil Pieschen, hatte in der Nachkriegszeit infolge der Zerstörung der Innenstadt überregionale Bedeutung bekommen (u.a. zwei Textilkaufhäuser, viele spezielle Einzelhandelsgeschäfte), nach der Wende trotz aufwendiger Straßenraum- und Freiflächensanierung Bedeutungsrückgang durch die Konkurrenz des Elbeparks.
Ostra-Allee,  vom Postplatz zur Yenidze führende Straße, 1744 an Stelle eines wahrscheinlich schon vorhandenen Weges angelegt. Hier befinden sich der Zwinger, das Schauspielhaus, der Herzogin Garten, die Theaterwerkstätten, das Haus der Presse und das Hotel Art'otel mit der markanten Figur von A.R.Pencks auf dem Dach.

Gegenüber vom Zwinger wurde 1993-95 das Bürohaus "Offico" nach Plänen von Bernhard Winking errichtet. Es schließt sich direkt an das Gebäude der Dresdner Bank (1916 als Haus der Kaufmannschaft errichtet) an.

Ostragehege,  aufgeschüttete Insel zwischen dem Pieschener Elbbogen und der sog. Flutrinne, wird hauptsächlich vom Gelände des früheren Vieh- und Schlachthofes eingenommen. Die von Hans Erlwein 1910 geschaffene Anlage umfasste bei Ihrer Eröffnung 68 Gebäude, darunter Schlachthallen, Verwaltungsgebäude, Wohnungen und eine Gaststätte. 1995 wurde der Schlachthofbetrieb hier eingestellt und verlagert. Hoffnungen auf eine Nutzung im Rahmen der IGA 2003 zerstoben mit der Rücknahme der Bewerbung durch die Stadt. Heute werden große Teile des Geländes durch die Messe Dresden genutzt. Die dazu sanierte alte Bausubstanz wurde durch moderen Glasbauten und repräsentative Freiflächen harmonisch ergänzt.
Öffentlicher Personennahverkehr,  Dresden hat ein in der Fläche ausgesprochen dichtes Nahverkehrsnetz mit hoher Taktfolge. So verkehren die 12 Straßenbahn- und die wichtigsten 6 Buslinien (60er Nummern) der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) im Tagesverkehr im 10-Minuten-Takt. Hinzu kommen 22 weitere, teils von Partnern betriebene Stadtbuslinien, 2 Bergbahnen, 3 Elbfähren (alle DVB), Dresden mitbedienende Stadtbuslinien der Nachbarstädte sowie die 4 Linien der S-Bahn Dresden, einer Tochter der DB AG. Eine weitere Besonderheit ist der durchgängige Nachtbetrieb wichtiger Straßenbahn- und Buslinien mit den traditionellen Nachttreffen am Postplatz.