Ortsteil, Gemarkung und gleichzeitig Ortschaft Langebrück. Die Gemeinde Langebrück, zu der ab 1995 als Ortschaft auch Schönborn gehörte, wurde 1999 nach Dresden eingemeindet. Schönborn behielt seinen Status als Ortschaft, das so "verkleinerte" Langebrück bekam diesen Status mit der Eingemeindung.

Die Ortschaften Langebrück und Schönborn bilden zusammen den "statistischen Stadtteil" 99 Langebrück.

Geschichte
Langebrück wird 1288 erstmalig als Langenbrüke genannt. Das Reihendorf entstand im Zuge der mittelalterlichen bäuerlichen Landnahme. Es ist neben Schönborn einer der wenigen Orte, der nicht auf slawischen Ursprung zurückgeht. Nach 1862 begann in dem bisher rein bäuerlichen Dorf eine rege Bautätigkeit beidseits des Eisenbahndammes, ein oberes und ein unteres Villenviertel entstanden und Langebrück wurde, auch wegen des damals neuen Bades und des Kurhauses, zum Erholungsort vorrangig der Dresdner.

Westlich des Ortes entstand die Einfamilienhaussiedlung Heidehof, nach der Wende ein neues Ortszentrum. 1999 erfolgte die Eingemeindung nach Dresden.

Verkehrsanbindung
Langebrück besitzt Regionalbahnanschluss zum Hauptbahnhof. Die Regionalbuslinie 308 verbindet die benachbarte Ortschaft Schönborn über Langebrück mit dem S-Bahnhof in Klotzsche.

Bebauung und Wohnen
Die Ortschaft ist im wesentlichen durch 3 Siedlungsformen geprägt: den gewachsenen Ort um den alten Dorfkern nördlich der Bahnlinie und um den Bahnhof, die planmäßig angelegte Villenvorstadt südlich der Dresdner Straße sowie die Einfamilienhaussiedlung Heidehof.

Gesundheitswesen & Seniorenheime

Kirchen & Religionsgemeinschaften

Kultur & Freizeit
Der Ort liegt am nördlichen Rand der Dresdner Heide. Dieses größte Naherhohlungsgebiet Dresdens trennt ihn vom übrigen Stadtgebiet. Am östlichen Ortsrand befindet sich ein Waldbad.

Einkaufen & Einkehren

Schulen

Langebrück verfügt über eine 2000/2001 neu erbaute moderne Grundschule sowie über Kindergarten und Hort. Die nächste Oberschule und das nächste Gymnasium befinden sich in Klotzsche.


Internet