| Zaschendorf siehe Sondertafel Ortschaft Schoenfeld-Weissig |
| Zeitreise DDR [Stadt Radebeul],
neu gegründetes Museum zur "Lebensart der DDR 1949-1989". Der erste Ausstellungsabschnitt "Mobile Ost" wurde am 07.10.2005 eröffnet, weitere Ausstellungsteile (Wohnen Ost, Freizeit Ost, ...) folgten ab 04/2006. Geplant sind weiterhin Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen. |
| Zellescher Weg,
vierspuriger Verkehrszug, Teil des Stadtaußenringes, an der Südseite Erweiterungen der TU aus der Nachkriegszeit (Willersbau) und die neue Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek, an der Nordseite ebenfalls Institute, Studentenhochhäuser und die Gebäude der früheren "Arbeiter- und Bauernfakultät" (ABF).
Der ursprünglich dem Kloster Altzella gehörende Transportweg wurde seit dem 13. Jh. als Verbindung zwischen dem Klosterhof von Leubnitz und dem von Altzella genutzt. |
| Zentral-Theater, siehe Central-Theater |
| Zentralgasthof Weinböhla [Gemeinde Weinböhla],
1899/1900 durch einen Herrn Förster erbaut, entwickelte sich er sich zu einer überregional bekannten und beliebten gastronomischen Einrichtung. 1954 wurde das Grudstück volkseigen und von der Handelsorganisation Gaststätten (HOG) genutzt. Nach der 1982 erfolgten Schließung setzte der langsame Verfall des Gebäudes ein. 1996 kaufte die Gemeinde Weinböhla das Haus, 1997-99 erfolgte die umfangreiche Restaurierung und Sanierung. Seither ist der in neuem Licht erstrahlende Zentralgasthof wieder für die Öffentlichkeit zugängig und hat sich einen festen Platz unter den regionalen Kulturstätten erworben. Der historische Ballsaal des Zentralgasthof zählt mit zu einem der schönsten Jugendstilbauten im Raum Dresden. |
| Zerstörung 1945, siehe Sondertafel zum 13./14. Februar 1945 |
| Zionskirche,
1. profanierte1) Kirchruine der 1908/12 von Rudolf Schilling und Julius Gräbner im Jugendstil errichteten Zionskirche in der Südvorstadt. Bis zum Dach in Sandstein ausgeführt, trug ein Eisengerüst den zentral angeordneten 50 m hohen und mit Kupfer gedeckten Turm. Die 1945 ausgebrannte Kirche gehört seit 1984 der Stadt Dresden und wird von dieser als Lapidarium2) genutzt. 1)2)
2. neues Gemeindezentrum der Zionskirchgemeinde, wurde 1981/82 von Gemeindemitgliedern unter schwedischer Bauleitung unweit von 1. errichtet. 3. ev.-meth. Kirche in Striesen. Die nach Plänen von Karl August Alicke errichtete schlichte Kirche mit Dachreiter wurde 1950 geweiht. |
| Zirkus Sarrasani,
1912 von Heilmann und Littmann errichteter Rundbau für das 1901 in Radebeul von Hans Stosch-Sarrasani gegründete gleichnamige Zirkusunternehmen. An die mit einer Flachkuppel geschlossene Arena fügten sich vier das Bauwerk auflockernde Treppenhäuser an, den Eingangsbereich betonte ein großer Dreiecksgiebel. Der 1945 ausgebrannte Bau wurde später abgerissen.
2005 erweckte André Sarrasani das Variete in Dresden zu neuem Leben: "TROCADERO Sarrasani Theater Dresden" hieß das Projekt in einem eigens dafür konstruierten Holzbau zwischen Hotel Westin Bellevue und dem Blockhaus, mit dem Sarrasani [vorübergehend] nach Dresden heimkehrte. Sarrasani war seither regelmäßig über den Jahreswechsel in Dresden, hatte aber sein Quartier am Straßburger Platz aufschlagen. Hier schlug er auch während seines Gastspiels 2008/09 seine Zelte auf. |
| Zoologischer Garten,
1861 eröffnet als einer der ältesten Zoos in Deutschland, 1945 fast völlig zerstört, 1946 zunächst bescheiden wiedereröffnet und danach schrittweise wiederaufgebaut. Der Zoo umfasst eine Fläche von 13 ha und beherbergt etwa 3000 Tiere in fast 400 Arten. Die letzten großen Investitionen erfolgten 1997-99, darunter der "Zoo unter der Erde", das Afrikahaus und die Tundraanlage.
Ende August 2008 zogen in das neugebaute Giraffenhaus zwei Bullen dieser Art ein. Damit sind nach 24 Jahren Unterbrechung wieder Giraffen im Dresdner Zoo zu sehen (). |
| Zschertnitz siehe Sondertafel Zschertnitz |
| Zschieren siehe Sondertafel Zschieren |
| Zschonergrund, Ausflugstal im Dresdner Westen, mehrere Gaststätten, darunter die beliebte Zschonermühle. |
| Zschonermühle, traditionsreiche Ausflugsgaststätte im Zschonergrund, 1570 erstmalig aktenkundig erwähnt. 1917 erfolgte die Einstellung des Mahlbetriebes, um 1950 Schließung der Gastwirtschaft. 1985 begann die Sanierung und der schrittweise Ausbau zur heutigen Mühlengaststätte und zum Kulturzentrum. |
| Zum Schwan, An der Frauenkirche 13,
etwa 1746/47 durch Gottfried Findeisen für den Hufschmied Johann Samuel Michael errichtet. Benannt ist es nach der Plastik eines Schwanes am Schlussstein des Eingangsportals. Sie wird bis heute im Dresdner Lapidarium aufbewahrt.
Das Haus besticht weniger durch reiche Verzierungen wie z.B. sein Nachbar Zur Glocke, sondern durch seine Höhe, gleichauf mit der des nebenstehenden Coselpalais. 1945 zerstört und um 1950 abgerissen, wurde es 2004/06 im Rahmen des heute Carree an der Frauenkirche genannten Quartiers neu errichtet. |
| Zur Glocke, An der Frauenkirche 14,
1707/08 für den Glockengießer Christian Copinus erbaut. Bis zur Zerstörung 1945 befand sich eine kleine Glocke über dem Eingangsportal.
1945 zerstört und um 1950 abgerissen, wurde es 2004/06 im Rahmen des heute Carree an der Frauenkirche genannten Quartiers neu errichtet. Der Neubau wurde gegenüber dem Original um ein Stockwerk erhöht, um so einen harmonischeren Übergang zum Nachbarhaus Zum Schwan, aber auch zur Rampischen Straße 1 zu erreichen. Vor 1945 war "Die Glocke" das niedrigste der Häuser, zum "Schwan" hin trat dessen Brandmauer zu dominant hervor. |
| Zwillingsbrunnen,
die beiden Brunnen standen von 1957 bis 2000 vor dem Ring-Café (heute Maredo) am Dr.-Külz-Ring und mussten wegen des Baus der Altmarkt-Galerie weichen. Warum sie nach den Baumaßnahmen nicht wieder im Stadtzentrum aufgestellt wurden, bleibt das Geheimnis der Stadtverwaltung. Nach 6 Jahren Einlagerung im Lapidarium bekamen sie 2006 in Johannstadt durch Zusammenarbeit der gleichnamigen Wohnungsgenossenschaft und der Stadt einen neuen Standort, dabei wurden die Mosaiken auf der Grundlage alter Fotos neu gestaltet.
Die Bezeichnung Zwillingsbrunnen wird gelegentlich auch für die beiden Brunnen am Albertplatz verwendet. |
| Zwinger,
1709-28 von Daniel Pöppelmann, eines der Wahrzeichen der Stadt Dresden (neben der wiedererstandenen Frauenkirche). Besteht aus den Bauteilen Kronentor mit der Langgalerie, dem Wallpavillion und dem Glockenspielpavillion sowie den verbindenden Bauteilen. Eine Besonderheit ist das sog. Nymphenbad, "ein Festsaal unter freiem Himmel". Die die Nordseite des Zwingerhofes abschließende Gemäldegalerie von Semper gehört im engeren Sinne nicht dazu.
1924-36 wurde der Zwinger unter Hubert Ermisch saniert, dabei wurde u.a. am Eingangspavillon ein Glockenspiel aus Meissner Porzellan angebracht. Das im Innenhof des Zwingers 1843 aufgestellte Denkmal König Friedrich August I. musste der Neugestaltung weichen. Ermisch leitete auch den Wiederaufbau nach 1945. Übersichtsplan Zwinger |
| Zwingergaststätte, in der DDR-Zeit Großgaststätte am Postplatz, siehe unter deren umgangssprachlichen Namen Freßwürfel |
| Zwingerteich, Teich in der 6,5 ha großen Parkanlage westlich des Zwingers, umgestalteter Rest des alten Festungsgraben, der vor dem Kronentor noch als solcher zu erkennen ist. |