Sachsens Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige

Von 1123 bis 1918, knapp 800 Jahre, wurde Sachsen von den Wettinern regiert. Dabei umfasste dass Herrschaftsgebiet anfangs noch nicht das gesamte heutige "Obersachsen" zwischen Vogtland und Oberlausitz, sondern im wesentlichen die Mark bzw. Markgrafschaft Meißen beidseitig der Elbe. Das mittelalterliche Kurfürstentum Sachsen (das sogenannte Kursachsen um Wittenberg und Torgau im Grenzbereich der heutigen Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt) erwarben die Wettiner 1356. Erst nach der Leipziger Teilung ging der Name Kurfürstentum Sachsen auf die gesamten albertinischen Besitztümer über, die ernestinischen Teilgebiete nannten sich hingegen nach weiteren Teilungen Herzogtum Sachsen-(Name der Residenzstadt).

Aufgeführt sind zwischen 1464 und 1547 sowohl Albertiner wie Ernestiner, da beide Linien entscheidenden Anteil an heute zum Freistaat Sachsen gehörigen Gebieten hatten. 1547 verloren die Ernestiner nicht nur die Kurwürde an die bereits in Dresden residierenden Albertiner, sie verloren auch alle heute zu Sachsen gehörigen Territorien. Ihre verbliebenen Territorien lagen seither alle im heutigen Freistaat Thüringen.