Café Prag,  1953 gegründetes, stadtbekanntes und beliebtes Tanz- und Varieté-Café an der Seestraße, damals zum Altmarkt gehörig. Von 1991 bis 2007 befand sich im Café Prag eines der ersten italienischen Restaurants Dresdens.

Das Café Prag ist seit 01.09.2007 geschlossen!

Canalettoblick,  die wohl bekannteste Stadtansicht von Dresden wurde durch ein Gemälde von Bernardo Belotto, genannt Canaletto, berühmt. Das Motiv vom Ufer der Inneren Neustadt etwa vorm heutigen Hotel Bellevue wurde seitdem immer wieder gemalt und fotografiert.
Mit der Fertigstellung der Frauenkirche ist die weltberühmte Silhouette der Altstadt () wieder komplett.
Carl-Maria-von-Weber-Denkmal das 1860 von Ernst Rietschel geschaffene Bronzedenkmal gehört zu seinen wertvollsten Leistungen, es befindet sich vor der Gemäldegalerie Richtung Zwingerwall.
Carl-Maria-von-Weber-Museum,  im einstigen Winzerhaus in Hosterwitz wohnte nach 1818 Carl Maria von Weber mit seiner Frau Caroline. Hier entstanden u.a. wesentliche Teile des "Freischütz". Im Sommer finden in dem im Biedermeierstil angelegten Garten Kammerkonzerte statt.
Carolabrücke,  verkehrspolitisch heute die wichtigste Dresdner Straßen- (B170) und Straßenbahnbrücke (3 Linien). Sie ist nach der Gemahlin von König Albert benannt.

Die erste Carolabrücke, ein 500 m langes Stein- und Eisenträgerbauwerk, wurde 1892-95 von Hermann Klette und Karl Manck errichtet. Sie besaß nur 2 Strompfeiler. Von der 1945 zerstörten Brücke blieben nur die 2 Reiterplastiken von Friedrich Offermann am Altstädter Brückenkopf erhalten, welche die "bewegte Elbe" und die "ruhige Elbe" darstellen.

1967-71 wurde von Eckardt Thürmer, Rolf Berger und Michael Franke die heutige Brücke mit einer Gesamtlänge von 375 m errichtet. Sie hat im Strombereich eine Spannweite von 120 m. Von ihrer Fertigstellung bis 1990 trug sie den Namen Dr.-Rudolf-Friedrichs-Brücke.

Carolaschlösschen, Carolasee,  beliebtes Ausflugslokal am gleichnamigen Gondelteich im Großen Garten. Ursprünglich 1895 zweigeschossig errichtet, wurde nach Kriegszerstörungen nur das Erdgeschoss wiederaufgebaut. Jahrelang (auch noch nach der Wende) ein Haus mit morbiden DDR-Charme, wurde es 1999 umfassend saniert.

Seit Dezember 2004 hat im wieder aufgestockten ersten Obergeschoss das neue mediterrane Restaurant "Galerie" eröffnet.

Carrée an der Frauenkirche,  Eigenbezeichnung eines 2004/06 von der VVK Vermögens- und Verwaltungskanzlei zu Dresden GmbH überwiegend nach historischem Vorbild im Quartier 2 östlich der Frauenkirche errichteten Komplexes. Zu ihm gehören die Häuser Zum Schwan und Zur Glocke sowie die Gebäude Rampische Straße 1 bis 7, die allesamt nach barockem Vorbild errichtet wurden. Lediglich die beiden in der Salzgasse anschließenden Häuser sind gelungene zeitgemäße Ergänzungen. Hinter den Wohnungen in den Mansarddächern verbergen sich moderne Dachterrassen mit hervorragendem Blick auf die Frauenkirche.
Central-Theater 1900 von Lossow und Viehweger in überschwenglichen neobarocken Formen errichtetes Operetten- und Revue-Theater an der Waisenhausstraße, 1945 zerstört.
Centrum-Warenhaus,  das ehemalige Centrum-Warenhaus auf der Prager Straße wurde 1973-78 nach Plänen der ungarischen Architekten Ferenc Simon und Ivan Fokvar errichtet. Es galt zur Entstehungszeit aufgrund seiner Ausstattung (Rolltreppen, Klimaanlagen) als attraktivster Warenhausbau der DDR. Markant ist seine wabenförmige Aluminiumvorhangfassade, nur die ringsherum 3 m zurückgesetze Schaufensterzone bringt in das ansonsten fensterlose Gebäude etwas Transparenz.

Nach der Wende wurde das Haus von Karstadt übernommen, nach dessen Fusion mit Hertie lief es für einige Jahre unter dem Namen Hertie. Karstadt-Politik und die Flut 2002 setzen dem Haus arg zu, in den letzten Jahren ist es zum unansehnlichen Schnäppchen-Markt heruntergewirtschaftet worden. Am 30.06.2006 wurde das Haus geschlossen.

Im Januar 2007 begann der Abriss des alten Warenhaus.

Pläne für Abriss (inzwischen erfolgt) und Neubebauung
Nach den Ende August 2005 bekanntgewordenen Plänen von Stadt und Investoren soll das Warenhaus und der benachbarte ehemalige Restaurant-Komplex "International" einem neuen Einkaufs- und Vergnügungszentrum mit 52.000 m² Verkaufsfläche weichen (nach neuesten Meldungen 40.000 m², zum Vergleich: Altmarkt-Galerie 26.000 m²). Das Vorhaben soll durch den holländischen Projektentwickler Multi Development Germany GmbH in Zusammenarbeit mit der "Karstadt Immobilien AG & Co. KG" realisiert werden.

Der 1. Preis eines Wettbewerbes für das neue Forum im Juni 2006 ging an den Dresdner Architekten Peter Kulka. Er setzt auf einen Mix verschiedener Materialien und will die markanten Waben des alten Centrum-Warenhauses wieder verwenden.

Gegner des für Ende 2006 angedachten Totalabrisses haben sich in der Arbeitsgemeinschaft Centrum Warenhaus () zusammengeschlossen.

Centrum-Galerie,  neues Einkaufs- und Vergnügungszentrum auf der Prager Straße. Name und Wabenverkleidung erinnern an das frühere Centrum-Warenhaus, welches hier bis zum Abriss 2006 stand. Allerdings werden nicht - wie ursprünglich vorgesehen - die originalen Waben, sondern nur nachgestaltete den Komplex schmücken. Vorgesehen sind auf insgesamt ca. 52.000 m² 120 Geschäfte, darunter das Sporthaus von Karstadt und ein "Weltstadtkaufhaus" von P&C. Neben den Geschäften gibt es Gastronomie, ein Fitnessstudio und eine Kindertagesstätte.

Am 07.08.2008 war Richtfest an der Centrum-Galerie, am 17.09.2009 wurde die neuen Centrum-Galerie eröffnet.

Cholerabrunnen (neu-)gotischer Brunnen an der Sophienstraße, vorm Seitenflügel des Taschenbergpalais. Er wurde 1843 vom Bildhauer Seelig nach einem Entwurf von Gottfried Semper zur Erinnerung an die 1840-41 in ganz Sachsen wütende, aber glücklicherweise Dresden verschonende Krankheit geschaffen.
Christophoruskirche (Wilschdorf),  die älteste Kirche im heutigen Stadtgebiet ist ein schlichter Putzbau mit Satteldach und achtseitigem Dachreiter und beherbergt Dresdens älteste gotische Fresken sowie Dresdens ältestes Geläut (3 Glocken, 1250, 1400 und im 15.Jh. gegossen). Die Wegscheider-Orgel von 1995 entstand nach barockem Vorbild.

Die Wilschdorfer Kirchgemeinde wird sich 2006 mit der von Rähnitz zur Christophoruskirchgemeinde Wilschdorf/Rähnitz vereinigen.

Christuskirche,  1905-07 durch Schilling und Gräbner erbaute monumentale Jugendstilkirche in Strehlen. Die auf einem Hügel (dem früheren Frankenberg) stehende Kirche gilt als erster moderner Kirchbau Deutschlands nach Überwindung des Historismus und ist mit ihren beiden 66 m hohen Türmen zum Wahrzeichen der Gegend geworden. Sie besitzt eine 1905 von der Dresdner Orgelbaufirma Gebrüder Jehmlich erbaut Orgel. Die Christuskirche wurde 1945 stark beschädigt und 1951 erneut geweiht.

Gegenüber der Kirche steht das 1937 erbaute und mit einem Dachreiter versehene Gemeindehaus, welches einen vielgenutzten Vortragssaal besitzt.

Im Wendejahr 1989 spielte die Christuskirche neben der Kreuzkirche u.a. eine herausragende Rolle bei der Information der Bürgerschaft über das aktuelle Geschehen.

Im Kircheninneren findet man mehrere künstlerisch wertvolle Details.

Christuskirche Klotzsche-Königswald 1905-1907 für den neuen Ortsteil Königswald der damals noch selbstständigen Gemeinde Klotzsche von Woldemar Kandler erbaut, die Orgel stammt von Gebr. Jehmlich, Dresden.

1977 erfolgte eine Außenerneuerung, 2002 die Erneuerung der Ausmalung sowie die Generalüberholung der Orgel.

Coschütz siehe Sondertafel Coschütz
Coselpalais,  1744-46 von Johann Christoph Knöffel für sich selbst auf dem Gelände des alten Pulverturmes gleich östlich der Frauenkirche errrichtetes Gebäude. Im Siebenjährigem Krieg wurde es 1760 bei der Belagerung durch die Preußen von Kanonenkugeln getroffen und stark beschädigt.

1762-64 baute es Julius Heinrich Schwarze für den Sohn August des Starken, Graf Friedrich August Cosel zum barocken Stadtpalais mit Ehrenhof aus. 1945 wurde das Hauptgebäude völlig zerstört, die Seitenflügel des Ehrenhofes wurden 1972 wiederhergestellt, das Palais selbst bis 2000. Das Innere wurde teilweise modern bzw. mit modernen Mitteln aufgebaut. Heute beherbergt das Palais u.a. ein schönes Café und eine Kellergaststätte.

3 Historische Aufnahmen vom Coselpalais