Lampertswalde,
Landesdirektion,  Bezeichnung für die Behörde, die einem Direktionsbezirk vorsteht. Die sächsischen Landesdirektionen lösten 2008 die Regierungspräsidien ab, die den bisherigen drei Regierungsbezirken vorstanden.

Zum 01.03.2012 wurden die drei Landesdirektionen Leipzig, Chemnitz und Dresden zur Landesdirektion Sachsen mit Hauptsitz in Chemnitz zusammengefasst.

Landesgrenzen,  an den Landesgrenzen Sachsens haben folgende Bundesländer und Staaten Anteil:

Zur zeitlichen bzw. historischen Herausbildung der Landesgrenze zum jeweiligen Nachbarland siehe den entsprechenden Artikel desselben.

Landeskirche Sachsens, Körperschaft öffentlichen Rechts mit Sitz in Dresden und eine von insgesamt 22 Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Das Gebiet der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens umfasst das ehemalige Königreich bzw. den ersten Freistaat Sachsen in den Grenzen bis 1945.

Neben der Landeskirche Sachsens haben noch zwei weitere Gliedkirchen der EKD Gebiete im heutigen Freistaat:

- Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
- Ev. Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Erstere ist der 2009 erfolgte Zusammenschluss der bisherigen Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen, der Gebietsanteil im Freistaat entspricht (von kleinen früher thüringischen Enklaven abgesehen) dem bis 1945 zur preußischen Provinz Sachsen gehörigen Territorium.
Die zweite ist die Fusion der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg und der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz, der seit 2004 besteht. Der Gebietsanteil entspricht dem deutschen Restgebiet der preußischen Provinz Niederschlesien in der Oberlausitz.

siehe auch Religionen in Sachsen

Landeskrone,  Hausberg der Stadt Görlitz mit herrlicher Aussicht und Ausflugsgaststätte. Nach dem Berg ist die in Görlitz ansässige Landskron-Brauerei benannt.
Landkreise,  Sachsen gliedert sich seit der Kreisgebietsreform 2008 (neben 3 kreisfreien Städten) in 10 Landkreise:

Landtag,  siehe Sächsischer Landtag (Parlament),
zum Landtagsgebäude siehe Landtag (1.) im Dresden-Lexikon.
Langenbernsdorf,
Langenweißbach,
Lauban,  polnisch Luban, Stadt an der Queis in der polnischen Wojewodschaft Niederschlesien, liegt im seit 1945 zu Polen gehörigen Gebietsstreifen der historischen Oberlausitz zwischen den Flüssen Neiße und Queis. 21.897 Ew. (30.07.2007)

Geschichte. Lauban wurde um 1220 gegründet und erstmals 1268 urkundlich erwähnt, zu dieser Zeit war das Gebiet bereits Bestandteil der Mark Lausitz bzw. des Landes Bautzen.
Die Stadt war Mitglied im 1346 gegründeten Oberlausitzer Sechsstädtebund, der formal bis 1815 bestand.

1635-1815 gehörte Lauban mit der gesamten Oberlausitz zum Kurfürstentum bzw. Königreich Sachsen, 1815-1945 zur preußischen Provinz Schlesien bzw. Niederschlesien und ist seit 1945 polnisch.

Lausitz,  historische, kulturelle und natürliche Landschaft in Sachsen, Brandenburg und der polnischen Wojewodschaft Niederschlesien. Während die Niederlausitz den Süden des heutigen Bundeslandes Brandenburg einnimmt, umfasst die Oberlausitz den östlichen Teil des Freistaates Sachsen.
Ein schmaler Streifen beider historischen Lausitzen östlich von Oder und Neiße gehört seit 1945 zu Polen.

Niederlausitz und der nördliche (1815-1945 preußische) Teil der Oberlausitz sind Flachland, durch Braunkohleabbau sowie durch natürliche und künstliche Seen geprägt. Der südliche (1815 bei Sachsen verbliebene) Teil der Oberlausitz umfasst hügeliges Mittelgebirgsvorland sowie das Zittauer Gebirge bis zur Grenze zur Tschechischen Republik.

In der Lausitz ist die westslawische Minderheit der Sorben beheimatet.

Geschichte. Beide Lausitzen teilten jahrhundertelang eine gemeinsame Geschichte und gehörten vor 1635 als Markgrafschaften meist zusammen zum Luxemburger bzw. böhmischen und seit 1526 zum habsburgischen Machtbereich. 1635 gingen beide Gebiete an das Kurfürstentum Sachsen über. 1815 verlor Sachsen - es war Verbündeter von Napoléon - die Niederlausitz und den nördlichen Teil der Oberlausitz an Preußen, welches die Niederlausitz seiner Provinz Brandenburg, seinen Teil der Oberlausitz der Provinz Schlesien bzw. Niederschlesien zuschlug. 1945 kam der größere Teil der preußischen Oberlausitz wieder zu Sachsen.

Ein kleiner Anteil fiel zusammen mit der übrigen Provinz Niederschlesien zu Polen, ebenso ein kleiner sächsischer Zipfel bei Zittau mit Reichenau i. Sa. (heute Bogatynia).

Lausitzer Bergland,  siehe Oberlausitzer Bergland
Lausitzer Findlingspark Nochten,  ein in Europa einmaliges Zeugnis gelungener Rekultivierung der Hinterlassenschaften des Braunkohlentagebaus. Zu entdecken sind auf 20 ha Fläche über 6000 Findlinge, eingebettet in eine kunstvoll angelegte Gartenwelt. Die Anlage befindet sich Ortsteil Nochten der Gemeinde Boxberg/O.L..
Lausitzer Heide- und Teichlandschaft
siehe Oberlausitzer Heide-und Teichlandschaft
Lausitzer Neiße,  siehe Neiße
Lausitzer Seenland,  Das Lausitzer Seenland ist ein künstlich angelegtes Seengebiet in der Lausitz, teils in Brandenburg (Niederlausitz), teils in Sachsen (Oberlausitz) gelegen. Zu den bereits fertigen Seen in Sachsen zählen Knappensee (seit 1953), Silbersee (1972) und Bärwalder See (2009) sowie der auf der Landesgrenze liegende Senftenberger See (1973).

Durch die Flutung weiterer stillgelegter Braunkohlentagebaue des Lausitzer Braunkohlereviers soll bis zum Jahre 2018 Europas größte künstliche Wasserlandschaft und Deutschlands viertgrößtes Seengebiet entstehen.

Laußig,
Laußnitz,
Lauta,
Lauter/Sa., ehemalige Stadt im Erzgebirgskreis.

Lauter/Sa. hat sich am 01.01.2013 mit der Gemeinde Bernsbach zur neuen Stadt Lauter-Bernsbach zusammengeschlossen.

Lauter-Bernsbach, Die am 01.01.2013 neugebildete Stadt im Erzgebirgskreis besteht aus der bisherigen Stadt Lauter/Sa. und der Gemeinde Bernsbach.
Lawalde,
Leipzig,

Leipzig ist die bevölkerungsreichste Stadt in Sachsen und in den östlichen Bundesländern insgesamt. Die Stadt ist eines der sechs Oberzentren Sachsens und Sitz der Landesdirektion Leipzig. Zusammen mit dem benachbarten Halle (Saale) bildet Leipzig einen gemeinsamen Ballungsraum mit ca. 1 Mio Einwohner. Es ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt (Flughafen Leipzig/Halle, Autobahnkreuz, Eisenbahnknoten) und eines der wichtigsten Wirtschaftszentren der östlichen Bundesländer.

Leipzig besitzt eine Universität und mehrere Hochschulen, weiterhin ist die Deutsche Bücherei hier beheimatet. Leipzig ist Sitz des MDR, des Gewandhausorchesters und des Thomanerchors.

Geschichte. Leipzig wurde 1015 erstmals erwähnt, als Thietmar von Merseburg von einer urbs Libzi (Stadt der Linden) berichtete. Als Gründungsjahr der Stadt gilt das Jahr 1165, in dem Markgraf Otto der Reiche von Meißen dem Ort an der Kreuzung der Via Regia mit der Via Imperii das Stadtrecht und das Marktrecht erteilte. Zu dieser Zeit entstanden die beiden großen Kirchbauwerke – die Thomaskirche und die St. Nikolaikirche. 1409 wurde die Universität Leipzig gegründet. Die "Alma Mater Lipsiensis" ist eine der ältesten Universitäten in Deutschland. Aus der Handelsstadt entwickelte sich die Messestadt, die Leipziger Messe war eine bedeutendsten in Europa und lange Zeit die führende in Deutschland.

Wichtige geschichtliche Ereignisse waren die Völkerschlacht 1813 bei Leipzig während der Befreiungskriege, die schweren Zerstörungen 1945 und die friedliche Revolution 1989. Leipzig war Ausgangs- und Schwerpunkt für die Demonstrationen, die letztlich zum Ende der DDR führten.

Leipzig, Bezirk,  einer der drei sächsischen Bezirke nach der Auflösung der Länder in der DDR im Jahr 1952, umfasste im wesentlichen die frühere Kreishauptmannschaft Leipzig, einen Gebietsstreifen des Landes Sachsen-Anhalt um Eilenburg und Torgau sowie den Thüringer Zipfel um Altenburg. 1990 ging aus dem Bezirk Leipzig ohne das an Thüringen zurückgegebene Altenburger Gebiet der Regierungsbezirk, 2008 der Direktionsbezirk Leipzig hervor.

2012 wurden die drei sächsischen Direktionsbezirke aufgelöst, die entsprechenden Landesdirektionen zur Landesdirektion Sachsen zusammengefasst.

Der Direktionsbezirk Leipzig gliederte sich in die Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie die kreisfreie Stadt Leipzig.

Leipzig, Landkreis

entstand 2008 durch Zusammenschluss der bisherigen Landkreise Muldentalkreis und Leipziger Land. Verwaltungssitz ist die Stadt Borna.

Von 1952-94 gab es bereits einmal einen viel kleineren Kreis Leipzig-Land.

Leipziger Kreis,  historischer Kreis von ca. 1550 bis 1816 im Kurfürstentum bzw. Königreich Sachsen.

Er wurde bei der um 1550 erfolgten Kreiseinteilung überwiegend aus den historischen Gebieten Mark Landsberg bzw. Osterland gebildet. Das Gebiet um Delitzsch und Eilenburg wurde infolge des Wiener Kongresses 1815 preußisch, der Rest ging 1816 in der Leipziger Kreishauptmannschaft, der späteren Kreishauptmannschaft Leipzig auf.
Die 1815 verlorenen Gebiete gehören seit 1990 wieder zu Sachsen.

Leipziger Land,  früherer Landkreises mit Verwaltungssitz in Leipzig, entstand 1994 durch Zusammenlegung der Kreise Borna und Leipzig-Land. Das Kfz.-Kz. war L.

2008 ging der Kreis im neuen Landkreis Leipzig auf.

Leipziger Messe,  aus der Handelsstadt Leipzig entwickelten sich Messestadt Leipzig und Leipziger Messe. Diese war bis 1990 eine bedeutendsten Mustermessen in Europa und lange Zeit die führende in Deutschland.

Eine letzte Blütezeit hatte sie während der deutschen und europäischen Teilung als Handelsplatz des Osten mit dem Westen. Jedes Jahr wurden die beiden Saisonveranstaltungen Frühjahrsmesse und Herbstmesse veranstaltet. Nach der Wende 1989 - Leipzig war ein Ausgangs- und Schwerpunkt der Demonstrationen - folgte das Aus der universalen Mustermesse. Leipzig ist aber weiterhin Ausrichter verschiedener Fachmessen.

1996 erfolgte die Verlegung der Leipziger Messe vom alten Messegelände zur modernen Neuen Messe am nördlichen Stadtrand, die nach Plänen des Architekturbüros GMP errichtet wurde.

Herausragende Fachmessen sind bzw. waren die Automesse Auto Mobil International, die Buchmesse und die Computerspielemesse Games Convention (letztere leider nur bis 2008).

Leipziger Teilung, für das Gebiet der heutigen Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt folgenschwere Landesteilung im 15. Jh. (siehe auch Wettiner).

1485 fassten die Brüder Ernst und Albrecht der Beherzte., Herzöge von Sachsen und Erben der wettinischen Länder, den Beschluss, ihre Ländereien zu teilen. Am 11.11.1485 wurde der entsprechende Teilungsvertrag in Leipzig unterzeichnet.

Folgen der Leipziger Teilung
Unter dem Albertiner Moritz von Sachsen jedoch kam es 1547 mit der Wittenberger Kapitulation zum Bruch beider Linien. Kurwürde und das eigentliche Kursachsen, der spätere Kurkreis, gingen an die Albertiner, aus deren Gebieten das nunmehr größere Kurfüstentum und spätere Königreich Sachsen entstand.

Aus dem albertinischen Königreich entstand 1815 durch Abtretung der südliche Teil der preußischen Provinz Sachsen, die 1947 im Land Sachsen-Anhalt aufging, während sich das restliche Königreich zum heutigen Freistaat Sachsen entwickelte.

Ernestiner und deren verbliebene Länder entwickelten sich durch immer weitere Teilungen und zeitweise Zusammenschlüsse zu den vier sächsischen Herzogtümern

Sachsen-Altenburg,
Sachsen-Weimar-Eisenach,
Sachsen-Coburg und Gotha sowie
Sachsen-Meiningen.

Nach deren Zusammenschluss 1920 mit weiteren thüringischen Kleinstaaten entstand daraus der Freistaat Thüringen.

Leisnig,
Lengefeld, ehemalige Stadt im Erzgebirgskreis.

Sie bildet seit 01.01.2014 zusammen mit der ehemaligen Gemeinde Pockau die neue Stadt Pockau-Lengefeld.

Lengenfeld,
Leuben-Schleinitz, ehemalige Gemeinde im Landkreis Meißen

Leuben-Schleinitz wurde am 01.01.2014 in die Stadt Nossen eingegliedert.

Leubnitz, ehemalige Gemeinde im Vogtlandkreis. Leubnitz gehört seit 01.01.2011 mit Syrau und Mehltheuer zur neugebildeten Gemeinde Rosenbach/Vogtl.
Leubsdorf,
Leutersdorf,
Lichtenau,
Lichtenberg,
Lichtenberg/Erzgeb.,
Lichtenhainer Wasserfall,  kleiner künstlicher Wasserfall im Kirnitzschtal, nach diesem benannt die Endhaltestelle der Kirnitzschtalbahn sowie die unmittelbar neben dem Wasserfall befindliche traditionsreiche Ausflugsgaststätte.
Lichtenstein/Sa.,
Lichtentanne,
Liebschützberg,
Liebstadt,
Lilienstein,  einer der markantesten Berge in der Sächsischen Schweiz. Der 415 m hohe Felsen ist der einzige rechtselbische Tafelberg und Symbol des Nationalparks Sächsische Schweiz.
Limbach,
Limbach-Oberfrohna,
Löbau, Löbau liegt am Ostrand des Lausitzer Berglandes im sog. Löbauer Kessel. Durch die Stadt führen die Eisenbahnstrecke Dresden-Görlitz sowie die Bundesstraßen B6 (Dresden–Görlitz) und B178 (Löbau-Zittau). Zur Autobahn-Anschlussstelle Weißenberg der A4 sind es 15 km.

Geschichte. Die Stadt wird im Jahre 1221 als Lubaw erstmals erwähnt, sie wurde zuvor um 1200 im Rahmen der deutschen Ostkolonisation unter böhmischer Herrschaft angelegt. Bis 1319 folgten Stadterweiterungen zu einer typischen Ackerbürgerstadt. 1336 wurde das hiesige Franziskanerkloster erstmals erwähnt. Löbau gehörte dem Oberlausitzer Sechsstädtebund an. Löbau war von den Hussitenkriegen (um 1431), dem Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) sowie von sechs Stadtbränden schwer betroffen.

1847 folgte der Anschluss an die Ferneisenbahnlinie Dresden–Görlitz. Im 19. Jh. dominierte die Textilindustrie in der Kleinstadt. Nach der Wende erfolgte der Niedergang der allermeisten Industriebetriebe.

Bis 1994 war Löbau Kreisstadt eines gleichnamigen Kreises1).

1) 1994 fusionierte der Kreis Löbau im Zuge der ersten Kreisgebietsreform mit
     dem Kreis Zittau zum Landkreis Löbau-Zittau.

Löbau-Zittau,  ehemaliger Landkreis, entstand 1994 aus den 1952 gebildeten Kreisen Löbau und Zittau und ging bei der Kreisgebietsreform 2008 im neuen Landkreis Görlitz auf.
Löbnitz,
Lößnitzbahn,  1899 eröffnete schmalspurige elektrische Vorortbahn zwischen Dresden-Mickten und Kötzschenbroda, heute Stadtteil von Radebeul. Sie wurde 1929/30 von 1000 mm auf die Dresdner Straßenbahnspurweite von 1450 mm umgespurt und ist seither Teil des Netzes der Dresdner Verkehrsbetriebe.

Die Trasse, die nach der Umspurung bis nach Weinböhla verlängert wurde, ist heute Teil der Linie 4, frühere hier verkehrende Linien waren die 14, 15 und 5.

Lößnitzgrundbahn [Landkreis Meißen],   verkehrt seit 1884 auf einer Spurweite von 750 mm regelmäßig unter Dampf zwischen Radebeul-Ost (S-Bahnanschluss Linie S1 nach Dresden und Meißen) über Moritzburg nach Radeburg.

Die im Volksmund "Lößnitzdackel" genannt Bahn, seit 21.06.2004 im Besitz der BVO Bahn GmbH, führt an Tiergehegen, romantischen Teichen und "sächsischen Kleinkuppen" vorbei.

Lohmen,
Lohsa,
Lommatzsch,
Lommatzscher Pflege,  Hügellandschaft im mittleren Sachsen linksseitig der Elbe zwischen Meißen und Riesa. Wegen der hochwertigen Lößböden wird das Gebiet um die namensgebende Kleinstadt Lommatzsch traditionell vor allem landwirtschaftlich genutzt und ist deshalb relativ waldarm. Die Lommatzscher Pflege wurde früher auch als Kornkammer Sachsens bezeichnet.
Lossatal Lossatal wurde am 01.01.2012 durch Zusammenschluss der Gemeinden Falkenhain und Hohburg mit ihren Ortsteilen neu gebildet.
Lößnitz,
Luban,  polnischer Name für die Stadt Lauban
Lückendorf,  Ortsteil der Gemeinde Oybin
Lugau/Erzgeb.,
Lunzenau,
Lusitzer,  westslawischer Stamm im Gebiet der heutigen Niederlausitz, der im Zuge der deutschen Ostkolonisation im deutschen bzw. im niedersorbischen Volk Sorben aufging.
Lutherstadt Wittenberg,  Kreisstadt des Landkreises Wittenberg in Sachsen-Anhalt. Die Stadt ist bekannt durch die weltberühmten Reformationsstätten in der Altstadt. Die Wirkungsstätten Martin Luthers, Philipp Melanchthons und Lucas Cranachs sind Teil des Weltkulturerbes der UNESCO.

Geschichte
1547 kam Wittenberg mit dem bisher askanischen Herzog- bzw. Kurfürstentum Sachsen (dem späteren Kurkreis) an die Wettiner, der Name (Kur-)Sachsen ging auf die gesamten wettinischen Lande über. Nach 1815 gehörte die Stadt zur preußischen Provinz Sachsen, welche nach 1945 in Sachsen-Anhalt aufging.