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Die 10 Dresdner Ortämter wurden 1991 anstelle der bisherigen 5 Stadtbezirke geschaffen und sollten u.a. durch ihre höhere Anzahl eine vergrößerte Nähe zwischen Bürgern und Verwaltung schaffen.

Jedem Ortsamt steht ein Ortsbeirat als beratendes Gremium bei. Die Mitglieder werden von den Parteien im Ortsamtsgebiet vorgeschlagen und vom Stadtrat gewählt.

Ohne Berücksichtigung kleinerer Abweichungen wurden die Stadtbezirke 1991 wie folgt geteilt:


Die Ortschaften wurden aus den 1997/99 eingemeindeten und bereits vorher zu "Großgemeinden" vereinigten Ortsteilen gebildet. Ausnahme von diesem Prinzip sind die Ortschaften Oberwartha (kurz vorher zu Cossebaude eingemeindet) und Schönborn (kurzzeitig zu Langebrück), die ihre von Cossebaude bzw. Weixdorf zugesagten Ortschaftsräte auch nach deren Eingliederung nach Dresden beibehalten konnten

Die Ortschaftsräte haben gegenüber den Ortsbeiräten weitergehende Rechte (Beschlussrecht auch bei Finanzen der Ortschaft), sie werden von den Bürgern direkt gewählt.


Eine Ausnahme bildet der Ortsteil Kauscha, der 1956 zunächst nach Goppeln eingemeindet wurde, 1996 mit Goppeln zur Gemeinde Bannewitz kam und 1999 als neuer Stadtteil direkt dem Ortsamt Prohlis angegliedert wurde.