Stadtteil im  Ortsamt Loschwitz, gehört zum "statistischen Stadtteil" 42 Hosterwitz/Pillnitz, zu dem neben der Gemarkung Pillnitz auch noch die von Hosterwitz, Nieder- und Oberpoyritz sowie Söbrigen gehören. Pillnitz gehört seit 1950 zu Dresden.

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Geschichte
Pillnitz wurde 1335 erstmalig unter seiner ältesten Schreibweise Belenewitz (ein slawischer Personenname) erwähnt. Der Ort war Lehen der Burggrafen von Dohna. Seit 1403 existierte im Ort ein Schloss, Reste finden sich in einer kleinen Bastei des heutigen Schlosses. Seit 1694 kam das Schloss an den kurfürstlichen Hof. August der Starke vermachte es seine Mätresse, der Gräfin Cosel. Ab 1765 war Pillnitz ständige Sommerresidenz der Wettiner, die das Schloss bis zu ihrer Abdankung 1918 besaßen. Das Schloss Pillnitz mit seinem Park und den Ausstellungen ist eine der touristischen Hauptanziehungspunkte Dresdens.

Pillnitz ist auch geprägt durch eine Vielzahl von Instituten, Forschungseinrichtungen und Lehranstalten des Landschafts- und Gartenbaus, welche sich hier ansiedelten und zum Teil noch heute bestehen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Weinbergkirche, das Gebäude der ehemaligen Weinpresse und nicht zuletzt der Königliche Weinberg selbst, den Hobbywinzer in mühevoller Arbiet in den 1980/90er Jahren wieder für den Weinbau hergerichtet haben.

ÖPNV einst & jetzt
Seit 1903 verkehrte die Straßenbahn aus der
Innenstadt bis Pillnitz, ab 1905 als Linie 18, nach der Linienreform 1969 als Linie 4. Wegen der zu hohen Belastung durch die schweren Bahnen musste 1985 der Straßenbahnverkehr über das Blaue Wunder eingestellt werden. Seitdem werden Pillnitz und die umliegenden Vororte per Bus erschlossen.

Bebauung & Wohnen
Der Ort hat seinen recht vorstädtischen, ja fast ländlichen Charakter bewahrt und besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern und kleinen Pensionen.

Gesundheitswesen & Seniorenheime

Kirchen & Religionsgemeinschaften

Kultur & Freizeit
Im
Schloss hat das Kunstgewerbemuseum sein Domizil, aber auch Sonderausstellung finden hier statt. Der Park wird u.a für Freiluftkonzerte genutzt, er ist auch aus botanischer Sicht sehr sehenswert (u.a. Orangerie, Kamelienhaus). Konzerte finden auch in der nahen Weinbergkirche statt.

Einkaufen & Einkehren
Es gibt nur ganz wenige Einkaufsmöglichkeiten, sieht man von einigen touristisch interessanten "Lädchen" im Schlossgelände ab. Hingegen gibt es etliche bei Dresdnern und Touristen gleichermaßen beliebte Gaststätten sowie mehrere Hotels und Pensionen.

Lernen & Bilden

Das nächsten Gymnasien existieren in Bühlau und Striesen.

Arbeiten
Arbeitsplätze finden sich vorrangig im gastronomischen und touristischem Bereich, aber auch Forschungs- und Bildungseinrichtungen (u.a. Landschaftsbau)


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