Gablenz,
Gaußig,  Ortsteil der Gemeinde Doberschau-Gaußig
Bemerkenswert im Ort ist das gleichnamige Schloss, bis 1945 Herrensitz der von Schall-Reaucour. Hinter dem Schloss ist ein öffentlich zugängiger Park mit schönem Rhododendrongarten.

Geising,
Geithain,
Gelenau/Erzgeb.,
Geringswalde,
Gersdorf,
Gewandhaus,  das moderne Konzertgebäude Gewandhaus in Leipzig sowie zwei ebenfalls Gewandhaus genannte Vorgängerbauten an anderer Stelle sind seit 1781 Spielstätte des weltberühmten Gewandhausorchesters Leipzig.

Das erste Gewandhaus wurde 1498 als Zeughaus errichtet. Nach dessen teilweisen Nutzung durch Tuch- und Wollwarenhändler wurde das ganze Gebäude bald Gewandhaus genannt. 1780/81 wurde im zweiten Stock ein Konzertsaal eingebaut.
Das zweite Gewandhaus wurde 1882/84 nach Plänen von Martin Gropius als Konzerthalle errrichtet und seinerzeit als ŽNeues Gewandhaus bezeichnet. Es wurde 1943/44 zerstört und die Ruinen 1968 abgerissen, nachdem man sich für den Neubau eines nunmehr dritten Gewandhauses entschieden hatte.

Das heutige moderne Gebäude wurde 1977/81 nach einem Entwurf von Rudolf Skoda gegenüber dem Leipziger Opernhaus am Augustusplatz errichtet und ebenfalls als Neues Gewandhaus bezeichnet.

Gewandhausorchester,  Orchester in Leipzig, dessen Ursprünge bis ins 15. Jh. zurückreichen. Heute gilt es als das älteste dem Bürgertum entwachsene Konzertorchester Deutschlands. Seinen Namen führt es seit 1781, als das Orchester in einen für Konzertzwecke repräsentativ umgebauten Saal im Gewandhaus, dem Messehaus für Tuchwarenhändler zog.

Von 1970 bis 1997 war Kurt Masur Gewandhauskapellmeister.

Geyer,
Glashütte,
Glaubitz,
Glauchau,
Göda,
Gohrisch,
Görlitz,

sechstgrößte Stadt des Freistaates und größte der Oberlausitz. Görlitz liegt am Westufer der Lausitzer Neiße, der östlich gelegene Teil der einst ungeteilten Stadt wurde 1945 polnisch und entwickelte sich zur eigenständigen Stadt Zgorzelec.

Görlitz und Zgorzelec haben zusammen etwa 88.00 Ew. [Stand 2007]

Görlitz ist in der Altstadt reich an spätgotischen, renaissancezeitlichen und barocken Bürgerhäusern. An diese Altstadt schließen sich bedeutende Gründerzeitviertel an. Görlitz war bis 1945 Bahnknotenpunkt, heute wichtiger Grenzübergang für Eisenbahn und Autobahn. Neben den entsprechenden Neiße-Brücken gibt es eine innerstädtische Straßen- und eine moderne Fußgängerbrücke anstelle der historischen Altstadtbrücke.

Geschichte. 1071 erstmals als "villa gorelic" erwähnt, entwickelte sich die Stadt zum Zentrum der östlichen Oberlausitz. 1253 fiel die diese an die Askanier, die 1268 die östliche Oberlausitz als Land Görlitz als eigenen Verwaltungsbezirk vom Land Bautzen trennten.

1346 wurde der Oberlausitzer Sechsstädtebund durch die Städte Bautzen, Löbau, Zittau, Kamenz, Lauban (heute Luban in Polen) und Görlitz gegründet. 1815 fiel Görlitz an Preußen, der Sechsstädtebund musste aufgelöst werden. Der neue Staat schlug die Stadt seiner Provinz Schlesien bzw. nach deren Teilung im Jahr 1919 Niederschlesien zu.

1945 wurde die deutsch-polnische Grenze an der Neiße festgelegt, der östliche Teil wurde polnisch und gehört heute als Stadt Zgorzelec zur Woiwodschaft Niederschlesien, der größere westliche Teil mit der Altstadt bleib deutsch und wurde wieder an das Land Sachsen angeschlossen. Görlitz und Zgorzelec sind heute durch eine Städtepartnerschaft verbunden.

Görlitz, Landkreis

entstand 2008 durch Zusammenlegen der bisherigen Landkreise Löbau-Zittau und Niederschlesischer Oberlausitzkreis sowie der kreisfreien Stadt Görlitz. Verwaltungssitz ist die geschichtsträchtige Stadt Görlitz.

Das Kreisgebiet umfasst den gesamten östlichen Teil der Oberlausitz mit Ausnahme des 1945 an Polen abgetretenen Gebietsstreifens zwischen Neiße und Queiß, der historischen Grenze zu Schlesien.

Der Landkreis umfasst Teile der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und des Lausitzer Berglandes sowie das Zittauer Gebirge.

Gornau/Erzgeb.,
Gornsdorf,
Grimma,
Gröditz,
Groitzsch,
Groß Düben,
Großbothen,
Großdubrau,
Großenhain,
Großer Winterberg,  Berg in der hinteren Sächsischen Schweiz nahe Schmilka, 556 m NN.
Großharthau,
Großhartmannsdorf,
Großhennersdorf,
Großnaundorf,
Großolbersdorf,
Großpösna,
Großpostwitz/O.L.,
Großröhrsdorf,
Großrückerswalde,
Großschirma,
Großschönau,
Großschweidnitz,
Großtreben-Zwethau,
Großweitzschen,
Grünbach,
Grünhain-Beierfeld,
Grünhainichen,
Guttau,

Quelle Gemeindeflächen und Einwohner: SLA Sachsen