Nachbarländer bzw. Nachbarregionen von Sachsen im Uhrzeigersinn von Südwest sind:

Bayern, Bundesland der BRD
Thüringen, Bundesland der BRD
Sachsen-Anhalt, Bundesland der BRD
Brandenburg, Bundesland der BRD
Niederschlesien (Dolni Slask), Wojewodschaft der Rep. Polen
Böhmen (Čechy), Landesteil der Tschechischen Republik

siehe auch Längen der Landesgrenzen

Narsdorf,
Naumburger Vertrag,  1554 abgeschlossener Vertrag, der den nach der Wittenberger Kapitulation entstandenen Territorial-bestand zwischen dem albertinischen Kurfürstentum Sachsen und den ernestinischen Sächsischen Herzogtümern sicherte.
Naundorf,
Naunhof,
Nauwalde, ehemalige Gemeinde im Kreis Meißen

Nauwalde wurde am 01.01.2013 in ide Stadt Gröditz eingegliedert.

Nebelschütz,
Neiße, Lausitzer Neiße,  254 km langer linker Nebenfluss der Oder. Die Lausitzer Neiße entspringt in Tschechien im Isergebirge und mündet ca. 15 km vor Eisenhüttenstadt bei Ratzdorf in die Oder. Der sächsische Anteil am Fluss und damit die sächsisch-polnische Grenze sind 125 km lang. Am deutschen Flussufer verläuft der Oder-Neiße-Radweg.

Im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges wurde der Fluss Teil der Grenze zu Polen (Oder-Neiße-Grenze). Alle auf beiden Seiten angrenzende Gebiete gehören historisch zur Oberlausitz

Neißeaue,
Nerchau, ehemalige Stadt im Landkreis Leipzig. Nerchau wurde am 01.01.2011 in die Stadt Grimma eingegliedert.
Neschwitz,
Netzschkau,
Neuensalz,
Neugersdorf, ehemalige Stadt im Landkreis Bautzen.
Aus den bisherigen Städten Ebersbach/Sa. und Neugersdorf wurde am 01.01.2011 die neue Stadt Ebersbach-Neugersdorf gebildet.
Neuhausen/Erzgeb.,
Neukieritzsch,
Neukirch,
Neukirch/Lausitz,
Neukirchen/Erzgeb.,
Neukirchen/Pleiße,
Neukyhna, ehemalige Gemeinde im Landkreis Nordsachsen.
Sie wurde am 01.01.2013 mit den bisherigen Gemeinden Zwochau und Wiedemar zur neuen Gemeinde Wiedemar zusammengeschlossen.
Neumark,
Neusalza-Spremberg,
Neustadt i. Sa.,
Neustadt/Vogtl.,
Neustädter Kreis,  historischer Kreis von ca. 1550 bis 1816 im Kurfürstentum bzw. Königreich Sachsen.

Er wurde bei der um 1550 erfolgten Kreiseinteilung aus dem nördlich der nicht wettinischen Reußischen Lande (heute Thüringen) gelegenen kleinerem Teil des historischen Vogtlandes gebildet, aus dem südlich gelegenen Hauptteil entstand der Vogtländische Kreis.
Der Neustädter Kreis wurde infolge des Wiener Kongresses 1815 zwischen Preußen (Gebiet um Ziegenrück) und dem Hzm. Sachsen-Weimar (Gebiet um Weida) aufgeteilt.

Niederau,
Niedercunnersdorf, ehemalige Gemeinde im Landkreis Bautzen Sie wurde am 01.01.2013 mit Obercunnersdorf und Eibau zur neuen Gemeinde Kottmar zusammengeschlossen.
Niederdorf,
Niederfrohna,
Niederlausitz,  Landschaft im südlichen Brandenburg, im Mittelalter meist nur als Lausitz bezeichnet.

Sie war 1304-24 unter den Askaniern bereits einmal mit Brandenburg verbunden, danach 1324-39 mit Sachsen. 1368 kam das Land unter die Herrschaft der Luxemburger und 1525 unter die der Habsburger.

1635-1815 gehörte die Niederlausitz zu Sachsen1).

1) Abweichend von der übrigen Niederlausitz gehörte das Gebiet um Cottbus
mehrere längere Zeitabschnitte vor 1806 zu Brandenburg.

1815 fiel die gesamte Niederlausitz an Preußen und wurde der Provinz Brandenburg angeschlossen, welche 1945/47 nach der Auflösung Preußens in das Land Brandenburg überging.

Niederschlesien,  östliche Nachbarregion Sachsens, heute als Wojewodschaft eine Verwaltungseinheit der Republik Polen.

Die Landesgrenze zur Wojewodschaft Niederschlesien ist zwar als deutsch-polnische Staatsgrenze relativ jung - existiert sie doch de facto erst seit 1945, de jure sogar erst ab 1990 - die Landesgrenze hat jedoch eine ältere Geschichte.

Die historische Grenze zwischen der Lausitz und Schlesien bildete sich bereits im 10./11.Jh. am Flüsschen Queis, also rund 25 km östlich der jetzigen Oder-Neiße-Grenze heraus. Sie blieb auch Landesgrenze, als die Nieder- und die Oberlausitz 1635 zum Kurfürstentum Sachsen kamen. 1815 wurde auf dem Wiener Kongress die Grenze zwischen Sachsen und dem seit 1742 preußischen Schlesien quer durch die Oberlausitz von Nordwest nach Südost neu gezogen und diese somit in einen preußischen und einen verbliebenen sächsischen Teil gespalten. Nach der 1919 erfolgten Teilung der Provinz Schlesien in Nieder- und Oberschlesien ist die neue Provinz Niederschlesien Sachsens östlicher Nachbar.

1945 wurden die deutschen Gebiete östlich von Oder und Neiße unter polnische Verwaltung gestellt, darunter ein Zipfel Sachsens um Reichenau i.Sa. (heute Bogatynia). Dafür wurde ein kleiner Streifen der Provinz Niederschlesien wieder Sachsen angeschlossen. Die deutsche Bevölkerung östlich der Oder und Neiße wurde vertrieben, dafür wurden aus ihrer bisher ostpolnischen Heimat (seit 1939/45 sowjetisch) vertriebene Polen angesiedelt. Seither verläuft an der der Neiße nicht nur die Staatsgrenze (siehe Oder-Neiße-Grenze), sondern von 1945-52 und seit 1990 auch die Landesgrenze Sachsens zur polnischen Wojewodschaft Niederschlesien, polnisch Dolni Slask.

Niederschlesien (Oberlausitz),  Region im Freistaat Sachsen und zugleich in der Oberlausitz, bei Deutschland verbliebenes Gebiet der bis 1945 preußischen Provinz Niederschlesien1).

1) Der weitaus größere Teil der Provinz Niederschlesien, darunter alle
  altschlesischen Gebiete vor 1815, werden heute von der polnischen
  Wojewodschaft Niederschlesien eingenommen.

Das historische Schlesien beginnt hinter dem Fluss Queis im heutigen Polen. 1815 musste Sachsen infolge der Befreiungskriege auf dem Wiener Kongress u.a. den nördlichen Teil der Oberlausitz mit Görlitz an das siegreiche Preußen abtreten, welches diesen Landstrich seiner Provinz Schlesien anschloss. Erst 1919 wurde diese in die Provinzen Ober- und Niederschlesien geteilt.

1945 erhielt Polen alle Gebiete östlich von Oder und Neiße. Aus dem Hauptteil der Provinz Niederschlesien entstand die heutige Wojewodschaft, ein kleiner Teil - der westliche Teil der preußischen Oberlausitz - wurde wieder an Sachsen angeschlossen.

In diesem Landstrich wurde neben der Lausitzer und der sächsischen Identität nach 1990 wieder eine "niederschlesische" Identität "aufgebaut", obwohl dieser Landstrich kein Teil des historischen Schlesiens ist.
Von 1994 bis 2008 hieß der dieses Gebiet zu großen Teilen abdeckende Landkreis Niederschlesischer Oberlausitzkreis.

Niederstriegis, ehemalige Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen.

Niederstriegis wurde am 01.01.2013 in die Stadt Roßwein eingegliedert.

Niederwiesa,
Niederwürschnitz,
Niesky,
Nochten,  nördlicher Ortsteil der Gemeinde Boxdorf/O.L., umgeben von aktiven und ehemaligen Braunkohle- Tagebauflächen und dem Truppenübungsplatz Nochten. Auf rekultivierten Flächen entstand der 2000 bis 2003 angelegte Lausitzer Findlingspark. 1987 bis 1990 wird ein Teil des 1400 erstmals urkundlich erwähnten Ortes abgebaggert,
1094 wird er nach Boxberg/O.L. eingemeindet.
Nordsachsen, Landkreis

Er entstand 2008 durch Zusammenlegen der bisherigen Landkreise Torgau-Oschatz und Delitzsch.

Geschichte. Das bis 1815 sächsische Gebiet gehörte bis auf den südlichen Gebietsteil um Oschatz *) von 1815 bis 1947 zur preußischen Provinz Sachsen, anschließend bis 1952 zum Land Sachsen-Anhalt und danach zum Bezirk Leipzig. Bei der erneuten Länderbildung 1990 entschieden sich die damaligen Kreistage Eilenburg, Delitzsch und Torgau für die erneute Zugehörigkeit zu Sachsen.

*) der Kreis Oschatz 1952-1994, seit dem 13. Jh. durchgängig sächsisch

Nossen, Hauptsehenswürdigkeiten sind das ehemalige Zisterzienserkloster Kloster Altzella und das Schloss Nossen. Über die Freiberger Mulde führt eine 1717 von Pöppelmann erbaute Brücke.

Am 01.01.2014 wurden die ehemaligen Gemeinden Ketzerbachtal und Leuben-Schleinitz nach Nossen eingegliedert.

Nünchritz,

zur Sondertafel Nünchritz