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Die statistischen Stadtteile sind eine Untergliederung der 1991 gebildeten Ortsämter für statistische Auswertungen (u.a. bei Wahlen). Für die 1999 eingemeindeten Gebiete wurden ebenfalls in derartige Stadtteile festgelegt. Die Ortschaft Schönfeld-Weißig wurde in 3 derartigen Stadtteilen gegliedert, während andere Ortschaften genau einen Stadtteil darstellen oder zu einem solchen zusammengefasst wurden.

Die statistischen Stadtteile sollten jeweils eine etwa gleich große Einwohnerzahl aufweisen. Da die Bevölkerungsdichte zum Stadtrand abnimmt, wurden bei deren Einteilung 1991 gegenüber der wesentlich älteren Gemarkungseinteilung folgende typische Abweichungen getroffen:

Zentrumsnahe Stadtviertel und die großen Plattensiedlungen mit großer Einwohnerzahl wurden in zwei oder mehr "statistische Stadtteile" unterteilt, z.B. Striesen in Striesen-Ost, Striesen-Süd und Stiesen-West. Dagegen wurden dünner besiedelte Gemarkungen am Stadtrand wie Coschütz und Gittersee zu einem Stadtteil Coschütz/Gittersee zusammengefaßt.

Im Innenstadtbereich lehnen sich die Benennungen an die Bezeichnung der früheren Vorstädte an. Außerdem wurden die Abgrenzungen gegenüber den Gemarkungen stark generalisiert bzw. vereinfacht, oftmals dienen hierbei Hauptstraßen als Grenzen, während die älteren Gemarkungsgrenzen "parallel" im "Zick-Zack" verlaufen.