Stadtteil im  Ortsamt Loschwitz. Für statistische Zwecke werden Wachwitz und der überwiegende Teil von Loschwitz zum "statistischen Stadtteil" 41 Loschwitz/Wachwitz zusammengefasst. Wachwitz gehört seit 1930 zu Dresden.

Geschichte
Der Ortsteil wurde 1350 erstmalig als Wachwicz urkundlich erwähnt. Der Name geht auf den slawischen Personennamen Vach zurück. Der Ortskern entstand als Rundling auf den Aufschüttungen des Wachwitzbaches, noch heute finden sich hier und bei der Bebauung entlang des Baches schöne Fachwerkhäuser, darunter auch die für die nahe Lausitz typischen Umgebindehäuser. Wie Loschwitz zog auch dieser Ort Künstler und Dichter aus der Residenzstadt an, die von der Schönheit dieser Landschaft mit ihrem Weinbau und den Elbhängen angetan waren. 1824 hatte der spätere König Friedrich August II. Rebland erworben, auf dem 1893 anstelle einer älteren Sommervilla die "Königliche Villa" und 1934/36 das Schloss Wachwitz des Markgrafen von Meißen, Prinz Friedrich Christian, entstand. 1930 wurde Wachwitz nach Dresden eingemeindet. Von 1964 bis 1969 wurde auf der Wachwitzer Höhe inmitten jüngerer Stadtrandsiedlungen der Fernsehturm errichtet.

ÖPNV einst & jetzt
Wachwitz hat heute keine Straßenbahnanbindung mehr, nachdem das "Blaue Wunder" 1985 aus Gründen der Belastung für Straßenbahnen gesperrt werden musste. Heute ist Wachwitz durch eine Buslinie mit Pillnitz und nach Umsteigemöglichkeiten in die Straßenbahn Richtung Innenstadt und dem Szeneviertel Neustadt verbunden.

Bebauung & Wohnen
Wachwitz besteht baulich aus dem kleinen Ortszentrum an der Elbe, der ebenfalls ländlichen Bebauung im Wachwitzgrund und offener Villenbebauung sowohl in Elbnähe wie auch auf der Wachwitzer Höhe, der Ort zählt zu den begehrten Wohnlagen Dresdens.

Gesundheitswesen & Seniorenheime

Kirchen & Religionsgemeinschaften

Kultur & Freizeit
Naherholungsgebiete im Wachwitzgrund und an der Elbe (Elbwiesen, Reiten, Wassersport)

Einkaufen & Einkehren
Der Ort bietet nur sehr wenige Einkaufsmöglichkeiten, die nächsten bedeutenderen befinden sich in Loschwitz bzw. Blasewitz nahe der Brückenköpfe des "Blauen Wunders". Dafür bietet Wachwitz eine Reihe beliebter Ausflugsgaststätten bzw. Biergarten. Die historische Wachbergschänke hat allerdings seit Ende 2008 wegen Gebäudesanierung geschlossen, ihre Wiedereröffnung als Gaststätte ist ungewiss.

Lernen

Grund- und Oberschule befinden sich im angrenzenden Ortsteil Loschwitz, Gymnasien in Bühlau und Striesen.

Arbeiten
Es existieren keine nennenswerten Arbeitgeber oder Branchen.


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