Stadtteil im  Ortsamt Cotta. Kemnitz gehört zum "statistischen Stadtteil" 98 Briesnitz, zu dem neben der Gemarkung Kemnitz auch Gemarkungen Stetzsch, Briesnitz und Leutewitz sowie aus der Gemarkung Omsewitz der Ortsteil Alt-Omsewitz gehören. Kemnitz gehört seit 1921 zu Dresden.

Geschichte
Das Platzdorf Kemnitz wurde erstmalig 1254 als Kemeniz (vom altsorbischen Kamenica = Steinbach) urkundlich genannt. Sein Bewohner lebten von Fischfang und Landwirtschaft. 1566 wurde die Weltemühle am alten Mobschatzer Weg gebaut, aus ihr entstand 1899 das bekannte Ausflugslokal. Ende des 19. Jh. vergrößerte sich der Ort durch den Bau von Mietshäusern und Wohnsiedlungen. 1921 erfolgte die Eingemeindung nach Dresden, 1927 der Bau des früher beliebten Zschonergrundbades. Der größte Teil des alten Dorfkernes fiel 1935 dem Bau der Autobahn zum Opfer.

ÖPNV einst & jetzt
Von 1906 bis Mitte der 1970er Jahre führte durch Kemnitz die Straßenbahnlinie nach Cossebaude, welche beim Ausbau der Meißner Landstraße zum Autobahnzubringer durch die Buslinie 94 ersetzt wurde. Diese Linie führt direkt ins Stadtzentrum zum Postplatz.

Bebauung & Wohnen
Kemnitz besteht nördlich der Autobahn aus einigen für Dresden typischen Vorstadtgebäuden, südlich derselben vorrangig aus Siedlungshäusern.

Gesundheitswesen & Seniorenheime

Kirchen & Religionsgemeinschaften

Kultur & Freizeit
Das Bad im Zschonergrund existiert leider nicht mehr, aber in dessen Nähe beginnt der Zschonergrund, ein Landschaftsschutzgebiet mit 2 bekannten Ausflugsgaststätten.

Einkaufen & Einkehren
Es existieren kaum nennenswerte Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten, sieht man vom "Hotel Pattis", einem familär geführten Hotel der höheren Kategorie einmal ab, in welches auch die frühere Weltemühle integriert wurde..

Lernen & Bilden

Im Ort selbst existieren keine Schulen, die genannten Grund- und Oberschulen liegen in den angrenzenden OrtsteilenLeutewitz, Briesnitz und Stetzsch des gemeinsamen (statistischen) Stadtteiles Briesnitz.
Das nächste Gymnasium befindet sich in Cotta.

Arbeiten
Es existieren keine nennenswerten Arbeitgeber.


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