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Die Dresdner Gemarkungen entsprechen im wesentlichen den früheren Gemeinden, die ab Ende des 19. Jahrhunderts nach Dresden eingemeindet wurden. Dabei blieben Ortsteile, die ihrerseits zunächst mit Nachbarorten zusammengelegt oder in diese eingemeindet wurden, als Gemarkungen auch innerhalb der Stadt Dresden selbstständig. Von den 69 Gemarkungen im "alten" Stadtgebiet bis 1997, die aus früheren Dörfern hervorgegangen sind, haben immerhin 44 ihren dörflichen Charakter dahingehend erhalten können, dass sie heute unter die Denkmalsatzung für Dorfkerne fallen.

Eine Besonderheit stellen die 4 Gemarkungen Altstadt I, Altstadt II, Neustadt und Friedrichstadt dar. Hier handelt es sich nicht um eingemeindete frühere Dörfer, sondern Teile der Stadt Dresden bzw. Ortsgründungen von Dresden. So ist die Neustadt aus der "Neuen Königsstadt" hervorgegangen, diese wiederum aus der aus einem slawischen Dorf hervorgegangenen späteren deutschen Siedlung Altendresden.
Die Friedrichstadt wurde vom Sächsischen Hof auf der Flur des alten Dorfes Ostra als weitere "Neustadt" errichtet.


Die zwei Altstädter Gemarkungen:
Die Teilung der Altstadt (mittelalterlicher Stadtkern einschließlich der sogenannten Vorstädte) in Altstadt I und Altstadt II ist pragmatischer Natur, die maximal vierstelligen Nummern für die vielen Grundstücke hätten bei einer Gemarkung nicht ausgereicht. So gehören der Altstadtkern und die Vorstädte innerhalb des sogenannten 26er-Ringes zur Gemarkung Altstadt I, die Johannstadt und die Südvorstadt zur Gemarkung Altstadt II. Ortsamtsmäßig gehört die Südvorstadt allerdings zu Plauen, alle anderen Teile dieser beiden Gemarkungen gehören auch ortsamtsmäßig zu Altstadt.


Bei den nach 1997 eingemeindeten Ortschaften werden die übernommenen 40 Gemarkungen heute landläufig als Ortsteile bezeichnet.
Insgesamt umfasst Dresden derzeit 109 Gemarkungen.