26er-Ring,  nach einer historischen Straßenbahnlinie benannter Straßenring um den Innenstadtbereich. Die Linie 26 fuhr von 1925 bis 1945 ringförmig auf folgendem Straßenzug:
Ammonstraße - Könneritzstraße - Marienbrücke - Antonstraße - Glacisstraße - Albertbrücke - Sachsenallee - Günzstraße - Lennéstraße - Gellertstraße - Wiener Straße.

Ab 1976 gab es nochmals eine Linie 26, die allerdings diesen Ring nur zu etwa 3/4 umfuhr:
Zschertnitz - Parkstraße - 26er-Ring im Uhrzeigersinn bis Sachsenallee - Johannstadt. Nach diversen Streckenänderungen wurde die Linie im Jahr 2000 endgültig eingestellt. Der Name "26er-Ring" ist trotz fehlender Linie 26 umgangssprachlich noch heute in Gebrauch.

Advanta-Riegel,  siehe Haus am Zwinger
Äußere Neustadt,  siehe Sondertafel Äußere Neustadt
Alaunplatz,  große rechteckige Grünanlage am Rande der Äußeren Neustadt, überwiegend Wiese (für die vielen Hundebesitzer des Viertels), teilweise parkartig gestaltet. Naherholungsgebiet der Neustädter im Norden ihres Stadtteiles, im Süden sind es der Rosengarten und die Elbwiesen. Bei Volksfesten wie der BRN auch Veranstaltungsort.
Alaunstraße,  Nord-Süd-Achse der Äußeren Neustadt und eine der Hauptkneipenmeilen dieses Viertels.

Südlich der Louisenstraße ist die Alaunstraße auch Einkaufsstraße mit vielen individuellen Läden, im nördlichen Abschnitt ist die Gastronomie zu Hause. Hier eine Auswahl:

Hauptattraktion ist der aufwendig sanierte und popig gestaltete Kunsthof mit diversen Lädchen sowie der angrenzende Hof der Tiere. Kneipenbesucher sollten allerdings wegen der fehlenden Parkmöglichkeiten am besten mit der Straßenbahn kommen.

2004 wurde der südliche Abschnitt zwischen Bautzner Straße und Louisenstraße auf einer Länge von 440 m zum "verkehrsberuhigten Geschäftsbereich" umgestaltet.

Albertbrücke,  die östlichste der über die Elbe führenden Innenstadtbrücken wurde 1875-77 von Karl Manck erbaut und nach dem damals regierenden König Albert benannt. Sie ist 316 m lang und umfasst 4 Strom- und 5 Uferbögen. 1945 zerstört, erhielt sie nach dem Wiederaufbau den Namen "Brücke der Einheit", 1990 wieder ihren ursprünglichen Namen.
Alberthafen,  1891-96 im Zusammenhang mit der Neuordnung der Dresdner Bahnhoflandschaft angelegt, der Aushub des 1000 x 150 m großen Beckens wurde für den Ablaufberg des Rangierbahnhofes Dresden-Friedrichstadt benötigt. Die Hafengebäude entstanden 1895, 1910 und in den 1930er und 50er Jahren. In den letzten Jahren wurde das Becken auf 900 x 70 m verkleinert.

Betreiber ist die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) [], eine 100%-ige Tochter des Freistaates Sachsen, welche außerdem die sächsischen Häfen Riesa und Torgau und [über ihre 100%-ige Tochter Cesko-saske pristavy s.r.o.(CSP)] die tschechischen Häfen Decín und Lovosice betreibt.

Am Ostende des Hafens gibt es ein kleines Freiluftmuseum mit dem Schleppkahn "Waltraut" (1913), Eisenbahnwaggons (1910) und einem Eberswalder Kran (1965) (Bilder in anderer Spalte öffnen). Nicht weit entfernt davon befindet sich das Fischrestaurant "Alberthafen".

Albertinum,  1559-63 von Paul Buchner u.a. als Zeughaus im Renaissancestil errichtet, Mitte des 18. und Ende des 19. Jhs. umgebaut. Der Vierflügelbau wird erst seit der Umgestaltung 1884-87 durch Carl Adolph Canzler museal genutzt, heute befinden sich im Gebäude die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung. Während der DDR-Zeit befand sich auch Teile des Grünen Gewölbes im Albertinum.

2006 bis Mitte 2010 wurde das Albertinum nach einem Konzept des Berliner Büros Staab Architekten umfassend saniert. Dabei wurden der Innenhof komplett überdacht sowie Depoträume und Restaurierungswerkstätten eingebaut.

Albertplatz,  Platz an der Nahtstelle zwischen Innerer und Äußerer Neustadt, klassizistische Rundplatzanlage, ursprünglich auf den 1812 niedergerissenen Festungsbauwerken anstelle des Schwarzen Tores angelegt und 1829 auf den Namen Bautzner Platz getauft. Die Idee des Platzes, auf den 12 Straßen münden, geht auf Thormeyer zurück.

Der Platz wurde 1871 in Albertplatz, 1945 in "Platz der Roten Armee" und 1946 in "Platz der Einheit" um- sowie 1991 wieder in Albertplatz rückbenannt.

Der Platz wird in offener Bauweise von Gebäuden unterschiedlicher Epochen eingerahmt: klassizistische und Jugendstil-Bauten stehen hier in relativer Eintracht mit Plattenbauten der WBS 14.40 an der Süd- und Nordseite sowie Bürogebäuden der Nachwendezeit am West- und Ostrand.

Markant sind das ehemalige Verwaltungsgebäude der DVB AG, das 1929 von Hermann Paulick errichtete älteste "Hochhaus" Dresdens und das vorbildlich sanierte Gebäude der Volksbank, die 1902-03 erbaute Villa Eschebach. Bis 1945 stand an der Nordostecke des Platzes das Albertheater.

Inmitten des kreisrunden Platzes befinden sich, durch eine moderne Straßenbahn - Haltestellenanlage getrennt, die beiden Brunnen "Stille Wasser" (Ostseite) und "Stürmische Wogen" (Westseite). Sie wurden 1893/94 von Clemens Grundig und Robert Diez geschaffen. Anstelle des westlichen Brunnens stand von 1945 bis etwa 1992 das sowjetische Ehrenmal (1946 von Otto Rost), welches danach umgesetzt wurde und heute an der Stauffenbergallee zu besichtigen ist. An der Nordseite des Platzes befindet sich der Artesische Brunnen.

Albertstadt,  siehe Sondertafel Albertstadt
Alberttheater, auch Neustädter Schauspielhaus,  fungierte bis 1913 als "Königliches Schauspielhaus". Das 1871-1873 von Bernhard Schreiber im Stile der Neorenaissance errichtete Theater mit 1400 Plätzen besaß zum Albertplatz eine gut gegliederte Fassade mit einer zweigeschossigen Vorhalle und sich gut einfügendem Figuren- und Reliefschmuck. Seit 1937 wurde es als "Theater des Volkes" betrieben, bis es in der Bombennacht 1945 vollkommen ausbrannte und 1948 abgebrochen wurde.
Albrechtsburg [Stadt Meißen], 
siehe Sachsen-Lexikon, Albrechtsburg
Albrechtsschlösser,  Die 3 Albrechtsschlösser (von West nach Ost bzw. aus Elbperspektive von links nach rechts aufgeführt) Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss (auch Villa Stockhausen genannt) und Schloss Eckberg liegen am westlichen Ende von (Ober-) Loschwitz, im Übergangsbereich zum Preußischen Viertel der Dresdner Neustadt.
Alte Apotheke [Stadt Radebeul],  Gaststätte im historischen Gebäude des ehemals Jässingsches Gutes am Anger in (Alt-)
Kötzschenbroda. 1760-1772 befand sich hier die älteste Apotheke in der Region Lößnitz, danach bis in die DDR-Ära eine Materialwarenhandlung. 2002 wurde hier eine Gaststätte eröffnet, die mit ihrem Namen an die Tradition der Apotheke erinnert.
Alte Heeresbäckerei,  siehe Heeresbäckerei
Alte Kirche Klotzsche,  1321 Ersterwähnung der Dorfkirche in Klotzsche. 1810/11 wurde als Ersatz für das 1802 abgebrannte Gebäude die jetzige klassizistische Saalkirche mit ihren zweigeschossigen Emporen an drei Seiten errichtet. Sie besitzt einen hölzernen -in weiß und gold gefassten- Kanzelaltar sowie einen Altarkruzifix mit Alabastersockel.
Die Alte Kirche gehört zusammen mit der Christuskirche in Königswald zur Kirchgemeinde Klotzsche.
Alte Mensa,  zweitgrößte Mensa an der Technischen Universität Dresden. Sie wird vom Studentenwerk betrieben.

Die Mensa wurde 1925 als erste ihrer Art in Deutschland eröffnet. Nach Anbauten in den 1930-er Jahren wurde sie Ende der 1950-er Jahre zu ihrer jetzigen Größe erweitert. Im Gebäudekomplex befand sich nach der Erweiterung zeitweilig das Rektorat der TU. 2004-06 wurde der Gebäudekomplex umfangreich saniert.

Altendresden,  ursprünglich eine selbstständige Stadt am rechten Elbufer innerhalb der Gebietes der heutigen Inneren Neustadt. Altendresden geht vermutlich auf eine slawische Siedlung zurück und wurde 1350 erstmalig im Lehnsbuch des Markgrafen Friedrich III. der Strenge als eigenständige Siedlung Antiqua Dressdin erwähnt. 1403 erhielt der Ort ein allerdings eingeschränktes Stadtrecht und eine erstmals 1421 erstmals erwähnte eigene Pfarrkirche, aus der die heutige Dreikönigskirche hervorging.

1549 wurde Altendresden mit Dresden vereinigt. 1685 vernichtete ein Stadtbrand den nunmehrigen Stadtteil, neben wenien Wohnhäusern überstanden nur das Rathaus und der Jägerhof die Katastrophe. Der Wiederaufbau erfolgte nach Plänen des Oberlandbaumeisters Wolf Caspar von Klengel. Ein kurfürstliches Dokument nannte 1732 den im Neuaufbau befindlichen Stadtteil Neue Stadt bey Dresden, daraus entstand die Bezeichnung Neustadt. Die zentrale Straße des Stadtteiles wurde die prachtvoll aufgebaute Hauptstraße, die vom Neustädter Markt zum Schwarzen Tor führte.

Alter Annenfriedhof,  Friedhof der Annenkirche an der Chemnitzer Straße, der größere Neue Annenfriedhof befindet sich an der Kesselsdorfer Straße
Alter Jüdischer Friedhof,  1751 außerhalb der Stadt angelegt, ist er heute der älteste noch existierende jüdische Friedhof Sachsens. Nach Eröffnung des Neuen Jüdischen Friedhofs 1869 in der Johannstadt wurde die heute zwischen Pulsnitzer und Prießnitzstraße gelegene Begräbnisstelle geschlossen.
Die eindrucksvolle Anlage mit ihren teilweise verwitterten und efeuumrankten Grabstellen kann nach Voranmeldung besichtigt werden ().
Alter Katholischer Friedhof,  an der Friedrichstraße im Stadtteil Friedrichstadt gelegen, zahlreiche wertvolle Grabstätten bekannter Persönlichkeiten.

Der Friedhof wurde 1721/24 für die katholischen Mitglieder des Hofes angelegt, konnte aber seit 1738 auch für Bürgerliche genutzt werden. 1740 und 1842 wurde der Friedhof jeweils erweitert, beim zweiten Ausbau entstand die Friedhofskapelle. Man findet hier auffallend viele Grabstellen polnischer Emigranten, die 1831 fliehen mussten und in Dresden Asyl fanden.

Alter Leipziger Bahnhof,  siehe Leipziger Bahnhof
Alter Schlachthof,  bekannter Veranstaltungsort im Gelände eines früheren Schlachthofes an der Leipziger Straße.
Altes Gewandhaus,  siehe Gewandhaus [1.]
Altes Kammergutes Pillnitz,  siehe Kammergut Pillnitz
Altes Rathaus1. das wirklich alte mittelalterliche Rathaus aus dem 13.Jh. stand auf der nordwestlichen Fläche des Altmarktes () und wurde 1707 auf Druck August des Starken abgerissen. Sein Grundriss wurde in der neuen Pflasterung des Platzes nachempfunden.

2. das an der Nordwestseite bis 1945 befindliche sogenannte "Alte Rathaus" (auch Altstädter Rathaus). Es entstand 1741/45 nach Plänen Johann Christoph Knöfflers durch Zusammenlegung mehrerer Wohnhäuser. Der von Baumeister Johann Gottfried Fehre durchgeführte Umbau ergab einen äußerlich einheitlichen barocken Gesamteindruck.

Heute stehen hier und auf der Fläche der benachbarten ehemaligen Löwenapotheke der als Warenhaus HOWA errichtete Kopfbau sowie ein Stück der Wohn- und Geschäftszeile der Neubebauung von 1953/54.

Altfranken,  siehe Sondertafel Ortschaft Altfranken
Altfrankener Park,  1850 erwarb Heinrich Wilhelm Graf von Luckner das Rittergut in Altfranken. Er ließ ein neogotisches Schloss errichten und mit einem Landschaftspark umgeben. Ein 1909 von der Stadt Dresden geplanter Volkspark zwischen Altfranken und Gorbitz wurde durch den 1. WK verhindert. Auf Betreiben der Nationalsozialisten wurde der neogotische Bau 1939 als “undeutsch” abgerissen.

1946 wurde das ehemalige Rittergut enteignet und dem VEG Pesterwitz (heute Stadtteil von Freital angeschlossen. Der verwilderte Park wurde durch die Gemeinde Altfranken in den 1960er Jahren wieder hergestellt, 1973 entstand hier für die Besucher Dresdens ein seinerzeit moderner, heute nicht mehr existierender Campingplatz. Nach der Wende wurde im Park ein moderner Hotelkomplex errichtet, der Park selbst durch die Autobahn A17 untertunnelt.

Altmarkt,  zentraler rechteckiger Platz der Stadt, 1370 erstmals erwähnt. Hier standen bis 1945 u.a. das berühmte Kaufhaus Renner mit der ersten Dresdner Rolltreppe, das sogenannte Alte Rathaus und andere Barockbauten, aber auch weniger ansehnliche Bankgebäude im Gründerzeitstil.

Nach seiner völligen Zerstörung 1945 wurde der Platz vergrößert und an seiner West- und Ostseite 1953-56 im Stile des sog. "Stalinbarock" von Herbert Schneider und Johannes Rascher neu erbaut.

Die Nordseite wurde 1962-69 mit dem Kulturpalast geschlossen, die Südseite Ende der 1990er Jahre teilweise bebaut.

Dem Abschluss der Südseite ist in den nächsten Jahren entgegen zu sehen: ein siebenstöckiges 4-Sterne-Hotel soll ab April 2008 an die Stelle des alten Kaufhauses Renner gebaut werden. Investor ist das Berliner Unternehmen Prajs & Drimmer.

Gleichfalls im "Stalinbarock": die Altmarkt Ostseite

Auf dem Altmarkt finden der berühmte Dresdner Striezelmarkt (Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt), ein Frühjahrs- und ein Herbstmarkt, aber seit 2013 keine Wochenmärkte mehr statt. Umsäumt wird der Platz, soweit bebaut, von ansprechenden Geschäften und zunehmend von gastronomischen Einrichtungen auch im Außenbereich.

Wegen des Baus einer Tiefgarage fanden 2007/08 keine Märkte auf dem Altmarkt statt. Die teilweise umstrittene Platzgestaltung nach Plänen der gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner erfolgte bis Herbst 2008.

Altmarkt-Galerie,  im Innenhof der westlichen Bebauung des Altmarktes entstand in den letzten Jahren ein riesiges Einkaufszentrum. Dabei wurden auch die beim ersten Wiederaufbau in den 1960er Jahren aufgelassenen Gassen (Tuchmacher- Scheffel- und Zahnsgasse) sowie die auch in dieser Epoche existierende Webergasse einbezogen. Bauherr war die ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG., welche die Galerie nach Plänen des Büros Manfred Schomers Rainer Schürmann Architekten errichten ließ.

Betrachtet man das Areal historisch, nimmt die Galerie praktisch den gesamten Innenraum der südwestlichen mittelalterliche Altstadt ein, während die Kanten dieses Viertel von Gebäuden der 1950er und 60er Jahre gebildet werden.

Die Grundsteinlegung erfolgte , die Eröffnung , der Komplex umfasst ca. 26.000 m² auf 4 Ebenen, darunter ca. 2.000 m² für Gastronomie, Dienstleistungen und Einzelhandel (über 100 Fachgeschäfte).

Erweiterung
2009/11 wurde die Altmarkt-Galerie bis zur Wilsdruffer Straße erweitert. Ein neuer Haupteingang entstand an der Ecke Postplatz, ein weiterer im Kopfbau des früheren Warenhauses am Altmarkt. Dazu wurden das ehemalige Warenhaus Knoop sowie das sogenannte Lindehaus abgerissen. Die Eröffnung des Erweiterungsbaus erfolgte am 31.03.2011.

Altstadt
1. Ortsamt Altstadt
2. Gemarkungen Altstadt I und Altstadt II
3. Stadtteil Innere Altstadt
   (Altstadtkern, Gebiet des mittelalterlichen Dresden)
Altstadt I,  siehe Sondertafel Begriffsbestimmung Altstadt
Altstadt II,  siehe Sondertafel Begriffsbestimmung Altstadt
Altstädter Rathaus,  siehe Altes Rathaus
Altstädter Wache,  1830-32 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel im Stil des Berliner Klassizismus errichtet, 1945 zerstört und 1955-56 wiederaufgebaut. Heute wird das Gebäude von den Vorverkaufskassen der Dresdner Theater und einem Café genutzt.
AMD Saxony,  siehe Globalfoundries, Fab 1.
Amerikanische Kirche,  1883/84 von F.W.O. Dögel in der Südvorstadt im neugotischen Stil errichtete dreischiffige Hallenkirche mit straßenseitig vorgesetztem Turm. Die Kirche brannte 1945 aus, Turm und Außenmauern waren aber fast unbeschädigt. Nach Ablehnung von Wiederaufbauplänen wurde die Ruine 1959 gesprengt.
AMTC,  Advanced Mask Technology Center GmbH & Co. KG,  wurde im Juni 2002 als Joint Venture zu gleichen Teilen durch die Unternehmen Advanced Micro Devises Inc., DuPont Photomasks Inc. und Infineon Technologies AG gegründet.

Mit dem AMTC ist ein weltweit führendes Zentrum für die Entwicklung und Pilotproduktion von künftigen Masken für die Photolithographie entstanden. Bis Ende des 2004 werden hier 140 Mitarbeiter, vor allem hochspezialisierte Ingenieure, arbeiten. Kundennähe und die mögliche Nutzung von Know How aus der Wafer Produktion waren standortentscheidend für Dresden.

Das Werk wurde 2002/2003 nach Entwürfen der HWP Planungsgesellschaft aus Stuttgart im Airportpark, in unmittelbarer Nähe zu den Fertigungsstätten von AMD (seit 2008 Globalfoundries) und Infineon, im Dresdner Norden errichtet.

Heute ist AMTC ein Joint Venture von Globalfoundries und Toppan Photomasks.

Amtsgericht,  zum früheren Amtsgericht an der Sachsenallee siehe Landgericht, das heutige Amtsgericht sitzt in der Berliner Straße.
An der Herzogin Garten,  an der Ostra-Allee gelegener und heute verwahrloster Komplex aus den Resten der alten Orangerie. Nach der Wende gab es Bemühungen, futuristische Kulturbauten von Stella in Kugelform zu errichten, was aber am Protest vieler Dresdner Einwohner und einiger Politiker scheiterte, aus heutiger Sicht wegen des immer noch ungenutzen Geländes eine eher bedauerliche Entscheidung.

Derzeit errichtet hier der Investor Saal GmbH sein Palais am Herzogin Garten. Die Orangerie wird einbezogen und soll öffentlich genutzt werden, die Parkanlage frei zugängig bleiben.

Ergänzung: statt öffentlicher bzw. kulturelle Nutzung sollen jetzt Wohnungen in der Orangerie entstehen ().

Andreaskirche,  1901/02 von Oskar Kaiser errichteter neobarocker einschiffiger Zentralbau ohne Turm. Dieser Bau war nur als Interimslösung gedacht, der 1. Weltkrieg und die folgenden Krisen verhinderten den geplanten größeren Neubau. 1945 brannte die Andreaskirche aus und wurde später bei der Enttrümmerung der Johannstadt mit abgetragen.

Die Andreaskirchgemeinde entstand 1904 wegen der gestiegenen Mitgliederzahlen durch Ausgliederung aus der Tritiatiskirchgemeinde. Nach der Zerstörung der Kirche fusionierte sie mit der Erlöserkirchgemeinde (siehe Erlöserkirche) zur Erlöser-Andreas-Kirchgemeinde, welche sich wiederum 2000 mit der Tritiatis-kirchegemeinde zur Johanneskirchgemeinde Dresden-Johannstadt-Striesen zusammenschloss.

Anglikanische Kirche "All Saint Church" ,  1868/69 in der Seevorstadt nah beim späteren Hauptbahnhof errichtete neugotische Kirche für die 1841 in Dresden gegründete anglikanische Gemeinde. Architekt des dreischiffigen Baus mit Querschiff und freistehendem Südturm war August Pieper, Vorbild war die Kirche St.Aubyn in London. Die Kirche wurde 1945 zerstört und 1952 abgerissen.
Annengymnasium,  siehe Dresden International School ()
Annenkirche,  die 1578 von Kurfürst August seiner Gemahlin Anna gewidmete Kirche war der erste evangelische Neubau in Dresden. Sie wurde im Siebenjährigen Krieg zerstört und 1764-69 von Johann George Schmidt neu errichtet. Erst 1823 wurde der klassizistische Turm von Gottlob Friedrich Thormeyer angefügt, 1907-09 der Innenraum durch Richard Schleinitz unter Jugenstileinfluss umgestaltet. 1945 schwer beschädigt, blieb die frühere Vorstadtkirche der Wilsdruffer Vorstadt jahrelang ohne Turmhaube inmitten eines im "AWG-Scheunen-Stil" errichteten und inzwischen geschmackvoll sanierten Nachkriegsviertels. 1997 war die Rekonstruktion mit der Vollendung des Turmes abgeschlossen.
Antonstadt,  siehe Sondertafel Äußere Neustadt
AOK-Verwaltungsgebäude,  siehe Ortskrankenkasse
Aphrodite 1910 von Georg Wrba im Jugendstil geschaffene Plastik des Marie-Gey-Brunnens am Friedrich-List-Platz.
Vorbild war die 1908 bei einem Reitunfall ums Leben gekommene Malerin Marie Gey-Heinze.
Apostelkirche,  1927/29 nach einem Entwurf von Oswin Hempel für die bereits 1908 von der Kaditzer Kirche abgetrennte Apostelgemeinde in Trachau errichtet.
Arbeitsamt1. ehem. Arbeitsamt Maternistraße 17, offizielle Benennung damals Öffentlicher Arbeitsnachweis, 1925/26 im Bauhausstil errichtet, Bauherr war das städtische Hochbauamt, leitender Architekt Paul Andrae.

In der DDR-Zeit beherbergte das Gebäude die SED-Parteischule für den Bezirk Dresden, nach der Wende fungierte es als "Haus der Kultur und Bildung", in dem u.a. das "theater 50" und das "Dresdner brett'l" beheimatet waren. 2001/02 wurde es vollständig entkernt, denkmalgerecht saniert und 2002 mit dem Theater Wechselbad als Kultur- und Kongresszentrum wieder eröffnet. Vermarktet das Gebäude von der ORPHÈE Event GmbH, welche auch das Theater betreibt.

2. jetzige Arbeitsagentur auf der Budapester Straße, ein schlichter Neubau der Nachwendezeit.

Art'otel,  1995 eröffnetes Hotel an der Ostra-Allee, seit 1999 Management unter Park Plaza, 2003 Wiedereröffnung nach großen Schäden durch das Hochwasser 2002.

Bekannt ist das Hotel u.a. wegen der markanten Figur von A.R.Penk auf der Dachspitze der Ecke Ostra-Allee/Maxstraße.

Artesischer Brunnen Brunnen am Albertplatz mit i.d.R. trinkbarem Wasser, die heutige Zapfstelle befindet sich am Neubau hinter dem eigentlichen, von Hans Erlwein geschaffenen Brunnen mit seinen acht ionischen Säulen auf der Nordostecke des Platzes. [oft falsch: Arthesischer Brunnen]
Arteum,  Veranstaltungsort im Waldschlösschen-Areal in den Kellern der früheren Brauerei. Zeitweise war in den Gewölben der Jazzklub "Tonne" untergebracht.
Asisi Factory,  siehe Panometer Dresden
Atelierhaus Gostritzer Straße 10,  kunsthistorisch und architektonisch einmaliger Ort in Strehlen, 1927/28 durch den Bildhauer Edmund Moeller errichtet. Er lebte und arbeitete hier bis zu seinem Tod 1958. In den folgenden Jahrzehnten wurden Haus und Grundstück Schaffensort für eine große Anzahl Künstler, Architekten und Designer. Mit der 1958 gegründeten Produktionsgenossenschaft der bildenden Künste -Kunst am Bau- entstand ein Zentrum für baugebundene Kunst, welches bis 1990 DDR-weit Maßstab setzend wurde. 2000 eröffnete hier die Kunst + Bau eG mit neun modernen Ateliers.

Originalplastiken Moellers und Zeugen der künstlerischen Tätigkeit zu DDR-Zeiten schmücken die parkähnliche Anlage.

Au petit Bazar,  siehe Kaufhaus Au Petit Bazar
Auferstehungskirche,  Ev. Kirche in Dresden-Plauen, als Dorfkirche erstmals um 1150 errichtet. Nach deren Zerstörung in den Hussitenkriegen 1429 Neubau, um 1700 und 1878 Umbauten. 1903 Umgestaltung des Innenraumes durch William Lossow und Ernst Viehweger im Stil der deutschen Renaissance. Die Kirche mit ihrer interessanten Holzgewölbedecke ist besonders zur Weihnachtszeit einen Besuch wert.

Das im Kirchhof stehende Gemeindehaus wurde 1912 von
Georg Wrba im Reformbaustil errichtet.

August der Starke,  siehe Friedrich August I. der Starke
Augustusbrücke,  ältester Brückenstandort Dresdens, seit dem 13. Jahrhundert als eine der ältesten Steinbrücken Europas belegt, zunächst nur steinerne Pfeiler, später durch Brückenbögen ersetzt. 1727-31 Erweiterung unter Matthäus Daniel Pöppelmann und Johann Gottfried Fehre, Anfang des 20. Jahrhunderts wurde wegen des gestiegenen Verkehrs ein völliger Neubau erforderlich. Während der Bauzeit 1907/10 fuhr die Straßenbahn über eine stromabwärts gelegene hölzerne Behelfsbrücke.

Das von Wilhelm Kreis und Hermann Klette errichtete Bauwerk wahrte die bisherige Optik. 1945 wurde die Brücke durch die SS gesprengt und 1949 im Zustand von 1910 rekonstruiert. Von 1949 bis 1990 trug die Brücke den Namen Georgij-Dimitroff-Brücke.

Heute gibt es Bestrebungen, sie zumindest zeitweise, z.B. bei Volksfesten, nach dem Vorbild der Prager Karlsbrücke den Fußgängern vorzubehalten.

Augustusstraße,  schmale Straße zwischen "Langem Gang" und Ständehaus, wurde Mitte des 16. Jh. angelegt und trug zunächst die Namen Elbgasse, Neue Elbgasse, Brückenstraße und Am Stall. Ab der Zeit August des Starken wurde sie zwar offiziell Augustuststraße genannt, aber erst zu Beginn des 19. Jh. verschwand der Name Elbgasse aus dem Gebrauch. Heute ist die durch den Fürstenzug bekannte Straße durch Touristenströme und fliegende Händler mit diversen touristischen Angeboten geprägt.
Ausländer in Dresden, Ausländeranteil ,  siehe Migration
Aussichtstürme,  momentan sind folgende Türme geöffnet:
Ausstellungen,  siehe Sonderseite Ausstellungen
Autobahn,  Dresden wird künftig von 2 Autobahnen tangiert: im Nordwesten von der 1934/37 erbauten A4 und im Südwesten von der seit 1998 im Bau befindlichen A17 nach Prag.

Die A4 verbindet Dresden in westlicher Richtung mit Chemnitz bzw. weiter mit Süd- und Westdeutschland sowie ab Dreieck Wilsdruff über die abzweigende A14 mit Leipzig und Nordwestdeutschland, in östlicher Richtung mit Görlitz und Polen sowie ab Dreieck Dresden-Nord über die dort beginnende A13 mit Berlin und Norddeutschland.
Am westliche Stadtrand zweigt am Dreieck Dresden-West die A17 Richtung Pirna bzw. Prag ab.

Die 1936 errichtete Autobahnbrücke der A4 über die Elbe war seinerzeit eine moderne schmucklose, auf Granitpfeilern lagernde Fachwerkbinderkonstruktion aus Stahl. Bei der notwendig gewordenen Rekonstruktion wurde sie 1999 durch eine breitere, auf gleichen Pfeilern ruhende Spannbetonbrücke ersetzt.

Die am Südrand von Dresden 2004/2005 freigegebene Autobahn A17 wird die sächsische Landeshauptstadt - nach Fertigstellung auf tschechischem Gebiet - mit Prag verbinden. Die Trassenführung war lange umstritten, letztlich gelangte die stadtnahe Variante zur Ausführung.

Im Dresdner Stadtgebiet gehören einige markante Tunnel- und Brückenbauwerke zur Autobahn, so u.a. die Brücke über den Zschonergrund (230 m), der in offener Bauweise errichtete Tunnel unterm Altfrankener Park (345 m), die aus zwei Tunnelröhren (Tunnel Dölzschen 1070 m, Tunnel Coschütz 2332 m) heraustretende Brücke über den Plauenschen Grund (220 m), die Überquerung des Nöthnitzgrundes (225 m) sowie die im Stadtgebiet längste Brücke über den Lockwitzgrund (723 m).

Freigabetermine A17
In der letzten Oktoberwoche 2004 wurde der 3 km lange Abschnitt zwischen Dresden-Südvorstadt und Dresden-Prohlis freigegeben, am 22.12.2004 der 9 km lange Abschnitt zwischen Dresden-Gorbitz und Dresden-Südvorstadt, der Abschnitt zwischen Dresden-Prohlis und Pirna folgte am 22.07.2005. An diesem Teilstück befindet sich, bereits außerhalb der Stadtgrenze) die Brücke (350 m) über das Müglitztal.

Die Verkehrsfreigabe des 19,3 km langen Abschnittes bis zur Grenze erfolgte nach mehreren Verschiebungen am 21.12.2006. Auf diesem letzten deutschen Teilstück wurden 10 Brücken, darunter die übers Seidewitz- (605 m) und Nasenbachtal (208 m) errichtet, außerdem die Anschlussstellen Bahretal und Bad Gottleuba.

Das tschechische Teilstück zwischen Grenze und Usti nad Labem (Außig) wurde ebenfalls am 21.12.2006 eröffnet. Die Freigabe des restlichen tschechischen Abschnittes ist nach neuesten Meldungen bis 2010 vorgesehen.

Äußere Neustadt,  siehe Sondertafel Äußere Neustadt
Äußerer Plauenscher Friedhof,  Friedhof der Auferstehungsgemeinde Dresden-Plauen, im oberen Teil Plauens an der Bernhardstraße nahe der Grenze zu Coschütz gelegen