Dresdner Striezelmarkt (auf dem Altmarkt)
Zur Präsentation Dresdner Striezelmarkt 2010 (*.pdf, 1587 KB) - Übersichtsplan 2010
Seit mehr als einem halben Jahrtausend ist in der sächsischen Landeshauptstadt der Markt beheimatet, der zu den ältesten deutschen Weihnachtsmärkten zählt.
Bereits im 15. Jahrhundert ist er in Verbindung mit christlichen Bräuchen zum Heiligen Abend entstanden. Sein Ursprung geht auf ein landesherrliches Privileg von 1434 zurück. Der Striezel gab dem Markt im ausgehenden Mittelalter seinen Namen und hat seinen Fortbestand im echten Dresdner Christstollen. Daneben gibt es weitere traditionelle Symbole wie Herrnhuter Sterne und Pflaumentoffel sowie ein vielfälltiges Angebot des sächsischen Kunsthandwerks.
Bis heute ungebrochen an Beliebtheit sind die traditionell an den Marktständen erhältlichen Erzeugnisse sächsischer Volkskunst: Blaudruck und Keramik aus der Lausitz, Korbwaren und Plauener Spitzen sowie Schnitzereien und gedrechselte Waren aus dem Erzgebirge.
Der Striezelmarkt in den vergangenen Jahren von der Kreuzkirche gesehen (Altmarkt, außer 2007)
Blick vom Schwibbogen auf den neu gestalteten Striezelmarkt 2009
Ein Höhepunkt des Striezelmarktes mit seinen rund 220 Händlern ist das jeweils am ersten Dezembersonnabend stattfindende Stollenfest.
Mitten auf dem Striezelmarkt steht der Weihnachtsbaum, 2010 eine 22 Meter hohe Fichte aus der Dresdner Heide. Den rund 100-jährigen Baum schmückt eine 310 m lange Lichterkette mit 620 Lichtern.
Nicht weit entfernt vom Weihnachtsbaum dreht sich die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide.
Mit ihrer respektablen Höhe von 14,62 m und den 42 gedrechselten Figuren schaffte sie den Eintrag in das Guinnessbuch der Rekorde. Beim alljährlichen Pyramidenfest bieten Chöre, Gesangsgruppen und Solisten weihnachtliche Vokalmusik dar und wetteifern um die Preise in Form von Pyramiden aus dem Erzgebirge.
Die vier 5,5 Meter hohen Großfiguren Schneemann, Bergmann, Lichtermann und Nussknacker stehen am Haupteingang, dazwischen der beleuchtete Schriftzug « Striezelmarkt». Auch der Riesen-Pflaumentoffel, zwei Kinderkarusselle sowie die durch den Märchenwald fahrende Kindereisenbahn werden wieder zu finden sein. Neu ist 2009 der weltgrößte begehbare Schwibbogen.
Eröffnet wird der Striezelmarkt am mit einem Ökumenischen Gottesdienst. Er ist vom geöffnet. Das täglich stattfindende Kulturprogramm und das Öffnen des Kalenderfensters am Märchenschloss begeistern Jung und Alt.
Quelle: LHD / www.striezelmarkt.de – zum offiziellen Budenplan des Veranstalters